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Alt 04.04.2009, 07:06   #1
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Performance Vergleich physische vs virtuelle Maschine in Hyper-V

Da ich sowas im Netz nicht gefunden habe, hab ichs mal selber gemacht. Wie der Titel sagt:

Link von Dr.Melzer wegen Lizenzverstoß (veröffentlichung von Benchmarkergebnissen) gelöscht. (achtung englisch)


Fragen und Feedback sind gerne willkommen.


Wenns nicht erwünscht ist, bitte mich benachrichtigen, hab in den Regeln nix untersagendes gefunden - Beitrag soll nicht als Werbung gelten, da ich nix verkaufe oder anbiete. Im Beitrag gehts nur um Informationsaustausch.


Grüsse,
Stoneeh
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Alt 04.04.2009, 09:58   #2
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Benutzerbild von Damian
 
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Beiträge: 8.958
Hi.

Interessante Arbeit.

Ich hab den Beitrag mal ins richtige Forum verschoben.

Damian

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Alt 04.04.2009, 12:42   #3
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Beiträge: 35
Danke und Danke fürs Verschieben.

Grüsse
Stoneeh
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Alt 06.04.2009, 10:06   #4
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Beiträge: 170
interessanter test

aber eine spalte fehlt, mit virtuell auf ESX

gruss
James
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Alt 06.04.2009, 12:02   #5
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Moin,

interessanter Artikel. Es fehlt aber u.a. die Info, wie die Parent Partition dimensioniert war. Da jeder I/O darüber läuft, kann sie bei Fehlkonfigurationen durchaus den Flaschenhals darstellen.

Auch sonst finde ich die Aussage bezüglich der I/O-Performance etwas gewagt, weil sie nur auf einem einzigen Aufbau beruht.

Du weißt, dass die Lizenzbedingungen der meisten Softwarehersteller das Veröffentlichen von Benchmarks nicht zulassen? Das liegt vor allem daran, dass gute Benchmarks sehr schwer durchzuführen sind, weil man sonst schnell das Falsche misst und generalisierte Aussagen in die falsche Richtung gehen. (Oder kurz: "wer misst, misst Mist")

Gruß, Nils

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Nils Kaczenski

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Alt 07.04.2009, 07:08   #6
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Hallo Nils

ich denke nicht wirklich, das man genau informationen zum System oder Systemaufbau benötigt, ausser man will den Test nachspielen oder sich auf IOs verlassen.

Ich sehe den Test allerdings nur als vergleich zwischen physisch und virtuell.

Aus diesem Grunde müsste den ESX Test eben auch er durchführen, auf dem selben System und mit den selben configs.

Für mich steht in dem Test nur, in welchen Faktoren der virtuelle Nachteile hat und keine Geschwindkeitsangaben direkt. (da die eben noch vom System darunter abhängig sind)

gruss
James
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Alt 07.04.2009, 10:38   #7
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Benutzerbild von NilsK
 
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Beiträge: 7.376
Moin,

das sehe ich anders. Wirklich aussagefähige Tests sind sehr aufwändig. Insbesondere, wenn man Aussagen wie "Hyper-V hat ein Problem mit den-und-den Vorgängen" treffen will. Irreführende Benchmarks gibt es schon zu viele, das bringt nichts außer Mythenbildung. Und leider lässt der hier diskutierte Artikel eben einige relevante Dinge offen.

Und, wie gesagt: Viele Lizenzen verbieten es, Benchmark-Ergebnisse zu veröffentlichen (aus durchaus validem Grund). Ob das für die Lizenz gilt, die Stoneeh genutzt hat, weiß ich allerdings nicht.

Gruß, Nils

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Nils Kaczenski

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Alt 08.04.2009, 09:13   #8
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Beiträge: 35
Servus!

Ich geb zu, ich hab vll. einige Informationen unterschlagen . Es gab in etlichen Festplattentests inkonsistente Resultate. Wenn man sich zb das Diagramm von HD Tune angesehen hat, war die Geschwindigkeit der physikalischen Festplatte konsistent. Bei der virtuellen Maschine war die Geschwindigkeit auch zumeist konsistent, schwankte aber oft in den Bereich 300-400MB Lesegeschwindigkeit aus, was eigtl. unmöglich ist (nicht mal die Burst Rate des Festplattencontrollers wäre so hoch). Laut meines Verständnisses ist dies aufgrund der Caching Struktur von Hyper-V. Deswegen habe ich nur die konsistenten Ergebnisse gepostet, darum auch die Approximation der Ergebnisse bei HD Tune (zb. ~45MB). Ich habe aber die Benchmarks mehrere Male ausgeführt, und die durchschnittlichen und minimalen Werte waren immer auf einem Niveau.
Die Ergebnisse vom ATTO Disk Benchmark warn von vornherein konsistent, und logisch. Ich hatte dann noch einen Benchmark, bei dem waren die Ergebnisse eigtl. das gleiche vom ATTO, darum hab ichs mir gespart so ca. die gleichen Zahlen nochmal abzutippen.

