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SQL Express 2008 R2 in Virtueller Umgebung


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39 Antworten in diesem Thema

#31 XP-Fan

XP-Fan

    Moderator

  • 11.237 Beiträge

 

Geschrieben 16. Februar 2015 - 10:15

Hallo zusammen,

 

mal eine Frage zur Klarstellung:

 

Wenn der SQL Server abgeschaltet wird werden die VM in irgendwelcher Art beinträchtigt, fallen Funtkionen aus ?

 

Bei einem indirekten Zugriff wie im Beispiel einer WaWi in welcher nur der WaWi Server direkt auf eine SQL Datenbank zugreift

hat das Abschalten des SQL Servers Auswirkungen auf die Clients, diese können nicht mehr arbeiten.


Gruß und viel Erfolg !

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#32 Dr.Melzer

Dr.Melzer

    Moderator

  • 26.226 Beiträge

 

Geschrieben 16. Februar 2015 - 11:13

Im Detail muss da jedes Szenario für sich angesehen und einzeln entscheiden werden. Pauschal lässt sich nur sagen was ich bereits geschrieben habe. Ich denke das ist verständlich und nachvollziehbar und jeder kann auf Basis dieser Informationen seine Umgebung betrachten.

 

Du kannst das mit den CALs so handhaben wie du möchtest, im Falle einer Prüfung musst du dann aber auch für deine Entscheidung gerade stehen.


Never argue with an idíot, they drag you down to their level and beat you with experience!

#33 Daniel -MSFT-

Daniel -MSFT-

    Expert Member

  • 2.434 Beiträge

 

Geschrieben 16. Februar 2015 - 15:40

Ich hab ein wenig das Gefühl, dass einige meine Antworten übersehen haben. Das Mißverständnis von Weingeist, Monstermania und XP-Fan beruht darauf, dass ihr die Lizenzierung von einer aktiven Komponente der VM abhängig macht. Deswegen sag ich ja: vCenter und ESXI-Hosts arbeiten hier beide als Multiplexer. Die Definition wurde jetzt schon mehrfach gepostet (Hervorhebungen von mir):

 

Hardware oder Software, die Sie für das Zusammenfassen von Verbindungen, das Umleiten von Informationen, das Verringern der Anzahl der Geräte oder Nutzer, die direkt auf das Produkt zugreifen oder es verwenden, oder das Verringern der Anzahl der Betriebssystemumgebungen (oder OSEs), Geräte oder Nutzer, die das Produkt direkt verwaltet, (manchmal als „Multiplexing“ oder „Pooling“ bezeichnet) einsetzen, verringert nicht die Anzahl der erforderlichen Lizenzen irgendeines Typs.

 

Was das Verwalten von Geräten angeht: Ja, auch für das Verwalten von Geräten werden Device CALs notwendig. Siehe http://blogs.technet...icense-cal.aspx. Lizenzdoc hat auch darauf hingewiesen, das es dafür zum BEispiel bei System Center die Edition mit integrierter SQL Server Runtime gibt. Die ist dann nur für die Nutzung durch System Center mit lizenziert. Bei System Center ist es meines Wissens nach zum Beispiel so, dass alle verwalteten Geräte ab OSI Schicht 4 eine eigene Lizenz benötigen.

 

Have fun!
Daniel


Bearbeitet von Daniel -MSFT-, 16. Februar 2015 - 15:43.

.: Daniel Melanchthon :.

 

Ich arbeite für die Microsoft Deutschland GmbH.

Koinzidenz begründet keine Korrelation und ist kein Beweis für Kausalität.

 

Hinweis zur Rechtsverbindlichkeit dieser Informationen

Diese Informationen sind Hinweise, die das Verständnis hinsichtlich der Microsoft Produktlizenzierung verbessern sollen. Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Informationen keinen rechtsverbindlichen Charakter haben, sondern als erklärende Informationen zu verstehen sind. Die einzig rechtsverbindlichen Lizenzinformationen sind in den entsprechenden Endnutzer-Lizenzverträgen (als Beilage zu Softwarepaketen oder in Form von Lizenzverträgen) zu finden.


