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Microsoft installiert "Downloader"


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21 Antworten in diesem Thema

#1 zahni

zahni

    Expert Member

  • 16.520 Beiträge

 

Geschrieben 05. April 2015 - 06:08

http://www.heise.de/...er-2595970.html

 

Bemerkenswert finde ich weniger, dass MS auf Weise Windows 10 vermarkten will, sonder dass so großes Geheimnis daraus gemacht wird und im KB-Artikel nicht genau steht, was das eigentlich soll.

 

Mal ganz abgesehen von den Tracking-Funktionen, die da  offensichtlich eingebaut sind.

 

 


Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn!


#2 Sunny61

Sunny61

    Expert Member

  • 22.247 Beiträge

 

Geschrieben 05. April 2015 - 10:27

Oje, man kann ja verstehen das sie W10 voran bringen möchten, aber muss das auf diese Art und Weise geschehen? Da werden wieder tausende Rechner anschließend nicht mehr funktionieren, denn so ein Inplace Upgradekann bei blanken Installation funktionieren, aber es kann bei Rechnern die schon seit ein paar Jahren mit allem möglichen Kram versaubeutelt worden sind, komplett fehlschlagen.

Bin ja gespannt ob es einen Aufschrei geben wird. Danke für die Infos.
Gruppenrichtlinien: http://www.gruppenrichtlinien.de/

#3 Lian

Lian

    Moderator

  • 19.991 Beiträge

 

Geschrieben 05. April 2015 - 11:57

Inplace Upgrade soll die bevorzugte Methode werden, auch für Windows Server.

 

Auch wenn ich das den Jungs und Mädels bei MSFT technisch zutraue, sehe ich ähnliche Probleme wie Du.


–––
Microsoft MVP [Cloud and Datacenter Management - High Availability]

#4 Sunny61

Sunny61

    Expert Member

  • 22.247 Beiträge

 

Geschrieben 05. April 2015 - 13:41

Inplace Upgrade soll die bevorzugte Methode werden, auch für Windows Server.


Auch wenn es vermutlich mittlerweile besser funktioniert als das Inplace Upgrade von NT4 auf W2K. Das halte ich noch immer für zu gefährlich bei Servern die produktiv im Einsatz sind.

 

Auch wenn ich das den Jungs und Mädels bei MSFT technisch zutraue, sehe ich ähnliche Probleme wie Du.


Mark hat das mal so nett beschrieben:

Der Vorteil: Du nimmst alle alten Einstellungen mit.
Der Nachteil: Du nimmst alle alten Einstellungen mit.

Bei blanken W7/W8.x Maschinen sehe ich kein Problem, aber sobald 3rd Party SW dazu kommt ist es IMHO ein Glücksspiel.
Gruppenrichtlinien: http://www.gruppenrichtlinien.de/

#5 Lian

Lian

    Moderator

  • 19.991 Beiträge

 

Geschrieben 05. April 2015 - 17:54

Auch wenn es vermutlich mittlerweile besser funktioniert als das Inplace Upgrade von NT4 auf W2K. Das halte ich noch immer für zu gefährlich bei Servern die produktiv im Einsatz sind.

Ganz Deiner Meinung, aber die Gerüchteküche brodelt und sie sagt mir: Inplace wird sehr gepusht werden.
–––
Microsoft MVP [Cloud and Datacenter Management - High Availability]

#6 Sunny61

Sunny61

    Expert Member

  • 22.247 Beiträge

 

Geschrieben 05. April 2015 - 21:10

Ganz Deiner Meinung, aber die Gerüchteküche brodelt und sie sagt mir: Inplace wird sehr gepusht werden.


Glaub ich dir, das kann aber nicht das einzigste sein was in Zukunft geben wird.
Gruppenrichtlinien: http://www.gruppenrichtlinien.de/

#7 Dr.Melzer

Dr.Melzer

    Moderator

  • 26.301 Beiträge

 

Geschrieben 06. April 2015 - 08:15

Glaub ich dir, das kann aber nicht das einzigste sein was in Zukunft geben wird.

Wird es wohl auch nicht. Ich denke mit dem InPlace Upgrade adressieren sie primär Endanwender die gar nicht in der Lage sind selbst ein Update zu machen. Für IT Pros wird es mit Sicherheit weiterhin Images zur Installation geben.


Never argue with an idíot, they drag you down to their level and beat you with experience!

