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Blitzumfrage...


mcse_killer76
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Welche Partei wählt ihr in 2 Wochen?  

62 Stimmen

  1. 1. Welche Partei wählt ihr in 2 Wochen?

    • CDU/CSU
      22
    • SPD
      17
    • FDP
      3
    • Grüne
      5
    • Die Linken
      5
    • Sonstige
      10


Empfohlene Beiträge

ich kann den begriff "sozial gerecht" auch nimmer hören.

 

Für die reichen (präziser, die Besserverdienenden) ist "sozial gerecht" wenn alle prozentual gleich viel zahlen"

Für die armen (präziser, Arbeitslose und Niedriglohnarbeitnehmer) ist "sozial gerecht" wenn die "Reichen" prozentual mehr zahlen um die Ärmeren zu entlasten.

 

beide sichtweisen haben ein gewisses stückchen "gerechtigkeit". wirklich recht kann man es keiner gruppe machen. ausserdem warum sollte ich mich dann dahinstellen und sagen das die reicheren zur strafe weil sie etwas besser entlohnt werden (weil sie wahrscheinlich besser und länger in ausbildung waren [studium etc]) mehr steuern zahlen sollen.

 

grüne... ne danke. Bündniss 90/Die Grünen ist für mih keine Partei sondern eine Gruppierung. wer 80.000 Eur für eine Party zur Feier der Abschaltung eines AKWs verbrät (danke nochmals Herr Trittin), der gehört nichtmal ins Parlament...

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@SwitchOff:

 

exakt! Wie komme ich denn auf ein besseres Gehalt?

 

1. mehr Leistung (d.h. längere Arbeitszeiten)

2. bessere Ausbildung (z.B. Studium)

 

In beiden Fällen steckt man mehr Energie in die Karriere und daher verdient man auch mehr Geld als andere. Durch einen einheitlichen Prozentsatz bezahlt man doch schon absolut mehr Steuern, wieso sollte man das dann auch noch ZUSÄTZLICH prozentual???

Das heißt dann doch, dass Leistung bestraft wird! Die die viel verdienen und deswegen weit mehr als eine 40-Stundenwoche haben sollen für die blechen, die sich eine bequeme 37,5 bis 40-Stundenwoche machen und pünktlich in den Feierabend gehen.

Ist das nicht sozial gerecht?

Von diesem Gesichtspunkt finde ich daher das Kirchhoff-Modell nicht schlecht. Denn: jeder hat die Wahl wie er sein Berufsleben gestaltet!

Auf der anderen Seite ist die Kopfpauschale ein gute Idee, denn hier hat ein Arbeitnehmer wenig Einfluß drauf! In die PKV kommt man erst ab 46.800€, um die Einzahlung in die Rentenkasse kommt man nicht drum herum usw. Daher sollte meiner Meinung nach jeder verpflichtet werden zumindest einen Minimalsatz dort einzubezahlen, egal ob angestellt, verbeamtet oder selbstständig!

Man sieht doch wie die Realität aussieht, die sozialversicherungspflichtigen Einzahler werden immer weniger, ein Zeichen dafür, dass immer mehr getrickst wird (z.B. über die Selbstständigkeit).

 

Daher tendiere ich sehr stark zur CDU, obwohl mir die Cheffin so gar nicht zusagt...

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Ich habe von grossen Koalitionen bisher wenig gehalten. Nach früheren Erfahrungen(Berichten, Aussagen) konnten sich die Beteiligten nur auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner einigen.

 

Heute bin ich mir da nicht mehr sicher. Das Beispiel Schleswig-Holstein zeigt, es geht wohl doch. Bei reinen Sachfragen sollte eine Einigung doch leicht möglich sein, oder nicht. Schwieriger wird es wohl bei idelogiebehafteten Themen wie Kernkraft und Migration. Ich hoffe, sollte es zu einer GK kommen, dass es trotzdem (vernünftig) weitergeht.

 

Nun, der Kanzler wollte sich und seine (damalige) Regierung an dem Problem der Arbeitslosigkeit messen lassen. Ich habe das nicht vergessen. Er und seine Leute haben es nicht geschafft, den Standort Deutschland für Investoren attraktiv zu machen.

Eine Wahlkreiskanditatin erzählte mir, die Industrie müsse umstrukturiert werden zur Schaffung von Arbeitsplätzen.

 

Arbeitsplätze werden nicht geschaffen, sie entstehen bei günstigen Bedingungenen für Dienstleistungen, Handel und Produktion. Im Blickfeld sind meist die Grossunternehmen, der Mittelstand und die kleinen Gewerbetreibenden werden viel zu wenig beachtet.

