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Sysprep und OEM Lizenzen?


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7 Antworten in diesem Thema

#1 NullDevice

NullDevice

    Junior Member

  • 84 Beiträge

 

Geschrieben 15. September 2017 - 10:06

Hallo!

 

Ich habe mich in letzter Zeit in meiner Firma mit sysprep auseinandersetzen müssen.

Ich habe viel recherchiert, aber was mir noch immer nicht klar ist, ist das Thema mit den Lizenzen im Bezug auf sysprep.

 

Folgendes Szenario:

Wir haben 50 Panasonic Toughpads gekauft, die mit Windows 10 Pro kommen.

Wir haben die nötige Software installiert und konfiguriert, erfolgreich sysprep ausgeführt, und ein Image gemacht.

Spielt man dieses Image ein, aktiviert sich das Windows auf einigen Geräten.  Hört aber ab einem bestimmten Zeitpunkt auf zu funktionieren, und alle folgenden Geräte werden nicht aktiviert.

Ein IT Kollege ruft bei der MS Hotline an, und kann die restlichen clients (jeden einzeln!) telefonisch aktivieren.

Als er gefragt hat, wie wir das in Zukunft machen sollen hiess es, jedesmal anrufen und telefonisch aktivieren lassen, für jeden einzelnen client.

 

Das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. - Was macht ein Unternehmen das 500 oder 10.000 clients hat?  Die werden ja wahnsinnig wenn sie jedesmal telefonisch aktivieren müssen.

 

Natürlich gibt es die Möglichkeit per KMS server zu aktivieren.

Wir hätten sogar einen KMS server, derzeit hauptsächlich für Office und Windows 7.

Allerdings müssten wir dann für diese Geräte ja auch Lizenzen kaufen für den KMS.  Was ja total sinnfrei ist, weil wir diese Geräte ja bereits mit Lizenz gekauft haben.  Wir werden sie wohl nicht doppelt / zweimal kaufen müssen.

 

Genau das selbe Thema hatten wir auch schon mit Windows 10 PCs.

 

Ich habe schon öfter gehört, dass es seit neuestem Geräte gibt, die ihre Lizenz in die Hardware auf einem chip integriert haben. Und dass diese dann automatisch aktiviert werden können.

Bin mir nicht sicher wie ich herausfinden könnte, ob wir solche Geräte haben.  Im BIOS hab ich jedenfalls nix dazu gefunden.

 

Wie geht man dieses Problem normalerweise an?

 

lG,  ND.


Bearbeitet von NullDevice, 15. September 2017 - 10:08.


#2 lizenzdoc

lizenzdoc

    Expert Member

  • 1.531 Beiträge

 

Geschrieben 15. September 2017 - 14:50

Hi,
 

Wenn es ein WIn-10-PRO OEM ist,

dann kauft man 1x WIN-10-PRO-Upgrade ohne SA-Wartung über einen OPEN-Vertrag.

 

Durch diesen Kauf erwirbt man das Recht aus dem OPEN-Vertrag (Nein, steht nicht in den Produktbestimmungen!),
alle WIN-10-PRO OEM Lizenzen durch das dann im Download-Portal (VLSC) des OPEN-Vertrages angebotene
WIN-10-PRO ISO und dem einheitlichen MAK- oder KMS-Key aus dem Volumen-Vertrag einheitlich zu "re-imagen".
 

Wäre das für Euch die Lösung ?

 

VG, Franz


Bearbeitet von lizenzdoc, 16. September 2017 - 04:14.

18 Jahre MS-Beratungs-Erfahrung in OPEN,SELECT+EA+BMI (bei 3 LARs/1 Distributor) nun beim SAM-Gutachter.
Expert-Member of MS-BSC, MCP 70-671-3(SAM) zertifizierter Absolvent der MS-SAM-Academy,
u.a. kurzzeitig bei MS direkt als EMEA-Licensing-Specialist "Embedded Server" u. im ISV-Partnerbetreuung tätig,


#3 NullDevice

NullDevice

    Junior Member

  • 84 Beiträge

 

Geschrieben 15. September 2017 - 15:38

Hallo Lizenzdoc!

 

Erstmal Danke für die Antwort!

Also da du von der ISO sprichst:  Sind die ISOs mit OEM Lizenz denn anderen Basis-ISOs als die herkömmlichen aus den VLSC downloads?

Das Re-Installieren from scratch ist natürlich eine Möglichkeit.  Da es aber recht spezielle Hardware ist, bleibt die Frage ob man alle Treiber+Herstellersoftware bekommt, um das Image so hinzubiegen wie es im ursprünglichen Auslieferungszustand war.  Aber das werden wir schon hinkriegen, schätze ich.

 

Also zu den Lizenzen:

Verstehe ich das richtig, dass man leglich die SA dazukauft, nicht volle Lizenzen bzw. Volumen?  Und dass man irgendwie dann bewerkstelligen kann, dass diese SA für die OEM Lizenzen gilt?

