Hallo Frau Klein,
schade dass Sie nicht im originalen Thread mitdiskutiert haben und ebenso schade dass hier keine freien Diskussionen geführt werden dürfen.
Wenn der Verlag die Kundendaten nicht verwerten wöllte, hätte er die Klauseln und Bedingungen nicht so konstruiert wie sie konstruiert worden sind.
Denn es wäre ja auch möglich den Abonnenten zuzusagen, dass Ihre Daten weder an Dritte weitergegeben, noch verkauft werden, sondern nur zu internen Zwecken verwendet werden würden. Diese Zusage ist rechtlich durchaus erlaubt

Wird aber in diesem Fall nicht gemacht, sondern statt eines einfachen Satzes wird ein Konstrukt aus verschiedenen Komponenten an unterschiedlichen Stellen konstruiert. Das wirft die Frage auf, warum sich jemand diese Mühe machen sollte, wenn er es nicht nutzen will.
Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass diese Nutzung nicht klar erkenntlich ist und ihr auch erst explizit widersprochen werden muss (was die meissten ja ber gar nicht mitbekommen aufgrund des Konstruktes), was technisch natürlich erst nach einem Vertragsabschluss möglich ist - und in der Zwischenzeit sind meine Daten Freiwild.
Ich persönlich habe mich mit keinem Wort an dem Abo und der 30 Tage Frist gestört, sondern lediglich die Datennutzung bemängelt. Diese Systematik entspricht der, welche genutzt wird um Angebote gewinnbringend gegenzufinanzieren, bzw. die daraus erzielten Gewinne (wenn richtig verwertet) sind weit höher als der Gewinn aus dem eigentlichen Produkt. Und das ist der Ansatzpunkt für eine Menge Firmen ein wertloses Produkt (nicht nur Zeitschriften, ich meine hier eben auch Gegenstände aller Art) mit solchen Methoden zu vermarkten, wobei das Produkt oft nix taugt und nur den Angelhaken darstellt. Oder das Produkt taugt durchaus (siehe Handymarkt) aber ist nicht das eigentliche Handelsobjekt, sondern die Kundendaten und Vermittlungsmargen und und und sind es.
Das wirft widerum die Frage auf, ob dann ein Angebot überhaupt seriös und interessant ist. Weswegen ich hier um Erfahrungsberichte angefragt habe, da das (jetzt das konkrete hier) Angebot prinzipiell vom Ansatz eigentlich interessant klingt, mich nur die Methoden stören, bzw. abschrecken.
Auch weiss ich nicht, ob Light ohne dieses Forum auch so an sein Ziel gekommen wäre, wobei ich dem Verlag insofern Recht gebe, als das diese Technik wirklich normal ist und auch von jeder Tageszeitung verwendet wird. Völlig legitim.
Die Gegenfrage wäre aber: wenn ein Verlag (egal welcher) wirklich von seinen Produkten überzeugt ist, warum er nicht darauf vertrauen mag, dass jemand der ein Heft kostenlos und unverbindlich bekommen hat und dem es dann gefällt, der dieses dann auch aus Eigeninteresse, schon gerne und freiwillig abonnieren wird. Das wäre ein überzeugender Weg ohne Klimborium und ohne die Notwendigkeit solcher Stolperfallen.
Light ist für mich ein tolles Beispiel dafür, dass man einer Empfehlung und den verständlichen grossgeschriebenen Worten gerne glauben mag, und nicht irgendwo wie ein kranker (ich) die Widersprüche sieht oder sucht, bzw. hinterfragt. Danke Light für deine Offenheit.
Ich bin durchaus der Meinung dass man solche Menschen ein Stück weit schützen muss, jeder einzelne von uns, und aber auch der Gesetzgeber oder eben Medien. Medien sollten eigentlich viel mehr Verantwortung wahrnehmen als sie es meist tun. Vergleicht doch mal öffentlich rechtliche mit privaten Fernsehanstalten und jetzt sagt mir nicht Ihr würdet Eure Kinder jeden ******* angucken lassen. Nur beim Nachbarn hört Euer Verantwortungsgefühl scheints auf, schade, es könnte der Tag kommen wo Ihr Ihn und seine Hilfe auch brauchen könntet.
In gespannter Erwartung einer offenen Diskussion ohne weitere Beleidigungen verbleibe ich
peet