Grossunternehmen schaffen es meistens, für Standortgründungen Subversionen in beträchtlicher Höhe zu erlangen, Erschliessung von Betriebsgelände, Anbindung der Infrastruktur. Bei einer Ich-AG reicht es gerade für einige Versicherungenprämien.

Der Kostendruck für kleine Unternehmen ist enorm. Dazu kommt eine schlechte Zahlungsmoral der Kunden, auch der öffentlichen Hand. Deren Kassen sind auch leer, die Kämmerer stehen mit dem Rücken zur Wand. Die Kunden versuchen über Mängel um Zahlungen herumzukommen, die Gründe oft vorgeschoben. Am Bau werden werden Risse moniert, obwohl schon das Bodengutachten die Rissbildung voraussagt. Ein Lübecker Bauunternehmer schloss vor Jahren seine Firma. Ein Freund von mir tat das Gleiche mit seinem Elektohandwerksbetrieb. Er hätte die nächste Steuervorauszahlung nicht bedienen können.

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@lefg:

 

full ack. Genau das ist das Problem, der Standort Deutschland ist einfach nicht attraktiv für viele Firmen. Die Gründe: komplexe Steuersysteme, viel Bürokratie, verfehlte Politik etc.

Und was oftmals nicht gesehen wird: der Mittelstand beschäftigt den größten Anteil der Arbeitnehmer in Deutschland! Doch wer sahnt die dicken Subventionen ab? Natürlich, die Großfirmen. Und das traurige daran ist, dass genau diese Firmen ihre Gewinne im Ausland erzielen, hier "nur" die Forschung und Entwicklung ist, d.h. keine Gewinne und damit keine Steuern!

Der Mittelstand, der mit solchen Subventionen viel erreichen könnte (und HIER Steuern bezahlen würde) geht dabei vor die Hunde :-(

Und ein Faktor ist ganz wesentlich für die derzeitige Situation - die Gewerkschaften. Mit ein Grund NICHT Rot zu wählen! Ich könnte ****** wenn ich sehe wie viele Arbeitsplätze nur durch die Gewerkschaften vernichtet bzw. gar nicht erst geschaffen wurden!

Ich kann mich da ein einige Begebenheiten erinnern bei denen die Gewerkschaften nach langen Verhandlungen und Warnstreiks x Prozent Lohnerhöhung und die 37,5-Stundenwoche ja schon fast erpresst haben. Dieser "Sieg" wurde dann selbstgefällig gefeiert. Fazit: 3-4 Monate später wurden dann klammheimlich 20% der Stellen abgebaut. Ganz toller Sieg, immer nur weiter so!!!

 

Meine Meinung ist: lieber akzeptiere ich in schlechten Zeiten eine 45-Stundenwoche und 2-3 Nullrunden beim Gehalt und habe dafür einen sicheren Arbeitsplatz wie mit Gewalt den letzten Euro und die letzten Minuten herauszupressen und damit die Chance zu "gewinnen" als nächstes auf der Straße zu sitzen!

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Schade, daß man keine Koalitionen wählen kann.

 

Persönlich finde ich momentan die Große Koaltition am besten.

 

In wichtigen Fragen kam bisher ein Kompromiss zwischen Rot-Grün als Gesetzesentwurf zur Abstimmung. Dieser wurde dann von Schwarz-Gelb blockiert und nur als Kompromiss vom Kompromiss durchgekommen.

Würde also eine Große Koalition zusammenkommen, wäre das mindestens ein Kompromiss weniger.

 

Wählt man aber eine der beiden großen Parteien, dann wird definitiv keine Große Koalition zusammenkommen. Im Prinzip müßte man Grün oder Links wählen, um dieses Ziel zu erreichen. Dagegen sträubts mich allerdings.

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Hallo,

Mal im Ernst, es hat doch keine Partei etwas Innovatives vorgelegt, dem man angesichts der Probs in Bildung, Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Solidarität mit einem "das könnt' es sein" zustimmen sollte.

Alle frickeln hier und da mit einer etwas anderen Brille rum und schaffen unter dem Strich nur neue Verordnungen und Gesetze und weitere Ausnahmen, um ihre Klientel nicht zu verprellen. So sagen alle im Kern auch nur "wir machen es weniger schlecht." Wenn das nicht richtig herzerfrischend ist!

Wie wäre es, wenn wir die MCSE-Partei gründeten?. Unseren politischen Schwerpunkt legten wir in die Bildung und da in vernetztes Denken. Wenn das dann nach einiger Zeit um sich greift, lösen sich alle anderen Probleme wie von selbst. Vielleicht könnte man dann sogar das Finanzamt abschaffen.

Gegrüßt!

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Große Koalition????

Mich wundert es, dass immer mehr von einer großen Koalition träumen!

