seit gut 7 Monaten schaue ich jeden Tag in die Onlinestellenbörsen rein. Nun ist mir eins aufgefallen, wo ich recht wütend bei werde->
Oftmals liest man Ausschreibungen von sogenannten Praktikantenstellen als Netzwerkadmin. Die Stellen sind in der Regel auf 2-3 Monate beschränkt. Doch was steckt hinter diesen Stellen? Habe von vielen Leuten schon gehört, dass man dort in den 2-3 Monaten das komplette Netzwerk der jeweiligen Firma administrieren und neukonfigurieren "darf" und dann wieder gehen muss. Die Firma hat dann ein "frisches" Netzwerk und das Ganze auch noch zu einem Spotpreis, denn man muss ja nur einen "Praktikanten" bezahlen .....
Finde diese Ausbeuterei von einigen Firmen echt zum K..... und ich könnte expolodieren wenn ich sowas höre!
bei uns in Leipzig gibt es einen neuen Freizeitpark "Belantis", das komplette Netzwerk wird nur von Praktikanten am Leben erhalten!
Kannst Dir ja mal die aktuellen IT-Stellen bei www.belantis.de anschauen.
seit gut 7 Monaten schaue ich jeden Tag in die Onlinestellenbörsen rein. Nun ist mir eins aufgefallen, wo ich recht wütend bei werde->
Oftmals liest man Ausschreibungen von sogenannten Praktikantenstellen als Netzwerkadmin. Die Stellen sind in der Regel auf 2-3 Monate beschränkt. Doch was steckt hinter diesen Stellen? Habe von vielen Leuten schon gehört, dass man dort in den 2-3 Monaten das komplette Netzwerk der jeweiligen Firma administrieren und neukonfigurieren "darf" und dann wieder gehen muss. Die Firma hat dann ein "frisches" Netzwerk und das Ganze auch noch zu einem Spotpreis, denn man muss ja nur einen "Praktikanten" bezahlen .....
Finde diese Ausbeuterei von einigen Firmen echt zum K..... und ich könnte expolodieren wenn ich sowas höre!
wieso zum ****en?????
ich finde es immer wieder lustig, wie viele Leute, speziell in der IT-Branche....einfach NICHT GANZ BEGREIFEN .....um was es überhaupt geht........
Es hat noch nie gezählt, wenn eine Firma ein ordnungsgemässes Netzwerk hat....sauber und co...
was zählt ist, was Geld macht....wenns also auch so funzt...hat sich die Firma ja immens Geld gespart....
Ich finde es richtig, dazu "Ausbeuterei" zu sagen....denn wir alle sind "Ausbeuter",.... aber hierzu "Schuldige" zu suchen und irgendwie sogar noch über solche Firmen "lästern" ist einfach falsch......
Jeder ist ein Ausbeuter, weil er ein "unsauberes" Produkt (günstiger) einem "sauberen" Produkt vorzieht...(teurer)
Von dem Moment an, wo du nur schon IRGENDWO eine Stelle annimmst, bist du Teil davon und "beutest aus".....ja....das nennt man Kapitalismus und das besteht schon lange....trotzdem haben gewisse Leute immer noch das Gefühl, die Firmen betreiben zum Spass ihre Sachen und haben lieber weniger Geld...dafür eine "schönere" Infrastruktur...welche aber gleiche Funktionen aufweist wie die "chaotische" Infrastruktur....nur die ist billiger
gruss
pablo
Original geschrieben von pandur stimmt genau, diese firmen merken erst, wo sie gespart haben, wenn sie die ersten richtig knackigen (Sicherheits-)probleme haben...
Erfahrung ist eins der wichtigsten Attribute.
schlussendlich, müssen sie.....
(.....falls die theorie stimmt, dass es nicht "günstiger" ist, billige praktikanten anzuschaffen, um das zu machen........)
.....mehr geld für fachmänner ausgeben, als sie ausgegeben hätte, wenn sie 1 festen fachmann angestellt hätte.....tja....
da sehen wir also wieder: wenn das stimmt, was uns snake99 sagen möchte.....
....kann er und alle hier eigentlich nur froh sein...
....die firma wird am schluss (wenn das so stimmt) wieder fachmänner fest anstellen und merken, dass das anstellen von praktis wohl ein fehler war.....
@ pablo: das siehst Du jetzt aber sehr "sozial-pragmatisch", aber irgendwo hast Du Recht, im Grunde genommen müssten sie auf den Trichter kommen. Ich behaupte einfach mal, dass ein Praktikant ein Netz nicht gegen Skript-Kiddies' Attacken härten kann...
Ähm, mal ganz erhlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Praktikant alleine ein etwas komplexeres Netzwerk in den Griff bekommen wird.
Wir haben in der Firma ein Netzwerk mit ca 7000 Anschlüssen, selbst ein fertig ausgebildeter Netzwerkmensch braucht einige Zeit bis er das Netzwerk überblicken kann.
Wir kämen also nie auf die Idee, dass ein Praktikant in 2-3 Monaten wirklich viel in unserem Netzwerk verändern, konfigurieren oder gar neu strukturieren könnte. Mal ganz abgesehen davon, dass uns das einfach zu gefährlich wäre, schließlich benötigen wir das Netzwerk auch für die gesamte Produktion!!!
ich kann mir schon vorstellen, dass solche Praktikanten unter Umständen kleinere Netze aufbauen können. Solange das Netz z. B. aus nur 30 Clients mit einem PDC und Mailserver besteht - warum nicht? Das haben die meisten doch schon in ner Ausbildung etc. gelernt...
Wenn es dann jedoch in Bereiche geht, die neuner beschrieben hat macht das denke ich wirklich keinen Sinn -> solche Firmen werden wohl auch nicht auf solche Ideen kommen (-; zumal man für 7.000 Anschlüsse mit Sicherheit mehr als einen Admin braucht (-;
Ob es Sinn mach Praktikaten für solche Aufgaben zu "missbrauchen" muss denke ich jede Firma für sich selber entscheiden. Der Praktikant wird wissen, dass er nur so kurz da sein wird, dass einzelne Fehler nicht gleich auffallen und wird deshalb vermutlich nicht unbedingt so sauber arbeiten wie das ein Admin machen würde der genau weiß, dass er den Fehler jetzt beheben kann oder später danach suchen muss...
Mit der Unterstellung, dass Praktikanten weniger sorgfältige Arbeit leisten, bin ich nicht einverstanden. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass der überwiegende Teil der Praktikanten, deren Arbeit ich kenne, hervorragende Leistungen erbrachten zum Teil auch neuen gute Ideen einbrachten. Ein tüchtiger Praktikant zeigt Freude an seiner Arbeit und verlässt nach dem Ablauf seines Praktikums mit berechtigtem Stolz auf seine Leistung die Firma. Mit einer ausgezeichneten Referenz findet eine Arbeitskraft einfacher eine Anstellung.
das ändert nichts an der tatsache, dass ein praktikant zum AUFBAUEN eines neuen Netzes nicht geeignet ist. Hierfür sollte man einen Profi einkaufen, der sich auch auf längere Sicht um das Netz kümmert.
Firmen, die da sparen oder zu kurzsichtig planen, bezahlen in der Regel Lehrgeld.