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Backup-/Restore-Strategie für Exchange 2007


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20 Antworten in diesem Thema

#1 sg08234

sg08234

    Newbie

  • 96 Beiträge

 

Geschrieben 24. September 2017 - 16:11

Wir sichern zur Zeit mit Symantec System Recovery 2010 die gesamten Systemplatten und könnten somit (hoffentlich :)) den gesamten Server (inkl.Exchange) wiederherstellen.

 

Welche Möglichkeit(en) gibt es, Exchange so zu sichern, dass man es in den laufenden Server hinein wiederherstellen kann? Das würde im Desaster-Fall eine Menge Zeit ersparen und den Rest des Servers "verschonen".

 

Ändert sich an den Möglichkeiten mit einem neueren Symantec-Baclup-Programm und/oder Exchange 2016 etwas?

 

Vielen Dank - Michael Rocholl


Bearbeitet von sg08234, 24. September 2017 - 16:16.


#2 magheinz

magheinz

    Newbie

  • 1.377 Beiträge

 

Geschrieben 24. September 2017 - 16:23

da gibts ca 1000 Möglichkeiten. Ohne die genaue Umgebung zu kennen lässts das nicht sinnvoll beantworten. Das "hoffentlich" würde ich übrigens ganz schnell mit Wissen untermauern!

#3 Nobbyaushb

Nobbyaushb

    Board Veteran

  • 2.737 Beiträge

 

Geschrieben 24. September 2017 - 17:32

Auch wenn das besserwissermäßig ist - Exchange 2007 ist bereits seit dem 11.04.2017 nicht mehr im Support!

 

Ich würde mir eher um eine neue Version Gedanken machen - gestern....

 

Und der Move geht ohne 3-rd Party nur über 2010 oder 2013.

 

:eek:


Mfg aus Bremen

 

Norbert (der andere :))

MVP Exchange Server


#4 sg08234

sg08234

    Newbie

  • 96 Beiträge

 

Geschrieben 24. September 2017 - 17:44

Planung für Exchange 2016 ist bereits im Gange. Was wären also die 3  "besten" Lösungen (von 1000) für Exchange 2016 bei folgender Lage:

  • 4 Postfächer
  • 6 Öffentliche Ordner

mit ca. 100 GB Mails und den Anforderungen:

  • Restore einzelner Mails: Kann Veritas System Recovery
  • Restore des gesamten Exchange (im Katastrophenfall): Kann Veritas System Recovery meines Wissens nicht

Vielen Dank - Michael Rocholl



#5 NorbertFe

NorbertFe

    Expert Member

  • 30.833 Beiträge

 

Geschrieben 24. September 2017 - 17:45

Tja kommt drauf an. Ich würde über 2013 migrieren und dann mußt du dir nur noch ein passendes Backup aussuchen. Wo siehst du das Problem bisher?

Make something i***-proof and they will build a better i***.


#6 sg08234

sg08234

    Newbie

  • 96 Beiträge

 

Geschrieben 24. September 2017 - 17:59

Problem bei der bisherigen Lösung: Mit dem geplanten Veritas System Recovery 2016 kann ich:

  • Das gesamte System sichern (zu einer der obigen Bemerkungen: Natürlich :) getestet) und restoren
  • Einzelne Mails restoren

Bei einem Exchange Desaster müsste ich aber m.E.:

  1. Den gesamten Server (inkl.Exchange) auf einem Restore-Server (virtuelle Maschine) wiederherstellen, da ich die übrigen Bestandteile des Original-Server nicht restoren möchte
  2. Exchange auf dem Orginal-Server neu installieren und konfigurieren
  3. Mails von dem Restore-Server auf den Original-Server übertragen (Powershell mit PST-Dateien o.ä.)

Das ist aufwändig und dauert (daher) lange. Sehe ich da etwas falsch?

 

Danke


Bearbeitet von sg08234, 24. September 2017 - 18:00.


#7 Nobbyaushb

Nobbyaushb

    Board Veteran

  • 2.737 Beiträge

 

Geschrieben 24. September 2017 - 18:00

Moin,

 

bei 4 Postfächern kannst du das an einem Tag machen.

 

Aus den Öffentlichen Ordnern würde ich - ja nach Inhalt - shared Mailboxen machen.

 

Und für den ganzen Server brauchst du keine Software, nur intakte Datenbanken.

 

Einfach eine neue Maschine mit gleichem Namen und IP installieren, Exchange mit Setup /M:RecoverServer installieren und die Datenbanken unterschieben, geht am schnellsten und sichersten, das wäre aber Worst-Case.

 

Soll der denn als physik oder VM laufen?

 

;)


Mfg aus Bremen

 

Norbert (der andere :))

MVP Exchange Server


#8 sg08234

sg08234

    Newbie

  • 96 Beiträge

 

Geschrieben 24. September 2017 - 18:03

Einfach eine neue Maschine mit gleichem Namen und IP installieren, Exchange mit Setup /M:RecoverServer installieren und die Datenbanken unterschieben, geht am schnellsten und sichersten, das wäre aber Worst-Case.

