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BildungsInstitute zum Lachen


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70 Antworten in diesem Thema

#61 santiago

santiago

    Newbie

  • 46 Beiträge

 

Geschrieben 14. Juli 2006 - 18:02

Hallo Leute,
mag sein das es Firmen gibt welche den "Superbewerber" suchen weil schließlich jagen ja auch viele Frauen ewig dem Ideal vom Traumprinzen hinterher :D

Was IMHO im Zusammenhang mit Bewerbungen noch erwähnt werden sollte wären die Punkte Vertrauen und eine eigenständige Persönlichkeit welche durchaus auch Kanten haben darf.

Gerade in der IT fällt es, speziell in kleineren Firmen, den Verantwortlichen oft schwer das Können eines Bewerbers richtig einzuschätzen. Fast wichtiger als das tatsächliche Können ist hier das Gefühl im Bauch ob die IT beim Bewerber in guten Händen ist.

Gute Selbstverkäufer welche auf jede Frage immer die Antwort bereithaben von der sie glauben dass der Gesprächspartner sie hören will gibt es eh schon genug. Die Zeiten der ungepflegten Gurus sind natürlich schon vorbei und saubere Bewerbungsunterlagen eine Grundvorrausetzung für eine erfolgreiche Bewerbung. Trotzdem sollte man sich vielleicht nicht zu stark darauf konzentrieren was die Firma gerne hören möchte sondern sich selbst einfach als eine individuelle Persönlichkeit mit Stärken und Schwächen präsentieren.

Schließlich sehen wir uns ja als Techniker und wollen keine Fertigteilhäuser verkaufen :p

Gruß
santiago

#62 H5N1

H5N1

    Newbie

  • 7 Beiträge

 

Geschrieben 15. Juli 2006 - 01:16

Zum Thema Ausbildungscenter, die von der Arge finanziert werden kann ich nur sagen das ich zur Zeit bei WBS echt was lerne. Sämtliche Mittel die ich benötige, um irgendwelche Sachen auch mal in der Praxis auszuprobieren werden mir von einer Minute zur nächsten zur Verfügung gestellt. Mein Hauptbeweggrund warum ich dort bin, ist daß ich etwas vermittelt bekomme, daß ich dann auch in der Praxis einsetzen kann. Sonst nützt mir der MCSE doch rein gar nichts. Leute die sich denken " ich lern mal einfach alles auswendig, ohne was zu raffen" fallen doch spätestens in der Praxis auf die Nase, oder?
Schade ist dann nur, daß bei den betroffenen Arbeitgebern der MCSE dann an Wert verliert.
Ich mache das dort doch nicht um mich MCSE nennen zu dürfen, sondern weil ich das entsprechende Wissen mein Eigen nennen will.

Zum Thema:

Microsoft wird nichts daran ändern können, das Leute "cheaten".
Da ist jeder gefragt, der MCSE ist oder werden will und nicht will das dieses Cert. in die Unbedeutsamkeit absinkt.
Das heist, daß man sowas bei MS und bei der ARGE anzeigen sollte, denn beide haben nachweislich ein Interesse daran dies zu unterbinden.
Die ARGE möchte Leute in Arbeit bringen (das spart mehr Kosten, als die für die Ausbildung) und MS will den Wert des Certs aufrechterhalten.
eben rein zufällig gesehen: WISO hat wohl verschiedene Rechner einem Brandtest
gegenübergestellt und festgestellt, dass der iMac als einziger NICHT brennt.

Nicht kompatibel, wie immer halt... :rolleyes:

#63 dark-knight

dark-knight

    Senior Member

  • 330 Beiträge

 

Geschrieben 15. Juli 2006 - 07:45

angoletti1 hat den Nagel voll auf den Kopf getroffen!
Das Wesentliche hat der HR-Mitarbeiter/Chef ja bereits in Papierform, worin liegt der Sinn das alles nochmal gebetsmühlenartig runterzuerzählen?
Klar, beim einen oder anderen Punkt kann es sinnvolle Fragen geben, z.B. "warum haben Sie ihre erste Ausbildung nicht beendet, sondern etwas neues begonnen?". Oder "warum haben Sie sich für den MCSE bzw. MS-Betriebssysteme entschieden und nicht für Linix?".
Es reicht doch völlig offene Punkte zu klären wie sich alles runtererzählen zu lassen...
Und dann die Sache, die bereits angoletti1 angesprochen hat. Es wäre doch viel sinnvoller den Bewerber vor bestimmte Situationen zu stellen und zu sehen, wie er an Probleme herangeht und diese löst... Auf diese Weise kann man viel mehr über einen Bewerber erfahren wie mit der "klassischen Methode"!


