[Umfrage] Ordentliche Kündigung oder Kündigung+Abfindung?
Hallo.
Man mich gerade rausgekickt, nun wollte ich mich mal nach eurer Meinung erkundigen.
Man hat mir angeboten:
a) ordentliche arbeitgeberseitige Kündigung, ohne "Arbeitsamtsrisiko"
b) Kündigung mit "Handgeld" (zu versteuern), aber mit Aufhebungsvertrag daher mit "Arbeitsamtrisiko" (falls ich nix finde).
Ich bitte um eure Markteinschätzung Mai 2007, was (für eure Fähigkeiten) ihr wählen würdet. Kriegt "man" was zum 1.7. oder muss man dann "vom Amt" (pardon, Arbeitsagentur) leben bzw. wird zur Zeitarbeitsfirma geschickt?
Falls es interessant ist: mache die übliche FiSI / Admin - Schiene.
Tschüß
PS: Dass ich mich beim Arbeitsamt melden muss ist mir klar.
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Ort: aus einem 110 Jahre altem Haus am Niederrhein :)
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wie hoch ist denn die Abfindung? kannst Du damit 3 Monate überbrücken und machst noch Plus dabei?
Dann ist ja noch die Frage, woher Du kommst und wie in Deinem Umfeld die Chancen sind. Ausserdem sind Deine Qualifikationen sehr wichtig.
Ich war, nachdem ich meinen Job verloren hatte, ganze 26 Tage arbeitslos und habe jetzt einen Traumjob. Das war 2004. Heute sieht die ganze Sache anders aus und Du musst für Dich und Deine persönliche Situation entscheiden. Ich wage zu behaupten, dass Dir diese Entscheidung keiner abnehmen kann...
Ich würde es davon abhängig machen, ob ich trotz eventueller Sperre noch plus mache und denoch gut leben kann
Gruss
Markus
lustige Frage Bei meinen Fähigkeiten würde ich die Abfindung nehmen und bei einem der 5 Unternehmen die mir in den letzten Monaten ein Anbebot gemacht haben anfangen . Da ich jetzt 10 Jahre bei der aktuellen Firma bin und normale Abfindungen 2 Monatsgehälter pro Jahr sind wäre das eine geile Sache oder ein neuer Sportwagen
Ok, das wolltest du aber vermutlich nicht hören, auch wenn du danach gefragt hast . Ich würde an deiner Stelle erst die Fragen klären, die schon gestellt wurden. Sprich wie hoch ist die Abfindung und wie sieht es gerade auf dem Arbeitsmarkt aus. Am besten würde ich auch direkt anfangen Vorstellungsgespräche zu besuchen - dann erlebst du den Markt direkt und wenn du Glück hast kannst du ohne Zeitverlust direkt in einen neuen Job starten... (sich in ungekündigtem Verhältnis zu befinden ist immer besser als Arbeitslos zu sein!)
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Zitat von nichtraucher_24
Okay, anders. Aber in welche Richtung? unten? Oben?
Sorry - eventuell bin ich zu bloe*d für deinen Satz Was meinst du? oh, doch verstanden:
Wichtig ist doch was Du kannst, wie der Arbeitsmarkt in Deinem Umfeld aussieht und vor allem wie Du Dich verkaufen kannst....
ich habe einen Job auf dem platten land bekommen (Niederrhein) Mein Cheffe hat mir eine Chance gegeben, obwohl ich zu der Zeit noch ziemlich grün war und habe mich on the Job weiterentwickelt.
Das ist aber nur mein fall - wie es bei Dir aussieht, kann ich beim besten Willen nicht sagen und das kann Dir keiner wirklich voraussagen - also: ich kann dir nur den Tip geben: Entscheide für DICH selbst
Sorry, klingt hart, aber mehr kann ich bei Deinen Info´s nicht sagen
Gruss
Markus
@nichtraucher: m.E. auf keinem Fall den Aufhebungsvertrag unterschreiben. Wenn vorhanden Betriebsrat konsultieren und auf dem Arbeitsgericht auf Wiedereinstellung klagen (Achtung Frist beachten .. innnerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung). Die üblicherweise gezahlten Abfindungen die das Arbeitsgericht festsetzt liegen in dem Rahmen was Dir jetzt angeboten wird. (Aus eigener Erfahrung). Such Dir einen Anwalt oder eben den BR - der kann Dich in rechtlicher Sicht am besten Beraten
Also .. klagen ... Kohle bis zum 1.7 kassieren und ggf. zusätzlich Abfindung. Daneben natürlich Stellenanzeigen wälzen, Initiativbewerbungen schreiben .. das komplette Programm halt.
Ich würde nicht unterschreiben... sofern außerhalb der Probezeit innerhalb von einer Woche zum Arbeitsgericht und eine Klage einreichen. Dann kannst du 3 Monate weiter arbeiten, dir eine Stelle suchen und wenn du nichts bekommst, bekommst du die Abfindung obendrein oder kannst weiterarbeiten (wobei das dann schwer wird... weil die dich dann raus haben wollen und dir das Leben schwer machen).
Wenn du den Aufhebungsvertrag unterschreibst wist du 3 Monate vom Arbeitsamt gesperrt... Für die Firmen ist das das günstigste, da sie wissen, dass sie in den meisten Fällen den Mitarbeiter 3 Monate behalten müssen und zusätzlich eine Abfindung zahlen müssen. Und so du kannst die 3 Monate auch nutzen, um eine neue Stelle zu finden während du noch arbeitst.
Das ist keine Rechtsberatung, sondern nur ein Tip und ein Hinweis, dass er das in 7 Tagen machen muss... Ich empfehle außerdem einen Anwalt der kann dir weiterhelfen.
Ich meine, meine Anwältin sagte 2003 sowas von 3 Wochen .. aber wie Du schreibst ... wir können hier keine Rechtsberatung machen ... deshalb unbedingt zum Spezialisten sprich BR oder Anwalt für Arbeitsrecht