#34 zahni

zahni

    Expert Member

  • 16.389 Beiträge

 

Geschrieben 16. Februar 2015 - 17:08

Nur ist die Frage noch nicht geklärt, ob die VM eine aktive Komponente besitzt, die eine CAL rechtfertig. Da sind wir unterschiedlicher Meinung.


Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn!


#35 Daniel -MSFT-

Daniel -MSFT-

    Expert Member

  • 2.434 Beiträge

 

Geschrieben 16. Februar 2015 - 18:06

Warum gehst Du davon aus, dass die VM eine aktive Komponente benötigt? Sie wird verwaltet.


.: Daniel Melanchthon :.

 

Ich arbeite für die Microsoft Deutschland GmbH.

Koinzidenz begründet keine Korrelation und ist kein Beweis für Kausalität.

 

Hinweis zur Rechtsverbindlichkeit dieser Informationen

Diese Informationen sind Hinweise, die das Verständnis hinsichtlich der Microsoft Produktlizenzierung verbessern sollen. Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Informationen keinen rechtsverbindlichen Charakter haben, sondern als erklärende Informationen zu verstehen sind. Die einzig rechtsverbindlichen Lizenzinformationen sind in den entsprechenden Endnutzer-Lizenzverträgen (als Beilage zu Softwarepaketen oder in Form von Lizenzverträgen) zu finden.


#36 Weingeist

Weingeist

    Board Veteran

  • 767 Beiträge

 

Geschrieben 16. Februar 2015 - 18:36

@Daniel: Das ist es ja eigentlich gerade. Sie wird verwaltet und nicht anders rum... ;)

Die VM will gar nix von der Datenbank. Der Dienst will was habon von der VM und speichert es in seiner Datenbank ab.


Bearbeitet von Weingeist, 16. Februar 2015 - 18:38.


#37 XP-Fan

XP-Fan

    Moderator

  • 11.237 Beiträge

 

Geschrieben 16. Februar 2015 - 19:36

Hallo Daniel,

 


Ich hab ein wenig das Gefühl, dass einige meine Antworten übersehen haben.

 

da täuscht dich aber dein Gefühl. :)

Wir sind dir sehr dankbar das du dich hier aktiv im Forum beteiligst und uns hilfst im Umgang mit Microsoft Produkten und den Lizenzen.


Gruß und viel Erfolg !

www.ServerHowTo.de - Das MCSEboard.de HowTo Projekt ist online!


#38 Weingeist

Weingeist

    Board Veteran

  • 767 Beiträge

 

Geschrieben 16. Februar 2015 - 20:09

da täuscht dich aber dein Gefühl. :)

Wir sind dir sehr dankbar das du dich hier aktiv im Forum beteiligst und uns hilfst im Umgang mit Microsoft Produkten und den Lizenzen.

 

Dem kann ich nur zustimmen... :) 

 

Das "Problem" bzw. unsere Sichtweise finde ich dennoch nach wie vor berechtigt, da es je nach Umgebung ziemlich massive Konsequenzen hat.

 

Auch wenn auch ich mich wiederhole: Wenn die Defintion so ausgelegt wären wie die internen Dossiers das wohl verlangen und von den Prüfern umgesetzt wird, müsste doch der Kunde - der einem Verkäufer Angaben über sich gibt - ebenso über eine User CAL verfügen. Er würde aber ebensowenig wie die VM selber Daten über sich in die Datenbank eintragen, wenn der Verkäufer oder eben vCenter nicht mit Ihm sprechen würde und diese Infos einträgt.