Ich nehme an das müssen wir über einen MS consultant / sales spielen, der uns das einrichtet für unser VLSC, oder?

 

Ich nehme an, es ist das hier gemeint:

https://www.software...urz-erlaeutert/

 

 

 

Teilweise können Sie auch bereits erworbene OEM- und System-Builder-Lizenzen über den Nachkauf von Software Assurance in das Microsoft Open License Volumenlizenzprogramm überführen. Die gilt bis maximal 90 Tage nach Erwerb und ist momentan nur beim Windows Server 2016 möglich, für das Desktopbetriebssytem Windows 10 Pro gibt es keine SA (hier muss erst die Windows 10 Enterprise Lizenz erworben werden).

 

Allerdings steht hier dabei, dass es mit Win 10 Pro nicht geht, sondern nur mit server 2016, und win10 Enterprise  (?)

 

lG, ND.


Bearbeitet von NullDevice, 15. September 2017 - 15:42.


#4 lizenzdoc

lizenzdoc

    Expert Member

  • 1.531 Beiträge

 

Geschrieben 16. September 2017 - 04:28

Hi,
ich habe da "oben" leider einen Schreibfehler berichtigen müssen !!!

 

Wenn Ihr WIN-10 PRO re-imagen wollt, dann 1 x der Kauf von WIN-10-PRO Upgrade  ohne SA!
FQC-09525 = Microsoft®WindowsProfessional 10 Sngl Upgrade OLP 1License NoLevel

das reicht.

 

Wenn man aber z.B. WIN-10-Enterprise will, muss man für jedes Device (das man re-imagen will ) den WIN-10-E3-Upgrade inkl. SA kaufen.
KV3-00262 = Microsoft®WINE3perDVC Sngl Upgrade/SoftwareAssurancePack OLP 1License NoLevel
Dann darf man diese Devices mit Enterprise re-imagen.

 

SA-only an eine OEM-WIN-10-PRO einzeln ankoppeln, geht nicht!

 

Sorry für den Schreeibfehler und dem Missverständnis!

 

VG, Franz


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#5 NullDevice

NullDevice

    Junior Member

  • 84 Beiträge

 

Geschrieben 17. September 2017 - 12:08

Ok,  Danke!

Also  "FQC-09525" hab ich gefunden.

Was mir aber noch nicht ganz klar ist:  Das sieht für mich so aus wie eine Win10 Pro Vollversion / OpenLicense, oder?

Somit muss ich ja wieder alle Clients lizenzieren, oder sehe ich das falsch?  Es ist ja eine Single-license oder nicht?

Bzw. wenn nein, für wieviele clients kann ich dann diese Lizenz dann nutzen? 

 

EDIT:  Oder versteht es sich so, dass der "Upgrade" quasi auch als Upgrade von OEM auf "normal" bedeutet, und dass ich damit eine unbegrenzte Anzahl von Clients "upgraden" kann.  Und zwar indem ich die nicht-OEM ISO einspiele auf allen Geräten und eben diesen Key verwende?

 

Danke!

Lg, ND


Bearbeitet von NullDevice, 17. September 2017 - 12:12.


#6 lizenzdoc

lizenzdoc

    Expert Member

  • 1.531 Beiträge

 

Geschrieben 18. September 2017 - 04:18

Hi,
 

einfach nochmals lesen ....
Du hast 10x OEM WIN-10-PRO, dann musst Du jedes Gerät mit dem mitgelieferten Image und Einzelkey installieren.
Legaler Trick: 1x FQC-09525 via OPEN kaufen!
Somit erlaubt Dir MS alle 10 OEM-Geräte mit dem Volumen-Image und dem Volumen-Key einheitlich zu betanken.

Vg, Franz


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18 Jahre MS-Beratungs-Erfahrung in OPEN,SELECT+EA+BMI (bei 3 LARs/1 Distributor) nun beim SAM-Gutachter.
Expert-Member of MS-BSC, MCP 70-671-3(SAM) zertifizierter Absolvent der MS-SAM-Academy,
u.a. kurzzeitig bei MS direkt als EMEA-Licensing-Specialist "Embedded Server" u. im ISV-Partnerbetreuung tätig,


#7 NullDevice

NullDevice

    Junior Member

  • 84 Beiträge

 

Geschrieben 18. September 2017 - 15:43

OK. Danke für die nützlichen Infos!

Jetzt ist alles klar.

Ich werde mir 1x FQC-09525 Open besorgen. (ohne SA).

 

Gibt es eigentlich irgendwo ein offizielles Statement seitens MS, dass dies der offielle, legale Weg ist?

 

Lg, ND



#8 lizenzdoc

lizenzdoc

    Expert Member

  • 1.531 Beiträge

 

Geschrieben 18. September 2017 - 16:02

Hi,
Das steht in den schriftlichen OPEN-Verträgen drin!

 

VG, Franz


18 Jahre MS-Beratungs-Erfahrung in OPEN,SELECT+EA+BMI (bei 3 LARs/1 Distributor) nun beim SAM-Gutachter.
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