moin,
ich weiß nicht was deine 5 jahre alten server aufführen, aber wenn du eh schon ein SAN hast, dann kommst auch mit 2 servern aus. du hast gerade mal 11vms - ich habe bei ner umstellung mal 38vms (sql, exchange, linuxe, alles bunt gemischt) auf einem (!) dual quad mit 40gb ram (natürlich mit san, aber auch nur klein mit 13 disks im raid5) betrieben über mehrere wochen um zu schauen, ob es wem auffällt - hat keiner bemerkt.
wenns wirklich nicht reichen sollte, dann kannst später immernoch nen dritten server kaufen.
um auf deine frage zurück zu kommen: ich tendiere zu vmware, aber eher aus mangelnder erfahrung mit hyper-v.
überleg dir, ob du vmotion und co wirklich brauchst (ich jongliere meine 40vms auf zwei servern ohne vmotion und es wäre nur während der umstellungszeit von 3.5 auf 4 ein nice2have gewesen, wobei ich nicht mal weiß ob das überhaupt gescheit geht). vmotion is schön, aber man kann auch ohne leben ;-)
für so kleine umgebungen tuts meiner meinung nach das kleinste bundle mit vcenter und 6cpu lizenz.
Weil du das Hardwaresizing erwähnst ...
Also wenn deine zu migrierenden Server bereits 5 Jahre alt sind, klingen die 3 Server etwas oversized. Der Knackpunkt ist immer der RAM.
Im Grunde würde es wahrscheinlich ein Server locker packen. OK, aus Redundanzgründen ein zweiter (wirkt sich auch positiv auf die Lizenzkosten aus).
und selbstverständlich fängt man bei einer genauen Definition der Anforderungen an.
Die Technikfrage steht erst ganz am Schluss solch einer Projektplanung. Dabei wird man feststellen, dass die Lizenzkosten der Anbieter zwar sehr unterschiedlich sein können, abre im Gesamtpaket eher eine geringe Differenz ausmachen. Wichtig ist eine gute Planung, die zur Umgebung passt.
du hast ein KO Kriterium für den Hyper-V ausgesprochen, denn dieser bietet keine wirkliche Unterstützung für Linuxdistries. Offiziell wird nur SLES oder RHEL unterstützt.
Zitat von Netscape
Der größte Leistungsfresser ist eh nur der Exchange 2007 mit ca. 90 Mailboxes. Der Rest ist FileServer, Datev (4 user), 2 DC´s, paar kleine Linux Server ohne viel Last, ... .
wenn du jetzt noch erläuterst, warum das ein KO-Kriterium sein soll ...
Selbstverständlich laufen auch Linux-VMs problemlos unter Hyper-V. Es gibt halt keinen Support von Microsoft dafür. Aber auch die anderen Hersteller gewähren keinen Support für jede Wald-und-Wiesen-Linux-Installation.
wenn ich ein OS Virtualisieren möchte, welches das Host-OS nicht offiziell supportet mache ich einen Bogen darum. Wenn er nun diese funktionierenden VMs auf den Hyper-V portieren möchte und am Ende laufen diese nicht hat er mit Zitronen gehandelt. Gut, für mich wäre dies eben ein entscheidender Faktor, dass meine geplanten Aufgaben auch von der Software unterstützt werden. Ich habe zu wenig Zeit um unsupportete Lösungen zu evaluieren...
Vielleicht ist das auch nur meine persönliche Angsthaseneinstellung ;-)
Nicht supported bedeutet ja erst einmal nur, dass statt vmbus emulationen verwendet werden. Feld Wald Wiesen Linux Versionen im produktiven Einsatz verstehen sich doch scheinbar von Hause aus als Xen-Kernel Bastelstube. Das mag negativ klingen, aber die es verwenden/bevorzugen sollen ja grad diese vielfältigen Möglichkeiten bevorzugen. Wie unschwer herauszulesen ist, würde ich solche Systeme eher nicht in eine VM konvertieren.