Mal ganz ehrlich, meinst du wirklich, dass sich dein evt. zukünftiger chef die Bewerbungen vorher gründlich durchliest. Gerad' in kleineren Unternehmen zählt eher der persönliche Eindruck und den holt sich der chef nicht vom anschauen deines Lebenslaufes, sondern eher von deinen Vortragskünsten.

das du dann als dufter Typ rüberkommst, sollte dich doch nicht stören.

mfg Dark-Knight
Der welcher Wissen erringt, erringt auch Sorgen.
MCSA, MCSA+M und MCSE 2003, Certified Tester

#64 dark-knight

dark-knight

    Senior Member

  • 330 Beiträge

 

Geschrieben 15. Juli 2006 - 07:47

Zum Thema Ausbildungscenter, die von der Arge finanziert werden kann ich nur sagen das ich zur Zeit bei WBS echt was lerne. Sämtliche Mittel die ich benötige, um irgendwelche Sachen auch mal in der Praxis auszuprobieren werden mir von einer Minute zur nächsten zur Verfügung gestellt. Mein Hauptbeweggrund warum ich dort bin, ist daß ich etwas vermittelt bekomme, daß ich dann auch in der Praxis einsetzen kann. Sonst nützt mir der MCSE doch rein gar nichts. Leute die sich denken " ich lern mal einfach alles auswendig, ohne was zu raffen" fallen doch spätestens in der Praxis auf die Nase, oder?
Schade ist dann nur, daß bei den betroffenen Arbeitgebern der MCSE dann an Wert verliert.
Ich mache das dort doch nicht um mich MCSE nennen zu dürfen, sondern weil ich das entsprechende Wissen mein Eigen nennen will.

Zum Thema:

Microsoft wird nichts daran ändern können, das Leute "cheaten".
Da ist jeder gefragt, der MCSE ist oder werden will und nicht will das dieses Cert. in die Unbedeutsamkeit absinkt.
Das heist, daß man sowas bei MS und bei der ARGE anzeigen sollte, denn beide haben nachweislich ein Interesse daran dies zu unterbinden.
Die ARGE möchte Leute in Arbeit bringen (das spart mehr Kosten, als die für die Ausbildung) und MS will den Wert des Certs aufrechterhalten.


Das ist doch mal ein positives Beispiel, dass es nicht nur schlechte Ausbildungsmöglichkeiten in der ARGE oder der AA gibt.
Der welcher Wissen erringt, erringt auch Sorgen.
MCSA, MCSA+M und MCSE 2003, Certified Tester

#65 mcse_killer76

mcse_killer76

    Gast

  • 2.035 Beiträge

 

Geschrieben 17. Juli 2006 - 09:16

Mal ganz ehrlich, meinst du wirklich, dass sich dein evt. zukünftiger chef die Bewerbungen vorher gründlich durchliest. Gerad' in kleineren Unternehmen zählt eher der persönliche Eindruck und den holt sich der chef nicht vom anschauen deines Lebenslaufes, sondern eher von deinen Vortragskünsten.

das du dann als dufter Typ rüberkommst, sollte dich doch nicht stören.

mfg Dark-Knight


Jepp, da bin ich mir sogar ganz sicher!
Der potentielle neue Chef kommt meistens die besten 10 Bewerbungen auf den Tisch von denen er dann seine Favoriten (zwischen 3 und 5) zum Gespräch einlädt. Und deswegen muss er schon zumindest diese 10 Stück genauer durchlesen.
Natürlich zählt der persönliche Eindruck dann viel mehr wie jedes Papier!

#66 mcse_killer76

mcse_killer76

    Gast

  • 2.035 Beiträge

 

Geschrieben 17. Juli 2006 - 09:24

Diese Frage stellte Heinrich Himmler auch Reinhard Heydrich. Wie war dessen Antwort? Was folgte daruf?


Das schweift denke ich doch dann ziemlich weit vom Thema ab... Ein Job in der IT kann man wohl überhaupt nicht mit einem "Job" bei der SS vergleichen.

Was denkst Du wie hoch die Quote der ehrlichen Antworten auf diese Frage ist? Ich persönlich denke, dass die nicht mal 50% beträgt.

#67 Lian

Lian

    Moderator

  • 19.990 Beiträge

 

Geschrieben 17. Juli 2006 - 09:33

Zusatz zu marka's post: Bleibt bitte beim Thema und bewahrt contenance, sonst wird (wieder mal) geschlossen.
–––
Microsoft MVP [Cloud and Datacenter Management - High Availability]

#68 lefg

lefg

    Expert Member

  • 20.481 Beiträge

 

Geschrieben 17. Juli 2006 - 10:20

Was denkst Du wie hoch die Quote der ehrlichen Antworten auf diese Frage ist? Ich persönlich denke, dass die nicht mal 50% beträgt.

Ich möchte eine glaubhafte, ordenlich formulierte Antwort hören. Falls mir jemand versichert, er Arbeit braucht um seine Familie zu ernähren, ist das eine gute Anwort.
Falls mir jemand einen Schmuus erzählt von wie toll doch die Firma sei und die Herausforderungen, nach ja, vielleicht lernt er das ja noch.

