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Vmware & NFS Storage


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9 Antworten in diesem Thema

#1 g2sm

g2sm

    Newbie

  • 145 Beiträge

 

Geschrieben 14. Februar 2017 - 08:53

Moin Zusammen,

 

bin der Zeit auf der Suche nach einem sehr günstigen Speicher, den ich via NFS an unsere ESX Server verbinden kann.

Kurz zum Hintergrund:

Bis vor kurzem hatten wir noch ein kleines NAS, welches wir als "Medien-Speicher" benutzt haben. Hier lagen knapp 2 TB an Bildern\Videos. Das NAS inkl. HDDs haben sich dann nach 7 Jahren Laufzeit doch mal verabschiedet. Nun suche ich eine günstige Lösung, einen neuen "Medien-Server" bereitzustellen, welcher dann über Veeam mitgesichert wird.

 

Der zeitiger Gedanke läuft in folgende Richtung:

1x QNAP TVS-471

4x 8TB WD HDDs.

1x W2016 Lizenz

 

Würde dann eine neue VM auf einem ESX erstellen. Eine VMDK auf unseren MD3200 mit dem OS, die zweite VMDK mit 4TB (oder mehr) auf dem QNAP. 

Würde knapp 2.500€ Kosten und ich hätte noch eine Windows Lizenz Frei die ich eh benötige. 

Das QNAP kann man mit einer 10GbE Karte erweitern, falls dies nötig werden sollte. 

 

Hat jemand von euch schon negative Erfahrungen mit QNAP gemacht? Ich habe noch nie mit QNAP\Sysnology\und all die anderen "billig" Anbietern gearbeitet..

 

Die Lösung soll wirklich Günstig werden, sollte uns das NAS nach paar Jahren abrauchen, ist das kein Beinbruch. Die mega IOs brauchen wir auch nicht (hatten wir ja vorher auch nicht).

Hauptsache günstig und mit in Veeam ;) 

 

Vllt mag mir ja einer von euch seine Gedanken mitteilen oder hat selber eine ähnliche Lösung am laufen und mag mir seine Erfahrungen mitteilen :)

 

VG

g2sm

 

 



#2 monstermania

monstermania

    Board Veteran

  • 1.203 Beiträge

 

Geschrieben 14. Februar 2017 - 09:32

Moin,

also ja, wir haben auch eine QNAP bei uns im Einsatz.

Dient als Datengrab für Installationsmedien und Hin- und Wieder mal als NFS-Ziel für unseren VMWare-Testserver. Funktioniert problemlos und stabil ist allerdings kein Performancewunder  ;)

Datensicherung erfolgt am Wochenende per Veeam auf Tape. Und auch hier ist der Speed eher gemütlich.

Kann man so machen, erwarte aber echt nicht (zu)viel Performance. Bei NFS sollte das Caching auf dem NAS deaktiviert werden (lt. QNAP). 

 

Produktivdaten würde ich da aber nicht drauf laufen lassen. 

 

Gruß

Dirk


Bearbeitet von monstermania, 14. Februar 2017 - 09:35.


#3 g2sm

g2sm

    Newbie

  • 145 Beiträge

 

Geschrieben 14. Februar 2017 - 11:42

Hi Dirk,

 

danke für deine Antwort :) 

Ja, bin an für sich auch nicht der Fan davon dies so zu regeln. Aber möchte jetzt auch nicht unseren "guten" Speicher für paar Bilder Zugriffe verschwenden. Und wenn es halt doch zu langsam ist, brauch ich halt mehr Budget ;) Dazu wäre der Speicher auch nicht verloren, sondern könnte man dann für Recovery-Tests oder des gleichen nutzen. 



#4 monstermania

monstermania

    Board Veteran

  • 1.203 Beiträge

 

Geschrieben 14. Februar 2017 - 13:39

Und wenn es halt doch zu langsam ist, brauch ich halt mehr Budget ;)

Es geht ja nicht nur um die Geschwindigkeit.

So eine 'kleine' QNAP hat halt auch keine Redundanz (Netzteil, Storage-Controller) und keine Enterprise-Wartung. Im Fehlerfall oder auch nur bei einem simplen Firmwareupdate steht die auf dem QNAP-Laufende VM dann natürlich nicht zur Verfügung. Muss man halt berücksichtigen. Wenn man zur Not mal ein paar Stinden/Tage auf die VM bzw. Daten verzichten kann ist das ja kein Problem.

Ich gehe mal bei 4-Platten vom klassischen RAID-5 mit einem Hot-Spare aus (aus Performancegründen würde ein RAID-10 mehr bringen). Bei einem evtl. Rebuild wird so ein NAS extrem lahm.



#5 g2sm

g2sm

    Newbie

  • 145 Beiträge

 

Geschrieben 14. Februar 2017 - 13:57

Das ist mir durch aus bewusst und mit in den Überlegungsprozess eingeflossen.

Sollte uns das Teil, warum auch immer, abrauchen, kann ich immer noch ein Backup Temporär auf unserer MD wiederherstellen. Ist auch nicht so, dass sich hier die Daten täglich ändern, vllt einmal die Woche, wenn es hoch kommt. 

