Hallo,
es ist nicht immer die Frage wieviele Server/Clients von wievielen Personen betreut werden. Ein wesentlicher Faktor ist das Gesamtkonzept! Wenn man nur alte Kisten hat, jede von einem andere Hersteller, jede ein anderes OS, jede mit anderen Fehler, jede mit einem DAU davor, jede ... dann hat man sicherlich wesentlich mehr zu tun und benötigt mehr Personal um das am Laufen zu halten. Wenn man jedoch eine einheitlich Struktur schafft, entsprechende Management Tools hat und wesentliche Dinge automatisiert sind, dann ist das Leben schon wesentlich einfacher.
@Kohn
Wenn Ihr die Arbeit nicht mehr schafft, dann mach mal eine Rechenexempel mit 3 Varianten auf:
1. Variante (alles bleibt wie es ist)
Alle bleibt so wie es ist und man kalkuliert einfach mal was dadurch an Produktivität im "Kleinen" eingebüßt wird. Wenn man die durchschnittlichen 10-15min pro User und Tag auf die gesamte Userzahl und das Jahr hochrechnet und das entsprechend mit den durchschnittlichen Vollkosten pro Person (Gehalt, Räume, Versicherungen, usw.) hochrechnet, dann kommen da schnell anschauliche Beträge hoch, die zum überdenken der Situation anregen. Zum Vergleich dies für einen Zeitrahmen von 5 Jahren ansetzten. Es gibt zuviele Chefs, die glauben, das die Arbeitszeit der Angestellten nichts kostet.
2. Variante (Personal aufstocken)
Auf einen Betrachtungszeitraum von 5 Jahren gerechnet. Was kostet da ein zusätzlicher Mitarbeiter.
3. Variante (technische Maßnahmen)
Was muss gemacht werden, damit das System mit 2 Personen gemanagt werden kann. -> Einheitliche Client-Server Struktur, entsprechende Management Tools, Anwender schulen, usw. Kosten alle zusammenfassen und dann auch auf 5 Jahre kalkulieren.
Anschließend kann man sehen, wie sich die 3 Modelle nach Kosten-Nutzen auswirken. Dann kann man noch soziale Komponenten diskutieren wie z.B. Motivation der Mitarbeiter. Wenn alles läuft sind doch meist beide Seiten (Admin + User) glücklicher

). Zufriedenheit durch Schulungen die ermöglicht werden usw.
Meines Erachtens muss im Controling/GL erstmal das Problem erkannt werden. Wenn das geschehen ist, dann muss man halt verschiedene Wege diskutieren, wie man das Problem beheben kann. Viele GL's die ich kenne sind rotfärber, da muss man dann mit alternativen Konzepten kommen ggf. noch Empfehlungen zu einer Lösung abgeben (wenn die nicht schon aus den Modellen direkt hervorgeht

) und dann fällt es Ihnen in der Regel nicht schwer eine Entscheidung zu treffen.
Hoffe das hilft im Ansatz!
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