Zitat von angoletti1
Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Egal wie du rechnest, wenn du mal mit Virtualisierung angefangen hast, wird Dir das so gut gefallen, dass bald noch Server hinzu kommen - egal wie man geplant hat ;-)
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Das kann ich nur zu 100% bestätigen.
Es ist auch ein guter Hinweis für die Auswahl der Hardware: Das Board sollte schon massig RAM unterstützen. Wo die Rigel zu welchem Preis nachher herkommen, ist dann erstmal zweitrangig. Wenn das Board aber von Haus aus nur beisp. 8 GB RAM unterstützt, wird es schnell unlustig
So, nun meine Erfahrungen:
Wir setzen Virtual Server 2005 R2 EE draussen ein. Die laufen immer auf x64-Servern oder W2k3 EE
Der Einsatzzweck reicht von reinen Programmiertestumgebungen bis hin zur kompletten Domänenvirtualisierung inkl. Exchange-Virtualisierung.
Bei den Programmiertestumgebungen ist es je nach Aufkommen noch "relativ" einfach die HW zu wählen. Da es reine Spielwiesen sind, darf auch mal was kaputt gehen und Performance in nicht ganz sooo wichtig. Fängt an bei so: Xeon 2 Kern ca. 2 GHz (1 Proz eingebaut, einer optional nachrüstbar) 4-8 GB RAM (je nachdem, wer mag kann bis 32 GB gehen) und ne Handvoll Platten. Aus oben genannten Gründen (Spielwiese) geht auch ein 3-Platten-Raid5.
Bei der Domänenvirtualisierung kann man pauschal wenig sagen, das es halt von der Größe der Domäne abhängt. Da tut Beratung not
Bei dem was Du vorhast würde ich einen Server mit 2 x Xeon-2-Kern Prozessoren aktueller Art versorgen. > 2 GHz versteht sich von selber, genauso, das die Virtualisierung unterstützen.
Ob das Board für die Aufnahme von bis zu 4 Prozessoren ausgelegt sein sollte, hängt stark von der Last der bestehenden Systeme ab. Wie angoletti1 es schon sagte, sind Deine Angaben nicht aussagekräftig genug.
Unter 8 GM RAM brauchst Du gar nicht anfangen. Vielleicht reicht es aus Kostengründen (RAM-Preise) für ein paar Maschienen für den Übergang aus, aber komplett klingt es eher nach mind. 12 GB. Kommt halt auf die Auslastung der einzelnen Maschienen an.
Zu den Festplatten:
Raid 1 schreibt schneller, Raid 5 liest schneller (so grob als Daumenformel)
Das bedeutet im Umkehrschluss, das Datenbanken auf einem Raid 1 virtualisiert werden sollten, DCs aber auf einem Raid 5 auch gut mitlaufen usw. Entscheidend ist nachher, auf welches Plattensystem (die echte Hardware) das File für die virtuellen Festplatten liegt.
Such dir also ein Servergehäuse aus in welchem Du ausreichend Stück Platten einbauen kannst. Platz für 8 sollte schon vorhanden sein, im Zweifel wird extern angebaut. Drin steckt ein Board für bis zu 32 GB RAM (oder mehr, Steckplatzmenge beachten) und wird mit 8 - 12 GB RAM bestückt. 2 x 2-Kern-XEONs treiben die Mühle an.
Was nach dem Hauptspeicher meist als nächstes knapp wird ist der Festplattenplatz
USB gibbet unter Virtual Server nicht. Aber das Hostbetriebssystem unterstützt es
Die Datensicherung erfolgt vom Hostbetriebssystem aus mit BE11 auf Band (oder USB?) und den passenden (Remote)Agents für die virtualisierten Maschienen.
So, das waren ein paar Denkanstöße. Bis dahin.
grüße
dippas
PS: Das könnte hilfreich sein:
Microsoft Virtual Server 2005 - Virtual Server Migration Toolkit