Wenn man mal an dem Punkt angelangt ist, sich allen ernstes Sorgen um den Job machen zu müssen (teilweise kein Wunder in dieser turbulenten Zeit) und sich dann ein wenig über Jobangebote im EDV/IT Sektor informiert, muss man offenbar feststellen, dass die Nachfrage an EDV Leuten nicht gerade berauschend ist.
Jeder Mensch baut sich irgendwann über kurz oder lang seine eigene Existenz auf. Das Grundgerüst der aufgebauten Existenz bildet meiner Meinung nach das Einkommen / Gehalt, denn ohne selbiges ist der "Besitz/Luxus" nicht leistbar.
So, was nun also tun, wenn all das durch den eventuellen Jobverlust gefährdet ist? Wie die Zeit überbrücken, in der man keine Job hat, in der aber weiterhin der "Luxus" finanziert werden muss?
deswegen mache ich Netzerk/Security, uns wird man immer brauchen. Applikationen, Programmiersprachen und so weiter ändern sich quasi am laufenden Band, das Netz darunter so gut wie garnicht und sowas wie ein Wechsel auf v6 sichert mir noch auf Jahre den Arbeitsplatz
ich habs allerdings immer wieder erlebt das Kollegen (insbesondere Entwickler) immer unbeleibt waren in den hohen Etagen, weil "die kosten ja soviel" und Aufträge gibts nicht mehr so viele...ja sorry leutln, dann muss der Vertrieb nun mal Gas geben und die Inder/Chinesen/bittebilliglohnlandhiereinfügen werden ganz sicher nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Es gibt durchaus sinnvolle Anwendungen für off/nearshoring, aber alles lässt sich damit nun mal nicht handlen.
Hello!
Zurücklegen ist schön und gut, ein bisschen was hab ich mir schon zusammen gespart. Ich finde es nur triest, wenn man sich nach Jobs im IT Bereich umsieht (in Ö) und kaum etwas findet.
@Otaku: Du meinst also, dass man als Entwickler kaum Chancen hat bzw. als Netzwerktechniker besser da steht. Ich bin irgendwo da angesiedelt, wo man von überall ein wenig intus hat. Nicht so sehr in die Tiefe jedoch ziemlich in de Breite. Ob das nun gut oder schlecht ist, kann ich nicht bewerten.
Ich denke immerwieder drüber nach, wie es da bei Webentwickler / Webdesigner aussieht... Wirds aber wohl auch wie Sand am Meer geben denke ich mir mal...
Auch würd ich gern auch etwas eigenes "aufbauen". Allerdings hole ich ich da immer wieder selbst auf den Boden der Tatsachen zurück, da man hier schon eine echte Marktlücke finden müsst, um wirklich Fuß zu fassen.
ch bin irgendwo da angesiedelt, wo man von überall ein wenig intus hat. Nicht so sehr in die Tiefe jedoch ziemlich in de Breite. Ob das nun gut oder schlecht ist, kann ich nicht bewerten.
Ich würd's zumindest in Deiner jetzigen Situation für gut halten. Dadurch das Dein Wissen breit gefächert ist ergeben sich für Dich einfach auch mehr Möglichkeiten. Ob die alle dort angesiedelt sind wo Du letztendlich hin willst ist wohl eher fraglich, aber Möglichkeit ist ja auch Chance.
Wenn man als "eierlegende Wollmilchsau" die Stellenanzeigen liest wird's einem ziemlich grauslich aber ich seh' sie eher als "Wunschliste" der AG und denk' mir "e weng was geht scho' immer".
Nixdestotrotzdem ist so eine Situation immer be....scheiden aber die denkbar schlechteste Lösung wäre den Kopf hängen zu lassen.
... und ja, es läßt sich auch ohne den liebgewonnenen Luxus leben, wir machen's seit 2 Jahren und wenn ich drüber nachdenk' fehlt mir eigentlich nicht soo viel (obwohl ich ihn schon gerne wieder hätt') .
wobei man sagen muss, dass es auch nicht unbedingt gut ist, wenn man nur auf eine "Sache" spezialisiert ist, denke ich mir...
Ja und nein. Es kommt eher auf das Einsatzgebiet an.
Ganz grob könnte man es auch an der Firmengröße festmachen: Bei einer "kleineren" Firma mit einer 1-2 Mann IT-Abteilung braucht man eher "Allround-Talente", währende große IT-Abteilungen eher in Sparten aufgeteilt sind, deren Mitarbeiter mehr auf einzelne oder wenige Gebiete spezialisert sind. Anders würde das auch kaum funktionieren.
Ja und nein. Es kommt eher auf das Einsatzgebiet an.
Ganz grob könnte man es auch an der Firmengröße festmachen: Bei einer "kleineren" Firma mit einer 1-2 Mann IT-Abteilung braucht man eher "Allround-Talente", währende große IT-Abteilungen eher in Sparten aufgeteilt sind, deren Mitarbeiter mehr auf einzelne oder wenige Gebiete spezialisert sind. Anders würde das auch kaum funktionieren.
Kann ich nur beipflichten. Je kleiner die Firma desto "allrounder", sprich weniger Tiefe sondern mehr Breite ist gefragt.
Kann ich nur beipflichten. Je kleiner die Firma desto "allrounder", sprich weniger Tiefe sondern mehr Breite ist gefragt.
Sagen wir mal so: Je mehr das Wissen in die Breite gehen soll, gerade in kleinen Firmen, desto schwieriger könnte es werden, sich ein einigen Bereichen ein tieferes Wissen anzueignen, wir sind alle keine Übermenschen. Soviel aus Admin-Sicht. Dem Anwender, und in vielen Fällen auch dem Chef, ist das ziemlich egal, die erwarten oft den Spezialisten in allen Bereichen. Auch wen man mit gewissen Themen nie was zu tun hat.