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Warum Images nicht als Datensicherung taugen


djmaker
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Ich habe schon mehrfach (allerdings aus Testzwecken, nicht weil ein Fehler vorgelegen hätte) einen DC mit Symantecs LSR gesichert und wieder anschliessend wiederhergestellt. Das hat jedesmal gut Funktioniert, die anderen DCs der Domäne haben davon überhaupt nichts mitbekommen und die Domäne ist auch weiterhin im absolut grünen Bereich gewesen. Von daher muss man die Aussage dieses Thread evtl. nochmal überdenken. Neu ist für mich allerdings, das MS Support in solchen Fällen ablehnt, könnte man dazu evtl einmal eine Quelle nachreichen?

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Ne, hab ich gerade nicht, aber ist doch wurscht ob du's verstehst - klappen tut's jdenfalls.;)

 

bla bla bla :P :P ICh wollte das doch nur noch mal etwas verdeutlicht haben. Dieses Thema sollte man, denke ich, nicht unterschätzten. Ich habe zwar schon relativ oft unsere Terminalserver per Acronis TrueImage-Image zurückholen können. Ohne Probleme, aber wenn es da Möglichkeiten und Software gibt, die den Systemstate und offene Dateien sinnvoll sichern kann, bin ich dafür empfänglich. Die Software wäre das Non-Plus-Ultra, gerade für unsere Kundenterminalserver... :)

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Ich habe zwar schon relativ oft unsere Terminalserver per Acronis TrueImage-Image zurückholen können. Ohne Probleme, aber wenn es da Möglichkeiten und Software gibt, die den Systemstate und offene Dateien sinnvoll sichern kann, bin ich dafür empfänglich. Die Software wäre das Non-Plus-Ultra, gerade für unsere Kundenterminalserver... :)

 

 

Und was genau tut denn nicht? Genau dafür ist es ja geignet - Domänen Controller, sowie Datenbanken generell, stellen aber eine empfingliche Ausnahme dar, deswegen auch der Thread, doch sichern von geöffneten Dateien ist schon länger kein Thema mehr, das konnte schon V2I von PowerQuest.

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  • 2 Wochen später...

Also früher habe ich zwei Programme benutzt um den reinen Filebackup zu machen. Um Fehler in einer Softwares auszuschließen.

 

Da wir in der Firma jetzt Win Small Bus. Server 2003 einsetzten mache ich dort einen kompletten Partionsbackup mit Norten Ghost! (meint ihr das mit Imaging?...)

 

Hier schlägt das mit den weiter oben erwähnten offenen Datein zu. Bzw. nicht kopierbaren Datein. Daher nehme Ghost um eben im DOS Modus alles gesichert zu bekommen.

 

 

 

Meine Backupstrategie ist im Augenblick, den Server per Part. Backup zu sichern. Die Clients einmal nach der Installation (ist ja dann nicht mehr nötig).

 

Für den Server hatte ich jetzt entweder noch Backups per externe Festplatte gedacht und oder einen klassischen Streamer. Ist diese TEchnik noch Zeitgemäß, oder gibt es da Sinnvolleres???

 

(Ich hatte da mal einen von Dito, ISA, 4 GB Bänder, aber das Dingens hat nie gefunzzt. Nur so munter die Lampe leuchten lassen und das Band rotieren lassen.)

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Streamer: eigentlich sind Bandlaufwerke die einzige Möglichkeit ein wirkliches Backup zu machen (das bezieht sich auf: Lebensdauer, Robustheit, Überschreibzyklen,...)

 

Wenn man nicht gerade einen von Dito nimmt bestimmt. Habe damit keine gute Erfahrungen, gut ist auch schon ein paar Jahre her.;)

 

Fragt sich nur welches System/Firma um dann auf Nummer Sicher zu gehen.

(lieber doppelt gemoppelt als gar nicht)

 

Gibt es eigentlich Systos noch?

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Streamer: eigentlich sind Bandlaufwerke die einzige Möglichkeit ein wirkliches Backup zu machen (das bezieht sich auf: Lebensdauer, Robustheit, Überschreibzyklen,...)

 

Was spricht gegen mehrere mobile Festplatten, die ordentlich in einem gepolsterten Koffer verpackt sind?

 

 

Vorteil:

schnelle Wiederherstellung

Größenanpassung des speichermediums relativ einfach möglich

 

Nachteil:

unhandlich

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Daran habe ich schon gedacht ;)

 

Wie ich in einem anderen Thread gerade sagte, ich habe es hier nur mit Blondinen zu tun *lol*

 

Cassette rein Cassette raus und laufen muß es von alleine.

