Storage ist nun etwas übertrieben

. Ich habe zum Testen einen Server aus einem Restposten beim Distributor gekauft. Er hat zwei WD 160GB RE2 Festplatten, die an einem 3Ware Raid1-Controller hängen. Ich nutze zum Testen kein Raid sondern habe den 2008R2 und die VMs auf der einen Platte installiert und die zweite als Pass-Through-Disk genommen.
Es ist eine Grundinstallation ohne irgendwelche Applikationen auf dem Host. 2008 R2 installiert, Hyper-V Rolle aktiviert, neu gestartet, VMs eingerichtet.
Nach der Konvertierung der virtuellen Disk in eine fixe Disk ist die Performance deutlich besser und vor allem stabil geworden. Die Pass-Through-Disk ist aber noch 20-25% schneller.
Sinn und Zweck der Übung ist Hyper-V und Citrix XEN-Server zu vergleichen. Den XEN-Server hatte ich vorher ebenfalls mit SBS2008 und Windows 7 installiert und ein paar Wochen getestet. Die Performance ist etwas besser als beim Hyper-V, und er läuft absolut stabil. Beim XEN-Server "stört" mich nur, daß ich die VM nur über RDP oder eine externe Konsole sehen und bedienen kann und daß ich bisher keine Möglichkeit gefunden habe, HDD- und CPU-Temperatur und Lüfterdrehzahlen zu überwachen. Auf Hyper-V bin ich gekommen, da ich gerade die SBS-Schulung von MS hinter mir habe, die natürlich in einer Hyper-V Umgebung durchgeführt wurde.
Der konkrete Anwendungsfall ist die Planung eines Servers für einen Kunden. Er soll einen SBS Premium bekommen. SBS und Standard Server als TS sollen virtualisiert auf einer Maschine laufen. Vorgesehen habe ich bisher einen QC XEON, 12GB RAM, 2x250GB für OS und VMs und ein RAID5 für die Arbeitsdaten.