Ich habe den Test nach besten Wissen und Gewissen durchgeführt. Vor den Tests nahm ich aufgrund meiner Erfahrung mit Hyper-V an, dass ich ca. mit 50% des Speeds des physischen Computers zu rechnen hätte. So ca. kam das ja hin. Ebenso machen, wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, die einzelnen Ergebnisse auch Sinn. Zb. läuft im Praxisbetrieb Deployment WDS über Hyper-V fast so flott wie physisch (lesen hauptsächlich grösserer Blöcke), während Sharepoint über SQL ziemlich zäh geht (schreiben und lesen kleinerer Blöcke).

Ich denke man hätte den Test detaillierter durchführen können - die Resultate würden aber die gleichen bleiben.


Wenn Microsoft nicht wollte dass jemand Benchmarks veröffentlicht, sollten sie nicht immer damit prahlen dass sie im Hyper-V 100% der Geschwindigkeit der phsyischen Maschine haben. Das ist schlichtweg Falschinformation, und keine EULA hält mich davon ab diese richtigzustellen.


Grüsse,
Stoneeh

Geändert von stoneeh (08.04.2009 um 11:15 Uhr).
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Alt 14.04.2009, 16:30   #9
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Ort: Hannover
Beiträge: 7.376
Moin,

Zitat von stoneeh Beitrag anzeigen
Ich denke man hätte den Test detaillierter durchführen können - die Resultate würden aber die gleichen bleiben.
das lass ich mal unkommentiert ...

Wenn Microsoft nicht wollte dass jemand Benchmarks veröffentlicht, sollten sie nicht immer damit prahlen dass sie im Hyper-V 100% der Geschwindigkeit der phsyischen Maschine haben.
Tun sie auch nicht.

Das ist schlichtweg Falschinformation, und keine EULA hält mich davon ab diese richtigzustellen.
Dann kannst du ja mal einen Blick in deine Lizenz werfen. Und bitte spar dir diese selbstgerechte Robin-Hood-Allüre. Deine Arbeit in Ehren, aber übertreiben muss man nun wirklich nicht (insbesondere wenn man es anderen im gleichen Atemzug vorwirft).

Gruß, Nils

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Alt 15.04.2009, 07:38   #10
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Zitat von stoneeh Beitrag anzeigen
Wenn Microsoft nicht wollte dass jemand Benchmarks veröffentlicht, sollten sie nicht immer damit prahlen dass sie im Hyper-V 100% der Geschwindigkeit der phsyischen Maschine haben. Das ist schlichtweg Falschinformation, und keine EULA hält mich davon ab diese richtigzustellen.
Wenn Microsoft in den Lizenzbedingungen das Veröffentlichen von Benchmarks untersagt, ist das deren Sache und du musst dich daran halten, egal ob du darin Sinn siehst oder nicht.

Hier der relevante Passus aus den Produktnutzungsrechten:

O. Vergleichstests.
i. Software. Für die Offenlegung von Ergebnissen von Vergleichstests mit der Serversoftware oder mit zusätzlicher Software, die mit der Serversoftware geliefert wird, gegenüber Dritten benötigen Sie die vorherige schriftliche Genehmigung von Microsoft. Dies gilt für Produkte in den Lizenzmodellen Microsoft-Server und Microsoft-Entwicklertools (siehe Inhaltsverzeichnis).


Es gibt sehr gute Gründe dafür dass Microsoft solche Tests genehmigungspflichtig macht. Wenn ich mir zum Beispiel deine Beiträge hier im Forum so ansehe stelle ich ihn Frage dass du das notwendige Hintergrundwissen besitzt um solche Tests sinnvoll durchzuführen und auszuwerten.

Vergleichstests die jemand durchführt dem elementare Kenntnisse von Microsoft Produkten fehlen dürften alles andere als aussagekräftig sein...

Deinen Link habe ich deswegen gelöscht. Wenn du mir die schriftliche Genehmigung von Microsoft, für deinen Vergleichstets, nachweist kannst du den Link wieder einfügen.

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