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Virtualisierung


Alles zum Thema Virtualisierung — Q & A zu Hyper-V, ESX, ESXi, VMWare, Xen, VirtualPC, VirtualBox: Architektur, Konfiguration, Troubleshooting


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Alt 16.12.2011, 12:04   #1
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2K8R2 - Passthrough-Festplatte in Hyper-V

Hi zusammen,

ich habe gerade einen Windows 2008 R2 Server mit Hyper-V-Rolle installiert. Die Festplatte der virtuellen Maschine möchte ich direkt per Passthrough durchschleußen. Dazu musste ich die Festplatte zunächst in der Datenträgerverwaltung offline setzen.

So weit so gut. Nun möchte ich einen Windows Server installieren, er zeigt mir den Datenträger auch an, jedoch kann ich auf dem Datenträger weder eine Partition erstellen, noch die installation direkt fortsetzen. Grund: Der Datenträger ist offline.

Ehm? Vermutlich nur eine Kleinigkeit, habe aber online dennoch keine Lösung finden können. Jemand 'ne Idee?

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Alt 16.12.2011, 13:22   #2
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Öh, FAT? Also Formatiert ist die noch gar nicht, das soll die Windows-Installationsroutine machen. Und afaik lässt sich Windows 2008 R2 auch gar nicht auf FAT installieren (selbst wenn doch noch irgendwie... ich brauch NTFS).

Meintest du vielleicht SCSI und IDE? Ich hab nämlich jetzt mal die Festplatte am virtuellen IDE-Controller hinzugeführt und siehe da: Es läuft.
Nun wäre meine Frage wie, wie die best practise dazu aussieht. Nach installatin von Windows die Hyper-V-Tools installieren, danach die Festplatte am IDE-Controller entfernen und am SCSI-Controller hinzufügen. Oder am IDE-Controller lassen?

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Alt 16.12.2011, 13:26   #3
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Moin,

die Bootdisk muss bei Hyper-V per IDE angebunden sein. SCSI kannst du nur für zusätzliche Disks nehmen.

Aber warum willst du direkt auf Passthrough installieren? Meist belässt man das Bootvolume einfach als VHD und bindet nur Datenplatten per Passthrough ein, um SAN-Funktionen oder (geringe) Performance-Vorteile zu nutzen.

Gruß, Nils

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Alt 16.12.2011, 13:33   #4
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Hi Nils,

ich habe in dem Server 2 RAID1-Laufwerke. Auf dem ersten liegt der HyperV + eine VM die nicht viel Performance braucht. Das zweite Laufwerk möchte ich für einen SBS in einer VM nutzen.
Ich denke in dieser Konstellation mit den begrenzt verfügbaren Festplatten kann ich so die höchste Performance erreichen, auch wenn ich das Passthrough jetzt über den IDE-Controller machen muss, was ich vorher leider nicht wusste. Oder hast du einen anderen Vorschlag?

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Alt 16.12.2011, 13:42   #5
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Moin,

mein Vorschlag steht ja oben: System in VHD, Passthrough per virtuellem SCSI für das Datenvolume. Nur so kannst du die Performance steigern, denn sonst muss die Disk ja System- und Datenzugriffe parallel abbilden.

Wobei das Konstrukt auch keinen ernsthaften Performancevorteil geben wird, denn auf der Datenplatte hast du dann ja verschiedene Daten gemischt, sodass parallel sehr viel IO anfällt. Daher würde ich das ganze Konstrukt noch mal überdenken.

Gruß, Nils

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Alt 16.12.2011, 13:57   #6
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Beiträge: 36
Zitat von NilsK Beitrag anzeigen
Moin,

mein Vorschlag steht ja oben: System in VHD, Passthrough per virtuellem SCSI für das Datenvolume. Nur so kannst du die Performance steigern, denn sonst muss die Disk ja System- und Datenzugriffe parallel abbilden.

Wobei das Konstrukt auch keinen ernsthaften Performancevorteil geben wird, denn auf der Datenplatte hast du dann ja verschiedene Daten gemischt, sodass parallel sehr viel IO anfällt. Daher würde ich das ganze Konstrukt noch mal überdenken.

Gruß, Nils
Die Ternnung von System und Daten habe ich schon verstanden, nur ich sehe eben auch das Problem, dass die Performance schlechter sein wird, da auf dem ersten Laufwerk bereits zwei andere Systeme laufen. Ich werde es jetzt erst mal so testen. Danke euch.

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