#8 substyle

substyle

    Board Veteran

  • 1.842 Beiträge

 

Geschrieben 06. April 2015 - 08:20

Finde ich prima das MS auch an die kleinen PC Schrauber denkt - ABM sozusagen. Das wird leider oft schiefgehen. Der Trend is ja auch zu begrüßen (Inplace Upgrade) aber Windows ist noch kein Linux. Lieber hätte ich mir eine bessere Packetverwaltung / Packetmanager gewünscht. Und danach als 2. Schritt sowas. Naja, mal schauen was noch kommt.



#9 Sunny61

Sunny61

    Expert Member

  • 22.247 Beiträge

 

Geschrieben 06. April 2015 - 10:30

Finde ich prima das MS auch an die kleinen PC Schrauber denkt - ABM sozusagen. Das wird leider oft schiefgehen.


Die werden IMHO nicht so viel davon abkriegen. Die Endanwender probieren es aus, funktioniert nicht, ein bisschen versuchen selbst zu regeln, dann wird auf Ausliefezustand zurück gegangen und kein Upgrade zu W10 gemacht, fertig. Ich war längere Zeit in den Consumer Foren von MS in Sachen Windows Update unterwegs, zum PC Händler/Schrauben wird so ein Gerät im allerletzten Fall gebracht. Lieber werkeln die Burschen 5 Tage selbst dran hin.

Der Trend is ja auch zu begrüßen (Inplace Upgrade) aber Windows ist noch kein Linux. Lieber hätte ich mir eine bessere Packetverwaltung / Packetmanager gewünscht. Und danach als 2. Schritt sowas.


Ich hab das in den Anser Foren bei MS oft genug live miterlebt wie oft und wie gründlich so Inplace Upgrade von W7 auf W8 schiefgegangen ist. Nein, das ist nicht wünschenswert, aber MS will eben nicht das W7 so ein Dauerläufer wird, wie es XP war.

Und den Paketmanager gibt es doch jetzt schon, der App-Store lässt grüßen. wink.gif
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#10 substyle

substyle

    Board Veteran

  • 1.842 Beiträge

 

Geschrieben 06. April 2015 - 10:37

Hey Sunny,

 

mit dem 5 Tage basteln magst Du recht haben. Kann mir auch wurscht sein :) Betrifft mich eh nicht.

Das mit der Windows 7 Laufzeit ich leider wohl ein echter Grund. Schade eingentlich.

 

Bzgl. Packetmanager - ah ha ha ha - "App Store" - na klar doch.  :o 

 

Sonnige Grüße aus dem Norden ..

 

subby



#11 Lian

Lian

    Moderator

  • 19.991 Beiträge

 

Geschrieben 06. April 2015 - 10:42

Ich denke mit dem InPlace Upgrade adressieren sie primär Endanwender die gar nicht in der Lage sind selbst ein Update zu machen.

Die Rede ist explizit von Windows Server. Auch hier gilt es Server 2003, analog zu XP, abzulösen und MS sucht offensichtlich Möglichkeiten ein Upgrade zukünftig "einfacher" zu realisieren.
 

Für IT Pros wird es mit Sicherheit weiterhin Images zur Installation geben.

Davon ist auszugehen.
–––
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#12 Sunny61

Sunny61

    Expert Member

  • 22.247 Beiträge

 

Geschrieben 06. April 2015 - 11:56

Die Rede ist explizit von Windows Server. Auch hier gilt es Server 2003, analog zu XP, abzulösen und MS sucht offensichtlich Möglichkeiten ein Upgrade zukünftig "einfacher" zu realisieren.


Ja, kürzlich hatte ich irgendwo gelesen, es gibt noch 12 od. 15 Millionen Windows Server 2003 Installation produktiv. Einer davon steht auch bei uns. wink.gif Und ja, es ist schwierig die abzulösen.
 

Davon ist auszugehen.


Das dachte ich mir schon auch, das man immer noch Images bekommt. Trotzdem stimmt mich die Vorgehensweise nachdenklich.

Wird es wohl auch nicht. Ich denke mit dem InPlace Upgrade adressieren sie primär Endanwender die gar nicht in der Lage sind selbst ein Update zu machen. Für IT Pros wird es mit Sicherheit weiterhin Images zur Installation geben.


Das sind dann aber diejenigen, die sich am wenigsten selbst helfen können. Siehe Inplace Upgrade Ärger von W7 auf W8. Aber egal, wir können es nicht ändern.
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#13 MrCocktail

MrCocktail

    Board Veteran

  • 1.233 Beiträge

 

Geschrieben 06. April 2015 - 12:24

Ja, kürzlich hatte ich irgendwo gelesen, es gibt noch 12 od. 15 Millionen Windows Server 2003 Installation produktiv. Einer davon steht auch bei uns. wink.gif Und ja, es ist schwierig die abzulösen.


