Abhängig von Deinen beruflichen Vorqualifikationen kannst Du ggf. Deine Nebentätigkeit deinem Finanzamt als freiberuflich schmackhaft machen. Dadurch entfiele, gerade für Dich, wenn Du bei Null anfängst, um Dir den Markt mal anzusehen, der Zwang, sofort ein Gewerbe anzumelden.
Diese Anerkennung als Freiberufler ist etwas heikel, m. W. wird nicht jeder gleich damit durchkommen, nur weil er sich den Titel "IT-Berater" gibt. Viele FA sollen sich darauf nicht mehr einlassen - wer weiss mehr drüber?? Bei mir war es problemlos, da studierter Naturwissenschaftler und ich gegenüber dem FA plausibel machen konnte, dass ich Kunden aus den Naturwissenschaften fachlich und IT-mässig beraten und beliefern will (siehe: gute Argumente bereithalten

).
Ich habe das mit dem Finanzamt Freising so gemacht, und steuerlich die Nebentätigkeit als Kleinunternehmer gewählt (das Umsatzvolumen ist bisher so, wie ich es anfangs eingeschätzt habe: gering

). Ist von Vorteil wg. Buchführung etc.. Und auf Nachfragen war man auch bereit, auf die Umsatzsteuer-Voranmeldung zu verzichten (angenehm wg. augewiesener Märchensteuer

).