Was ändert sich in einer großen Koalition im Vergleich zu den letzten 3 Jahren? Wir hatten doch faktisch eine große Koalition. SPD hat jedes Gesetz nur mit Hilfe der CDU durchgebracht und von ursprünglichen Ideen kamen hinten noch 5% raus.

 

Ich denke, dass Angie + Rest zumindest mal einen frischen Wind bringen (was man auch an der Börse sehen kann) und in Sachen Arbeitsmarkt die besseren Argumente haben.

Wichtig in meinen Augen ist es, die MAcht der Gewerkschaften zu stutzen und Deutschland als Standort wieder attraktiv zu machen. Dies ist unter Rot nicht möglich.

 

Zum Thema Steuern:

Kirchhoff hat zumindest mal einen Ansatz um das Steuerrecht zu entzerren, wobei ich die Lösung von Merz (15%, 25%, 35%) aber fairer fand.

Positiv finde ich den Versuch es zu ändern und die Ei nstellung von Merkel es zu versuchen. Ob es klappt wird dann die Geschichte zeigen.

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Große Koalition????

Mich wundert es, dass immer mehr von einer großen Koalition träumen!

Was ändert sich in einer großen Koalition im Vergleich zu den letzten 3 Jahren? Wir hatten doch faktisch eine große Koalition. SPD hat jedes Gesetz nur mit Hilfe der CDU durchgebracht und von ursprünglichen Ideen kamen hinten noch 5% raus.

 

Mit einer großen Koalition ist wenigstens wieder Handlungsspielraum da, im Gegensatz zu jetzt. Bis jetzt war es doch eine reine Blockadepolitik. Opposition um jeden Preis. Was die CDU/CSU jetzt in Ihren Wahlprogrammen schreibt, hat Sie bei der SPD einfach abgelehnt.

Und bei der bisherigen Koalition haben die Grünen ja auch ständig noch mitgemischt. Das fällt bei einer großen Koalition weg.

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Benzinpreise und die Wahl...

 

Dass die Parteien, die eine mehr die andere weniger, von Konzernen abhängig sind dürfte ja wohl klar sein. Politiker A macht Konzern B einen Gefallen und umgekehrt, so läuft das Geschäft.

 

Ich frage mich derzeit, ob der hohe Benzinpreis nicht vielleicht mit der anstehenden Wahl in Verbindung steht... denn: wer profitiert von einem hohen Spritpreis? Ich denke wohl am ehesten die CDU, denn damit kann gegen die Ökosteuer und die "schlechte Politik" der SPD Stimmung gemacht werden. Und das ist dann auch ein Thema das JEDEN interessiert... Wenn dann nach der Wahl der Spritpreis plötzlich um 20 Cent purzelt gibt das der CDU:

 

1. ein gutes Image ("die haben das geschafft")

2. Raum für die Mehrwertsteuererhöhung

 

So weit meine Theorie dazu...

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weiss nich ob cih das richtig verstanden habe, aber ich glaube nciht das die CDU irgendwie aktiv an den spritpreisen deixelt. die gehen ja nicht nur hier in Deutschland hoch sondern das is ein globales Problem. ich persönlich bin auch gegen MWSt erhöhung aber meinetwegen arbeite ich auch ne halbe oder ne ganze stunde mehr in der woche.

@ ericmk:

100 pro deiner meinung. Die gewerkschaften haben viel zu viel Macht in Deutschland. keiner wunder das es hier bergab geht wenn immer nur der arbeitgeber zahlen muss und der arbeitnehmer nicht auch n bisschen der last tragen muss. aufgeteilt auf die arbeitende BV is das wohl kaum zu viel verlangt... finde ich

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Das meinte ich jetzt auch etwas anders. Also, nehmen wir mal an, die Spritpreise werden derzeit künstlich hoch gehalten (sage nur 14 Cent auf einen Schlag), das würde der CDU gerade in dieser Phase sehr gelegen kommen. Damit könnten sich gewisse Konzerne ein oder zwei "Gefälligkeiten" durch die Politik "erarbeiten". Nehmen wir z.B. weiter an, dass sich dann die Partei dadurch erkenntlich zeigt, indem sie z.B. in 1-2 Jahren die Ökosteuer abschafft. Dadurch würde der Sprit 13 Cent billiger werden und der Verbrauch würde wieder steigen --> die Konzerne verdienen mehr Geld!

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ja ok. das stimmt. aber ich bin immernoch der meinung das es keine manipulation der Konzerne is. der Ölpreis wird halt spekuliert. das is das problem. und ich denke auhc das die preise in den nächsten 2 monaten so oder so wieder runtergehn.

 

btw: ihc denke zudem allemal, das die ökosteuer mehr als 13c pro liter beträgt... oder lieg ich da komplett daneben`?

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