Davon habe ich auch noch ein paar, und ein paar werden isoliert weiter arbeiten müssen, einfach weil es die Software nicht mehr gibt.
und da wir ja mindestens 10 Jahre vorhalten müssen ... Laufen 2 davon noch bis 2021 ...

Gruss
J

#14 willy-goergen

willy-goergen

    Board Veteran

  • 480 Beiträge

 

Geschrieben 10. April 2015 - 18:21

Hab den einen 2003er Server, der bei mir in der Firma war, letztes Jahr abgeschalten. Bin froh, dass wenigstens der weg ist.

Nachdem ich aufgeräumt hatte, hing da nur noch ein Lizenzserver für ein CAD-Programm dran, das sowieso nicht mehr genutzt werden soll(te). Das CAD-Programm ist nach Verpackungsaufschrift maximal mit Win 98, Win 2000,.... kompatibel. Die eine Kollegin, die sich nach wie vor geweigert hatte umzusteigen, habe ich deswegen erzählt, dass der Server plötzlich kaputt gegangen ist. Da war einfach nichts mehr zu machen.  :eek:

 

Etwas problematischer sehe ich da (bei mir im Betrieb) die alten XP-Rechner. An den noch verbliebenen hängen teils wichtige Sachen, wie Maschinen in der Produktion. Das Zeug funktioniert auch noch und so einfach kann man darauf auch nicht verzichten. Updates gibt es wegen der alten Hardware in den Maschinen nicht mehr (die XP-Rechner steuern die immer in irgendeiner Form an) und alle alten Hausmeister und Monteure sind schon lange tot. Eine Neuanschaffung wäre definitiv teuer.

 

Windows 10 interessiert mich persönlich eher weniger. Hauptproblem sind meine teils sehr alten Rechner/Hardware, die ich für den privaten Gebrauch im Einsatz habe. Da sind Probleme mit nicht (mehr) unterstützter Hardware vorprogrammiert, weswegen ich bisher eher die Finger davon gelassen habe.


Bearbeitet von willy-goergen, 10. April 2015 - 18:33.


#15 Weingeist

Weingeist

    Board Veteran

  • 768 Beiträge

 

Geschrieben 20. April 2015 - 11:28

Inplace: Naja, ich bin da ausnahmsweise mal ziemlich optimistisch. Wenn man bedenkt, was am Component-Store in den letzten Jahren alles verbessert und freigeschalten wurde ist das schon bemerkenswert. Man kann offline oder online das Image bereinigen, Features hinzufügen etc. Das ganze ist mittlerweile sogar sehr zuverlässig, hatte schon länger keine defekten Images mehr. Denke das wird vom Installer als erstes hochgezogen und damit gearbeitet. Der vom 2012 R2 ist auf alle Fälle bereits schon sehr sehr gut.

Wenn mit W10 und drüber bei Updates tatsächlich nur noch mit dessen Funktionen "gespielt" wird, dann ist ein Inplace-Update gar nicht so abwegig wenn Sie die Zugriffspunkte auf die OS-Funktionen nicht komplett über den Haufen werfen bzw. einen zuverlässigen Weg gefunden haben um die Zugriffspunkte auf OS-Funktionen bestehen zu lassen und unter Umständen Wrapper oder dergleichen im Hintergrund laufen wenn daran etwas geändert wurde.

 

Das Interesse dass es funktioniert, ist bei MS bestimmt enorm gross und es wurde mit Sicherheit sehr viel Ressourcen da reingesteckt wenn Sie Cloud-Anwendungen so sehr pushen. Da rechnet sich für MS ein funktionierendes Update- und vor allem Feature-Upgrademanagement innerhalb kürzester Zeit. Ob das tatsächlich auf bestehende, alte Maschinen zutrifft wird sich zeigen. Bei W10 auf irgendwas Upgrades bin ich aber extrem zuversichtlich.

 

 

Ansonsten: Irgendetwas muss ja positiv sein, wenn man davon ausgehen kann, dass die Lizenzbedingung nochmals drastisch verschlechtert werden und die Spyware Tätigkeit nochmals auf ein vielfaches ausgebaut wird. Also kräftig den Mund wässrig machen mit sprechenden Features wie dem Startmenü, Upgrademanagment etc. Die Mitarbeiter werden sich W10 dann sehnlichst wünschen, die Admins auch.  =)