Es kann nicht im Sinne von MS sein - und ist es auch nicht - dass der Kunde eine UserCal benötigt. Ist im Endeffekt aber genau das gleiche. ;) 

Auch wenn sie die Kohle bestimmt mit Handkuss nehmen würden :D

 

Beim SCCM mitsamt seiner Features ist - soweit ich mich erinnere und ohne genau nachzuschauen - sehr genau umschrieben das eben ein verwalteter Server bzw. Gerät zu lizenzieren ist und was ein solches Gerät ist.



#39 monstermania

monstermania

    Board Veteran

  • 1.178 Beiträge

 

Geschrieben 17. Februar 2015 - 15:06

Hardware oder Software, die Sie für das Zusammenfassen von Verbindungen, das Umleiten von Informationen, das Verringern der Anzahl der Geräte oder Nutzer, die direkt auf das Produkt zugreifen oder es verwenden, oder das Verringern der Anzahl der Betriebssystemumgebungen (oder OSEs), Geräte oder Nutzer, die das Produkt direkt verwaltet, (manchmal als „Multiplexing“ oder „Pooling“ bezeichnet) einsetzen, verringert nicht die Anzahl der erforderlichen Lizenzen irgendeines Typs.

Moin,

ich glaube ich habe es verstanden. :)

 
Ganz einfach gesagt. Werden x-beliebige Daten in eine SQL-Datenbank von Hand eingepflegt (durch einen Mitarbeiter) benötigt nur der entsprechende Mitarbeiter bzw. Arbeitsplatz eine SQL-CAL.

Wir für das Erfassen der Daten jedoch irgendwie eine Hard- oder Software genutzt (siehe Zitat von Daniel) greift das Multiplexing. Und klar, das vCenter ist nun mal eine Software...

 

Rein theoretisch braucht also jede unserer Dreh- und Fräsmaschinen genau wie ein Mitarbeiter/Arbeitsplatz auch eine SQL-Lizenz, da die PPS-Daten per Dienst in die ERP-Software importiert werden (Backend MS-SQL Server). War also die richtige Entscheidung sich 2013 für eine SQL Core Lizenzierung zu entscheiden. :D



#40 Daniel -MSFT-

Daniel -MSFT-

    Expert Member

  • 2.434 Beiträge

 

Geschrieben 01. April 2015 - 07:39

Rein theoretisch braucht also jede unserer Dreh- und Fräsmaschinen genau wie ein Mitarbeiter/Arbeitsplatz auch eine SQL-Lizenz, da die PPS-Daten per Dienst in die ERP-Software importiert werden (Backend MS-SQL Server). War also die richtige Entscheidung sich 2013 für eine SQL Core Lizenzierung zu entscheiden. :D

 

Dafür gibt es zum Beispiel in der SQL Server 2014 BI Edition die lizenzfreie Nutzung durch Batch-Services:

 

Additional Considerations when licensing SQL Server Business Intelligence Edition:

For SQL Server 2014 BI Edition only, the multiplexing policy has been relaxed to allow for batch processing access to the server software, without requiring CALs for those users or devices.

  • Batch processing is defined as a number of tasks that happen at different times, but are processed at the same time.
  • Note that the multiplexing policy has also be relaxed for SQL Server 2012 BI servers via a Product List note.
  • All access to SQL Server Standard and SQL Server Enterprise servers licensed in the Server+CAL model requires CALs, and the general multiplexing policy applies.

Have fun!
Daniel


Bearbeitet von Daniel -MSFT-, 01. April 2015 - 07:40.

.: Daniel Melanchthon :.

 

Ich arbeite für die Microsoft Deutschland GmbH.

Koinzidenz begründet keine Korrelation und ist kein Beweis für Kausalität.

 

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Diese Informationen sind Hinweise, die das Verständnis hinsichtlich der Microsoft Produktlizenzierung verbessern sollen. Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Informationen keinen rechtsverbindlichen Charakter haben, sondern als erklärende Informationen zu verstehen sind. Die einzig rechtsverbindlichen Lizenzinformationen sind in den entsprechenden Endnutzer-Lizenzverträgen (als Beilage zu Softwarepaketen oder in Form von Lizenzverträgen) zu finden.