Wo bleiben dabei die übrigen Bestandteile des Original-Servers (Datenbanken etc.)?
Oder sollte daher Exchange immer auf einer gesonderten (virtuellen) Maschine installiert werden?

 

Soll der denn als physik oder VM laufen?
Aktuell geplant ist ein physischer Server - Ist aber nicht ausdiskutiert.

 

magheinz: welches sind denn die bestern 3 drer 1000 Möglichkeiten?


Bearbeitet von sg08234, 24. September 2017 - 18:08.


#9 Nobbyaushb

Nobbyaushb

    Board Veteran

  • 2.737 Beiträge

 

Geschrieben 24. September 2017 - 18:17

Ich verstehe dein Frage nicht so ganz - ein Exchange ist immer nur Exchange, nichts anderes.

Das war bei den SBS anders, macht man aber einfach heute nicht mehr.

 

Mit einem Server 2012 oder 2016 darf ich 2 VM installieren egal welchen Hypervisor ich verwenden möchte, z.B. Hyper-V.

Auch ESXi oder was anderes wäre egal.

 

Wenn der Geldbeutel schmal ist, dann eben nur 2 VM - einmal DC uns was weiß ich, einmal Exchange - und nur der.

 

Du hast geschrieben, das dein Symantec den Server komplett sichert, also hast du die Datenbanken und ggf. Logfiles.

 

Musst halt für dich festlegen, wieviel Verlust erträglich ist.

 

Das alles wäre aber ein klassischer Fall von Consulting, womit ich primär mein Geld verdiene...

 

Ohne das man alles kennt, ist das herumstochern im Nebel.

 

Daher auch die Aussage von magheinz - kommt drauf an.

 

;)

 

PS: Stand heute immer auf VM installieren, mindestens eine weiterere VHDX als Datenplatte.


Mfg aus Bremen

 

Norbert (der andere :))

MVP Exchange Server


#10 NorbertFe

NorbertFe

    Expert Member

  • 30.833 Beiträge

 

Geschrieben 24. September 2017 - 18:21

Würde ich genauso sehen wie der andere Norbert ;)

Make something i***-proof and they will build a better i***.


#11 magheinz

magheinz

    Newbie

  • 1.377 Beiträge

 

Geschrieben 25. September 2017 - 00:20

magheinz: welches sind denn die bestern 3 drer 1000 Möglichkeiten?

Das kommt auf die Umstände an.

Unter anderem ist die Frage was denn als Backupziel zur Verfügung steht. Dann die Frage was als Speicher verwendet wird(lokale Platten, NAS/SAN etc).

Nächste Frage ist: wie hoch ist das Backupintervall, wie viele Backups müssen aufgehoben werden dun wie lange darf ein restore dauern.



#12 sg08234

sg08234

    Newbie

  • 96 Beiträge

 

Geschrieben 25. September 2017 - 03:30

Danke an alle: Die Lösung ist m.E. "Exchange auf einer eigenen VM", so dass man die separat restoren kann.

 

Ich komme aus einer SBS-Welt und habe daher den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen.



#13 mwiederkehr

mwiederkehr

    Junior Member

  • 158 Beiträge

 

Geschrieben 25. September 2017 - 06:18

Den Exchange virtuell zu haben ist sicher eine gute Wahl. Falls eine Neuanschaffung der Backupsoftware geplant ist, würde ich mir mal Veeam anschauen. Früher hatte ich mit Backup Exec öfter Probleme bei der Sicherung virtueller Server. Das ist aber schon ein paar Jahre her. Aber Veeam läuft tadellos und kann auch einzelne Mailboxen und Mails wiederherstellen, ohne den ganzen Server wiederherstellen zu müssen.



#14 magheinz

magheinz

    Newbie

  • 1.377 Beiträge

 

Geschrieben 25. September 2017 - 07:48

Veeam wird uns auch immer wieder empfohlen. Wir testen demnächst comvault.was aber vermutlich hier das Budget sprengt. Eventuell ist auch eine "langlaufende" Datenbank auf einem zweiten Server (DAG sollte es möglich machen) plus eine E-Mailarchivierung eine Lösung. Vermutlich ist die Archivierung eh pflicht...

#15 NorbertFe

NorbertFe

    Expert Member

  • 30.833 Beiträge

 

Geschrieben 25. September 2017 - 08:11   Lösung

Im Endeffekt ist das Backup Programm aber oft nur eine subjektive Entscheidung, weil die obige Anforderung inzwischen von fast allen am Markt verfügbaren Produkten vernünftig gelöst werden kann. Ob das nun Veeam, Backup Exec, TSM oder sonstwas ist. ;) Und ja auch Backup Exec kommt mit der obigen Anforderung problemlos klar. ;)

Make something i***-proof and they will build a better i***.