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Virtualisierung


Alles zum Thema Virtualisierung — Q & A zu Hyper-V, ESX, ESXi, VMWare, Xen, VirtualPC, VirtualBox: Architektur, Konfiguration, Troubleshooting


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Alt 07.10.2009, 17:52   #1
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Probleme mit Aufbau eines Hyper-V-Cluster-Konzepts

Hi,
Ich bin seit Wochen dabei ein Gesamtkonzept mit einem Hyper-V-Cluster (mit 2 Dell R710), einem weiteren Server (Dell PowerEdge 2950 (bereits vorhanden) und einem iSCSI SAN (Dell MD3000i) zu erstellen, bin nun aber an ein paar Punkte gekommen wo ich grad nicht weiter weiß.

Auf den beiden Cluster-Servern soll Windows Server 2008 R2 Enterprise betrieben werden mit insgesamt 7-8 VMs, wobei 6-7 davon hochverfügbar sein sollen. Auf dem 3. Server soll dann die Backup-Software (noch nicht klar ob Backup Exec oder Data Protection Manager) sowie MS System Center Virtualization Manager 2007 R2 (<-- btw. vieeel zu langer Produktname ^^) laufen.

1) Da auf den beiden Clustern keine Dienste laufen darf ich ja eigentlich 2 mal 4 VMs mit W2k8R2 Enterprise betreiben. Sollte nun, sei es aus Ausfall- oder Lastverteilungsgründen, ein oder mehrere VMs verschoben werden, sodass auf einer Node mehr als 4 VMs und auf der anderen weniger bzw. garkeine mehr laufen, ist dies dann immernoch korrekt lizenziert? Also kann einer der Server die Berechtigung zum Betrieb der 4 VMs partiell oder vollständig temporär übernehmen?

2) Desweiteren läuft auf dem 3. Server ebenfalls W2K8R2 Enterprise, allerdings mit Diensten drauf...können die beiden Cluster-Server in diesem Falle die verbliebenden 3 Vm-Berechtigungen übernehmen?

3) Da der Cluster eh mittels den neuen R2 Server-Versionen aufgebaut werden soll würde ich selbstverständlich gerne auf Cluster Shared Volumes setzen, da diese sehr viel mehr Flexibilität bieten. Nun sieht es jedoch derzeit so aus, als ob in den aktuellen Versionen weder BEWS noch DPM Support für W2K8 R2, CSV und LiveMigration bieten, laut Ankündigungen erst mit BEWS 2010 respektive DPM v3/2009. Diese sollen allerdings erst gegen Ende 2009 Anfang 2010 released werden. Gehe ich also richtig in der Annahme dass ein Aufbau eines solchen Systems bis zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn macht? Ein späteres Nachkaufen der Backup-Software steht ausser Frage da alles in einem Rutsch bestellt werden muss.

Hoffe mir kann hier wer etwas Klarheit verschaffen

Gruß
Nicolas alias Pharao2k
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Alt 07.10.2009, 19:06   #2
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Beiträge: 4.482
1), 2): Nein, geht nicht. Kaufe Datacenter-Lizenzen und lizenziere nach Sockets. Dann kannst du beliebig viele VMs auf die Maschinen installieren und mit HA verschieben.

3) Kaufe DPM mit Software Assurance oder BackupExec mit Support
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Alt 07.10.2009, 19:14   #3
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Beiträge: 87
1-2) und was wäre wenn die beiden Cluster-Server auf dem kostenlosen Hyper-V Server R2 laufen würden und die 2 Enterprise-Lizenzen nur für die VMs benutzt werden würden? Würde dies dann so gehen, dass die hin- und hergeschoben werden könnten?
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Alt 07.10.2009, 19:40   #4
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Beiträge: 4.482
Zitat von Pharao2k Beitrag anzeigen
1-2) und was wäre wenn die beiden Cluster-Server auf dem kostenlosen Hyper-V Server R2 laufen würden und die 2 Enterprise-Lizenzen nur für die VMs benutzt werden würden? Würde dies dann so gehen, dass die hin- und hergeschoben werden könnten?
Wenn du dir den Lizenztext genau durchliest wirst du merken dass das nicht geht - für solche Datacenter-Szenarien brauchst du auch die Datacenter-Lizenzen.
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Alt 08.10.2009, 08:45   #5
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Benutzerbild von Lian
 
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Beiträge: 16.069
Zitat von Pharao2k Beitrag anzeigen
Nun sieht es jedoch derzeit so aus, als ob in den aktuellen Versionen weder BEWS noch DPM Support für W2K8 R2, CSV und LiveMigration bieten, laut Ankündigungen erst mit BEWS 2010 respektive DPM v3/2009. Diese sollen allerdings erst gegen Ende 2009 Anfang 2010 released werden.
Das liegt an neuen API Calls, mit denen man von CSV Disks via VSS ein Backup erstellen kann. Diese muss die Backupsoftware unterstützen (VSS API: PrepareVolumeForSnapshotSet). Es ist vorgesehen, daß ein Snapshot gezogen werden kann, während die CSV Disk online bleibt.

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