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Maximale Hyper-V Perfomance

Windows Server 2012 Hyper-V MCSE

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4 Antworten in diesem Thema

#1 vyper

vyper

    Newbie

  • 43 Beiträge

 

Geschrieben 24. Juni 2013 - 19:52

Hallo,

 

da ich einen Server unter Hyper-V virtualisiert habe (Windows Server 2012 physikalisch mit einem virtuellen Windows Server 2012) und ich mir etwas unklar über die optimale Konfiguration bin, um maximale (!!) Performance für die virtualisierte Instanz zu erzielen hätte ich ein paar Verständnisfragen:

 

 

1.) ist es performanter dynamischen Arbeitsspeicher zuzuteilen oder fix einzustellen?? (es läuft nur eine virtuelle Maschine und diese soll 100% der Leistung bekommen) Was bewirkt der Arbeitsspeicherpuffer?

 

2.) Die VHD habe ich bereits in eine VHDX mit permanenter Speicherbelegung (nicht dynamisch konvertiert). Ich nehme an, dies ist die schnellste Variante?

 

3.) Ist es schneller, den Arbeitsspeicherumfang auf "hoch" zu stellen?

 

4.) Wieviele virtuelle Prozessoren sollten zugewiesen werden (ich kann zwischen 1 und 12 wählen) (-->ich möchte die komplette Rechenleistung auf Ebene der virtuellen Maschine haben, dort läuft ein Terminalserver mit Nutzeranwendungen)

 

5.) Lässt sich bei der NUMA-Konfiguration etwas optimieren, um die VM weiter auf Geschwindigkeit zu trimmen? 

 

6.) Bringt SR-IOV aktivieren etwas? (Habe diese Option auch im Bios)

 

7.) Bringt die Aktivierung von SLIT im Bios Geschwindigkeitsgewinn? Probleme?

 

Ansonsten habe ich im BIOS bereits alle Prozessorfeatures für Virtualisierung aktiviert.

 

 

Meine Hardware: HP ProLiant ML350p Gen8 mit Xeon 2620 (6Core), 24GB RAM, HP RAID10 SAS6

 

Vielen Dank für eure Hinweise.

 



#2 GuentherH

GuentherH

    Super Moderator

  • 19.433 Beiträge

 

Geschrieben 24. Juni 2013 - 20:55

es läuft nur eine virtuelle Maschine und diese soll 100% der Leistung bekommen)

 

Warum virtualisierst du dann? Gibt es dafür einen triftigen Grund?

 

LG Günther



#3 NilsK

NilsK

    Expert Member

  • 12.457 Beiträge

 

Geschrieben 25. Juni 2013 - 06:08

Moin,

 

vor allem ist davon abzuraten, aufs Geratewohl irgendwelche Optionen einzuschalten. Alles, was du nennst, kann in bestimmten Situationen Einfluss auf die Leistung einer VM haben, sowohl positiv als auch negativ. Man sollte aber wissen, was man tut, und nicht einfach alles einschalten.

 

Dynamic Memory ist nur dann sinnvoll, wenn man viele VMs mit wechselndem Speicherbedarf hat - das ist bei dir ja nicht der Fall. Stell die VM also auf feste Speicherzuordnung. Wieviel RAM für deine VM sinnvoll ist, kann man allerdings ohne genaue Tests und Analysen nicht sagen.

 

Theoretisch könntest du der VM auch alle verfügbaren vCPUs geben, aber auch das ist nur nach genauen Tests und Analysen sinnvoll. Ob nämlich die Applikationen in der VM davon profitieren, kann man vorab nicht sagen. Manchmal arbeiten Anwendungen auch nur bis zu einer bestimmten CPU-Zahl besser und verschlechtern sich bei weiterer CPU-Zuweisung.

 

SR-IOV ist ebenfalls nur sinnvoll, wenn man mehrere sehr Netzwerk-I/O-lastige VMs hat. Außerdem muss der Rest des Systems dann sorgsam angepasst sein. Lass es also weg.

 

Die NUMA-Konfiguration nimmt Hyper-V selbst vor. Daran ändert man nur etwas, wenn man einen Cluster mit vielen VMs hat, die oft den Host wechseln und die Hosts unterschiedliche NUMA-Topologien haben. Hier also nicht.

 

Für alles Weitere bitte Grundlagen erarbeiten oder Beratung ins Haus holen.

 

Gruß, Nils


Nils Kaczenski

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#4 HBObsAG

HBObsAG

    Newbie

  • 12 Beiträge

 

Geschrieben 25. Juni 2013 - 12:15

Hallo Vyper,

 

ich schließe mich der Frage von Günther an, Virtualiserung macht nur Sinn, wenn mehrer Maschienen auf einer Hardware laufen sollen. Sollte das nicht der Fall sein, empfehle ich darauf zu verzichten. In spezialfällen, rate ich davon sogar ab, z.B. SQL Server, Fileserver. (ich weiß es gibt dazu unterschiedliche Auffassungen)

Hier hast du einen Link, der dir vielleicht etwas weiterhilft:

http://technet.micro...e/hh750394.aspx

 

Grüße Hagen



#5 NeMiX

NeMiX

    Board Veteran

  • 1.356 Beiträge

 

Geschrieben 25. Juni 2013 - 20:18

Vor allem da du einen Terminalserver hast, bei dem es imho Sinn macht in die Breite zu skalieren verstehe ich deinen Ansatz nicht.

Welchen Vorteil hast du durch das virtualisieren derzeit? 





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