 

 

Im Prinzip werde ich so oder so einen Part. Backup machen. Für die reinen Filesicherung reicht eben ein Band, Festplatte oder USB Stick:)

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  • 4 Wochen später...

Hallo,

 

was haltet Ihr denn von einer Kombination von ntbackup und einem Image-Programm ?

 

Viele Image (und auch Backup-Programme) erlauben das Einbinden von eigenen Scripten. D.h. bevor per Image der DC gesichert wird sichert ein ntbackup-Befehl den Systemstatus auf die lokale Platte des DC.

 

Mein Vorschlag sieht somit wie folgt aus:

 

A. backup des DC

1. ntbackup sichert vor dem Image (z.B. via Acronis True Image Server) den Systemstatus auf die lokale Platte des DC

2. Image-Prog. sichert den DC (bei Bedarf auch online via ATI), inkl. der Sicherungsdatei vom ntbackup, ins Netz z.B. auf einen Fileserver, NAS, Tape etc.

 

B. restore des DC

1. Image wird wieder hergestellt (z.B. via Notfall-CD, welche Zugriff auf das Image-File des DC ermöglicht)

2. DC wird VOR dem Neustart vom Netzwerk getrennt (verhindert einen ungewollten Datenaustausch des DC mit anderen DC's im Netz)

3. DC wird im abgesicherten Modus gestartet

4. Systemstatus wird via ntbackup zurückgespielt (Sicherungsfile.bkf liegt auf der wiederhergestellten lokalen Platte)

5. DC wird mit dem Netzwerk wieder verbunden

6. Neustart (der DC gleicht seinen AD-Stand mit anderen DC's im Netz entsprechend ab)

 

Somit schafft das Image "nur" die Basis für die reguläre Wiederherstellung des Systemstatus, bringt dabei aber auch alle anderen Daten und Programme wieder auf die Platte zurück.

 

Die Wiederherstellungszeit eines Servers (DC) sollte somit gering sein, was der Hauptgrund ist das System zu imagen, stellt das AD aber über den von MS empfohlenen Weg via ntbackup wieder her.

 

Wichtig ist hierbei nur dass nach dem Restore des Images der DC erst NACH dem Restore des Systemstatus via ntbackup wieder mit anderen DC's im Netz Informationen austauscht (das Abziehen des Netzwerkkables ist als Vorsichtsmasnahme zu verstehen).

 

MfG

 

motzel

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Hallo motzel,

der von MS empfohlene Weg für eine komplett ausgefallene Domäne ist, beim ersten DC die *.bkf -Datei auf einem Workgroupserver einzuspielen. Einen solchen Basisserver kann man natürlich mit Hilfsmitteln wie Image und Sysprep aufbauen. Vom *.bkf File legt man ca. 20 Versionen auf Band etc. ab, oder willst du dir 20 Images incl. dem Betriebssystem aufheben.

Weitere DCs soll man mit dcpromo wieder neu aufbauen. Ich habe recht viel Zeit mit der Thematik verbracht, so ist wirklich der beste Weg!

 

cu

blub

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Hallo blub,

 

da man in einer Domäne mehr als einen DC haben sollte, dürfte/sollte der Totalausfall vom AD (hoffentlich) nicht vorkommen.

 

Hier wurde oft darüber diskutiert, wie man einen DC (auf welchem evtl. noch zusätzliche Daten oder Dienste liegen) am schnellsten wiederherstellen kann.

 

Wenn also auf einem Server Daten und/oder Programmen liegen hallte ich eine Datensicherung (egal ob via Image oder Backup) für erforderlich. D.h. wenn man den Server sichert (z.B. jede Nacht) kann man den Systemstatus doch gleich mit sichern.

 

Somit stellt sich für die Sicherung nur noch die Frage ob ein "herkömmliches Backup" oder ein Image-Verfahren eingesetzt werden soll.

 

Bei dem von mir vorgeschlagenen Weg, umgeht man das hier besprochene Problem dass man einen DC, wegen dem AD, nicht per Image sichern kann/darf.

 

Ich gebe Dir ja Recht dass man auf einen DC nach Möglichkeit keine anderen Programme installieren sollte, was aber in der Praxis trotzdem sehr oft gemacht wird und somit der DC gesichert werden muss. Dadurch stellt sich wiederum das Problem, wie man die Wiederherstellungszeit des Servers (DC) verkürzt, und hier ist ein Image nunmal der schnellste Weg.

 

Das oft besprochene manuelle Wiederaufsetzen, hat zur Folge dass man alle Änderungen, Updates, Einstellungen etc. wieder vornehmen muss (wenn man das bei einem System, welches schon einige Jahre läuft und welches von mehreren Admin's betreut wurde, überhaupt kann).

 

MfG

 

motzel

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