 

Hatte bisher an ein Raid 10 gedacht.

Wie gesagt, Ausfallsicherheit ist hier irgendwo ganz unten angesiedelt.



#6 Chomper

Chomper

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  • 35 Beiträge

 

Geschrieben 14. Februar 2017 - 17:46

 

 

Der zeitiger Gedanke läuft in folgende Richtung:

1x QNAP TVS-471

4x 8TB WD HDDs.

1x W2016 Lizenz

 

 

VG

g2sm

Kurze Frage Dazu: Wie viele User sind es denn? Kaufst du zum Server 2016 gleich die SRV2016 CALS mit? Wenn würde ich die VM komplett auf SAN legen. Das OS extra auf die MD? Wozu? Soviele IOPS braucht das Windows doch nicht.

Muss der Backup extern sein? Wieso nicht wieder eine NAS und da eine USB für den Backup dran. Alternativ auf eine weitere 1Bay NAS repliziert.

Wenn ihr jetzt mit 2TB auskommt, wieso dann gleich 4x8TB? Wäre doch besser etwas kleinere HDD zu wählen. Denn bei Raid-5 würde es mit 8TB HDD 2-3 Tage dauern, das Raid zu rebuilden. Also gleich R6 oder R10 nutzen.

 

Ich würde auf 4x4TB im Raid-6 schwenken und das gesparte Geld in ein 1Bay NAS mit 8TB als Replikations-Backup stecken. Ok, die Windows Lizenz...  :)

 

Edit: Ok, ja du willst R10 nutzen. Trotzdem , mit 4x8TB Platten wären das 16TB. Je nach VMDK Größe, kannst du das so einfach auf die MD schwenken? Dann hätte die aber viel ungenutzten Platz. Aber eine MD3200 ist ja auch nicht mehr das jüngste Modell. Noch Wartung? 


Bearbeitet von Chomper, 14. Februar 2017 - 17:49.


#7 magheinz

magheinz

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  • 1.428 Beiträge

 

Geschrieben 14. Februar 2017 - 20:02

Wie wärs mit einem kleinen Server und FreeNAS?

Da wärst du deutlich flexibler als mit den billig-NAS-Anbietern.

Z.B. https://www.ixsystems.com scheint sogar FreeNAS-Support anzubieten.



#8 g2sm

g2sm

    Newbie

  • 145 Beiträge

 

Geschrieben 15. Februar 2017 - 07:23

Guten Morgen Zusammen

 

@chomper: W2016 Cals sind schon alle vorhanden.

Mit NAS Replication habe ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht, aber bisher hier auch nur die "billig" Anbieter gehabt. Dazu möchte ich die Datensicherung gern Zentralisiert haben & alles über ein System verwaltet. 

16 TB = Ich habe definitiv die nächsten Jahre was Platz angeht ruhe & die nächsten Monate mit einem erheblichen Daten zuwachs von knapp 3TB Rechnen kann. Desweiteren kann ich den restlichen Speicher noch für Test-VMs, recovery Tests usw. nutzen. 

Die MD ist noch im Support und im Notfall wird ein umschwenken kein Problem sein, werde ja nicht direkt eine 16TB VMDK erstellen ;) 

 

@magheinz:

Danke für die Info, werde ich mir mal genauer anschauen. Habe bisher noch nicht mit FreeNAS gearbeitet. Jedoch fällt ein extra Server soweit aus, da wir von Vmware als auch von Veeam nur die Essential Versionen haben und schon 3 Server in nutzen sind. Aber ich denke mal das läuft komplett unter Linux und wird dann auch einfach als NFS Speicher auf den ESX Servern eingebunden?

 

VG

g2sm



#9 magheinz

magheinz

    Newbie

  • 1.428 Beiträge

 

Geschrieben 15. Februar 2017 - 15:58

FreeNAS würde ich dann direkt auf der Hardware installieren. Eben genau wie bei fertig-NAS-Geräten. Als Medium genügt ein USB-Stick, eine SD-Karte o.ä.

ZFS bringt viele coole Features wie z.B. Snapshots, Verschlüsselung, dedup usw.

 

ach ja: FreeNAS ist nicht Linux sondern FreeBSD! Das kann dann NFS, CIFS, ISCSI etc.


Bearbeitet von magheinz, 15. Februar 2017 - 18:18.


#10 Chomper

Chomper

    Newbie

  • 35 Beiträge

 

Geschrieben 15. Februar 2017 - 18:59

@g2m: 

Dann passt ja alles. Wenn Qnap gesetzt ist, ggf. mal noch die Qnap TVS 682 anschauen?

http://www.xtivate.d...sm863-480gb-ssd

Durch die 2xSSD geht der Cache dann auch beim schreiben.... Wenn du jetzt eh einmal Geld in die Hand nehmen willst. Kann man natürlich auch leer kaufen und selbst die Platten und SSD's bestücken. Alternativ dann der Ausläufer TS-670.

 

https://www.viktorio...re-vsphere-5-5/

 

Und dort mit dem Vorgänger und nur! 3 SATA HDD im Raid-5 getestet.


Bearbeitet von Chomper, 15. Februar 2017 - 19:00.