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Alt 30.09.2005, 14:35   #7 (permalink)
gordonF
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Zitat von mcse_killer76
Juristisch wird dem kaum bis gar nicht nachzukommen sein, leider!
Zunächst einmal ist wichtig was in der Hausordnung steht, diese gibt es in jeder Wohngemeinschaft. Anhand dieser Hausordnung ist dann ersichtlich zu welchen Uhrzeiten der "Lärm" die Zimmerlautstärke übertreffen darf.
Anscheinend ist ja auch in den Ruhezeiten Lärm.
Dass dem juristisch nicht bei zu kommen ist, macht mich noch wütender, dass solche Leute nicht zur Räson gebracht werden von den verantwortlichen Institutionen ist für mich ein Schlag ins Gesicht.

Zitat von mcse_killer76
Was kann man tun? Wenn die Vernunft nicht fruchtet die Polizei rufen. Das wird (kann ich Dir versprechen) dann allerdings heftige Gegenreaktionen nach sich ziehen... Die Polizei kann dann feststellen, dass der Lärm über die Zimmerlautstärke geht. Irgendwann müsste man dann eine Klage einreichen. Damit die dann erfolgreich ist braucht man als allererstes einmal Zeugen. Nach Deinen Aussagen haste die aber nicht... Und dann müsste noch ein Gutachter zur Beurteilung eine db-Messung machen usw. usw.
Allein die Anfrage etwas mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen (ich hab das entsprechend diplomatisch verpackt) hatte zur Folge, dass man mich nicht mehr grüsst (manche hatten das von Anfang an nicht getan) und sich im Treppenhaus abwendet, wenn ich vorbeikomme
Der Plan war die Polizei 3x kommen und den Lärm feststellen lassen (dann ist es bei denen dokumentiert), danach strafbewehrte Unterlassungserklärung per Einschreiben, bei Zuwiderhandlung sofort wieder klagen (wenn dann durch Polizei bestätigt).
Meine Zeugen sind in dem Fall die Polizisten, da benötige ich imho kein Gutachten.

Zitat von mcse_killer76
Ich konnte solch einen Fall leider schon selbst "live" miterleben. Wenn man es mal geschafft hat die Ruhestörung gerichtlich "feststellen" zu lassen, dann kann es für den Lautstärkenverursacher seeeehr teuer werden, der Weg dort hin ist sehr steinig und TEUER.
Bitte sehe dies als einen "ERFAHRUNGSBERICHT" und NICHT als juristische Beratung!!!
Erwarte hier keine vor Gericht haltbare Argumentation ;-)
Momentan sehe ich keine andere Möglichkeit mehr als den Rechtsweg und dass der lang und steinig ist, sehe ich auch. Da die Sache aber einigermassen klar ist, sollte so etwas schneller als 2 Jahre gehen, oder liege ich da falsch ?

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