Es war kein Abschweifen von Thema Arbeitszeugnis, ich habe keinen Vergleich gezogen, es handelt sich um Beispiel, dieses gilt sogar als verbürgt sicher.

Vom Thema der Überschrift (Bildungsinstitute) sind wir tatsächlich vollkommen weg.

Das Messbare messen, das Nichtmessbare messbar machen. Galilei.

 

Diskutiere nicht mit ***en, denn sie ziehen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung! (Hab ich bei Tom abgeguckt)

 

Koinzidenz begründet keine Korrelation und ist kein Beweis für Kausalität. (Hab ich bei Daniel abgeguckt) https://de.wikipedia...rgo_propter_hoc

 

Absolutistischer“ Geschäftsführungs-Dogmatismus, der jedwede Empirie aus der „Werkstatt“ schlichtweg ignoriert , führt eben zumeist früher als später ….  (Hab ich von Klabautermann)


#69 mcse_killer76

mcse_killer76

    Gast

  • 2.035 Beiträge

 

Geschrieben 17. Juli 2006 - 10:56

Ich möchte eine glaubhafte, ordenlich formulierte Antwort hören. Falls mir jemand versichert, er Arbeit braucht um seine Familie zu ernähren, ist das eine gute Anwort.
Falls mir jemand einen Schmuus erzählt von wie toll doch die Firma sei und die Herausforderungen, nach ja, vielleicht lernt er das ja noch.

Es war kein Abschweifen von Thema Arbeitszeugnis, ich habe keinen Vergleich gezogen, es handelt sich um Beispiel, dieses gilt sogar als verbürgt sicher.

Vom Thema der Überschrift (Bildungsinstitute) sind wir tatsächlich vollkommen weg.


Ok, dann mal folgendes Beispiel. Mitarbeiter Mustermann fängt bei Firma X am 01.01.05 an. Am Anfang ist alles toll, doch mit der Zeit bekommt er immer mehr Probleme im "Umgang" mit Chef und Kollegen. Die Chemie passt einfach nicht.
Nun kommt er zu Dir ins Bewerbungsgespräch und Du fragst warum er auf der Suche nach einem neuen Job ist.
So, ganz ehrlich, würdest Du ihn einstellen (alle Eckpunkte stimmen so weit), wenn er ehrlich wäre und sagen würde "ich komme mit meinem Chef und den Kollegen nicht klar"? Oder hätte er die bessere Einstellungschance mit der Begründung "ich suche nach einer neuen Herausforderung" oder z.B. "in x Monaten werden Arbeitsplätze abgebaut" oder so ähnlich?
Ich denke, dass er sich mit dem ehrlichen Sachverhalt direkt aus dem möglichen Job knallt...

#70 lefg

lefg

    Expert Member

  • 20.481 Beiträge

 

Geschrieben 17. Juli 2006 - 11:35

Off-Topic:
Eine glaubhafte, vernünftig formulierte Antwort.

Die (Un)Stimmigkeit der Chemie ist einem richtig formulierten Zeugnis bereits zu entnehmen. Sie steht nämlich drin oder nicht drin. Das es Probleme mit dem Chef, einem neuen Vorgesetzten geben kann, ist betrieblicher Alttag. Auch muss man nicht mit jedem Kollegen gern privat verkehren. Es muss ja nicht an dem Kandidaten liegen. Die Chemie prüfe ich im Gespräch schon mal an.

Falls Arbeitszeugnisse mehrerer Arbeitgeber auf mangelndes soziales Verhalten hindeuten und beim Interview auch kein Funke überspringt, lasse ich es wohl sein. Ein anderer Kandidat mit wahrscheinlich gleichen fachlichen Fähigkeiten ist mir dann lieber.

Falls jemand vorher nur in der Werkstatt war und nun den Aussendienst, den hautengen Kundenkontakt als Schwerpunkt anstrebt, ist es gut. Der Aussendienst ist dann eine neue Herausforderung. Er sollte aber auf diese standardformulierung verzichten und es mit seinem eigenen Wortschatz ausdrücken.
Falls jemand wegen veraussehbaren Arbeitsplatzverlust vorbeugend etwas neues sucht, ist das hoch zu schätzen. Er ergreift die Initiative, wartet nicht auf das Richtschwert. Ich brauche Leute mit Initiative.

Und nun ist es gut.

Das Messbare messen, das Nichtmessbare messbar machen. Galilei.

 

Diskutiere nicht mit ***en, denn sie ziehen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung! (Hab ich bei Tom abgeguckt)

 

Koinzidenz begründet keine Korrelation und ist kein Beweis für Kausalität. (Hab ich bei Daniel abgeguckt) https://de.wikipedia...rgo_propter_hoc

 

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#71 Lian

Lian

    Moderator

  • 19.990 Beiträge

 

Geschrieben 17. Juli 2006 - 11:46


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