Hardware Wartung - Outsourching ja, da es gibt keine Probleme.
Software, da wird es problematisch, nach dem Outsourcing von Webserver
hatte ich mehr Arbeit als zuvor. Das Problem sind die Schnittstellen zum Outsourcen, zum Beispiel, wie kompetent ist die Hotline des Anbieter.
Und schon wieder eine längere Pause.. der Frühling ist immer die stressigste Zeit im Jahr, find ich..
Zitat von rakli
Hardware Wartung - Outsourching ja, da es gibt keine Probleme.
Software, da wird es problematisch, nach dem Outsourcing von Webserver
hatte ich mehr Arbeit als zuvor. Das Problem sind die Schnittstellen zum Outsourcen, zum Beispiel, wie kompetent ist die Hotline des Anbieter.
Rakli
Danke für deine Antwort! Das mit der Schnittstelle ist gar nicht mal so unwahr! Wo anfangen? Richtig. Aber ich kann hier ein gutes Beispiel hinzufügen. Bereits genannter IT Dienstleister hat ja für meine Firma nun einiges übernommen (bis jetzt nur hardwareseitig). Nun ist im Gespräch uns auch softwareseitig zu unterstützen und zwar wird uns angeboten die Standardsoftware (OS, Office IT Lösungen, etc.) zu betreiben und zu warten, wobei die vorhandene Branchensoftware weiterhin vom entsprechenden Experten betreut wird. IT Dienstleister und Betreuer sprechen sich hier ab. Ich finde das sehr toll. Es gibt laufende Wartungsarbeiten, Skype-Anbindung an die Hotline (um kurz nur einige wenige Vorteile zu nennen)..
Ich grabe mal das Thema wieder raus, weil ich die Diskussion interessant finde.
Ich persönlich halte nicht allzuviel von Outsourcing, zumindest nicht, was meinen Bereich angeht.
Erstens möchte ich meinen Arbeitsplatz auch auf Dauer behalten. Wenn wir viel outsourcen würden, kämen mein Chef oder der Konzern evtl. auf die Idee, sich einen "vollwertigen" Admin zu sparen.
Zweitens bin ich einfach der Meinung, ab einer gewissen Firmengröße kann man auf interne Admins nicht verzichten, ich kann doch nicht wegen jedem Mist einen externen ins Haus holen.
Ich weiß, einige sind da in beiden Punkten anderer Meinung, aber das soll ja auch meine eigene wiederspiegeln und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Einzelne Bereiche machen aber durchaus Sinn. Ich spiele hier auch (schon seit längerem) mit dem Gedanken, unsere Druckerumgebung über einen Vertrag abzudecken. Aber das zähle ich nicht zu "Outsourcing" der EDV.
Zweitens bin ich einfach der Meinung, ab einer gewissen Firmengröße kann man auf interne Admins nicht verzichten, ich kann doch nicht wegen jedem Mist einen externen ins Haus holen.
Warum nicht? Outsourcing heißt ja nicht, dass keiner im Büro sitzt und Userfragen beantwortet.
Du mußt ja nicht von dir auf andere schliessen. Ich kenne durchaus Firmen, die bestimmte Systemadministration (ja auch Exchange und AD bspw.) komplett outsourcen. Und ja, dafür bekommt man Geld und die Firma kann wenn es richtig gemacht wird, durchaus Geld sparen. Alles eine Frage der Kosten logischerweise. Wenn du als "Admin" aber sowieso der Hans Wurst bist, der quasi alles macht und dabei ein "trauriges" Gehalt bekommt, dann bringt Outsourcing logischweise dem Unternehmer nix.
Bye
Norbert
PS: Das da oben bitte nicht persönlich nehmen, das gilt eher allgemein, als jetzt auf dich direkt.
Ich weiß, einige sind da in beiden Punkten anderer Meinung, aber das soll ja auch meine eigene wiederspiegeln und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Zitat von NorbertFe
... und die Firma kann wenn es richtig gemacht wird, durchaus Geld sparen.
Z.B. das Gehalt des Admins
Zitat von NorbertFe
Wenn du als "Admin" aber sowieso der Hans Wurst bist, der quasi alles macht und dabei ein "trauriges" Gehalt bekommt, dann bringt Outsourcing logischweise dem Unternehmer nix.
Das habe ich nicht behauptet. Die Frage ist nur, was bleibt dem Admin, wenn alles outgesourced wird?
Norbert, ich verstehe, dass Du als Mitarbeiter einer Firma, die Outsourcing anbietet, das Modell verteidigst. Ich sehe das aber aus Arbeitnehmer-, sprich Admin-Sicht. Und meine persönliche Meinung ist, dass es ab einer gewissen Größe der Firma nur in bestimmten Bereichen Sinn macht. Wenn ich eine kleine Klitsche mit ein paar Beschäftigten betreibe, würde ich die IT vielleicht auch eher von einem Systemhaus betreiben lassen, aber einer gewissen Firmengröße ist eine eigene IT Pflicht in meinen Augen.
Der TO z.B. scheint eher ein Mitarbeiter einer kleineren Firma zu sein, der eigentlich eine ganz andere Aufgabe hat, aber die IT so nebenbei mit betreuen muss. Hier stellt sich tatsächlich die Frage, ob ein externer Dienstleister nicht mehr bringt. Kommt aber auf die Größe der Firma an.
Nur das wir vom gleichen sprechen, ich verstehe unter Outsourcing die Ausgliederung von Teilen oder der ganzen IT. Nur die Drucker in einen Vertrag bringen fällt bei mir nicht unter "Outsourcing".
Das Gehalt des Admins wird sie mit Sicherheit nicht sparen. Das sind meist andere Faktoren, die da greifen.
Das habe ich nicht behauptet. Die Frage ist nur, was bleibt dem Admin, wenn alles outgesourced wird?
Tja, das hängt halt vom Outsourcingkonzept ab. Es gibt ja auch ein Co-Sourcing.
Norbert, ich verstehe, dass Du als Mitarbeiter einer Firma, die Outsourcing anbietet, das Modell verteidigst.
Tue ich nicht, aber ich kenne beide Seiten, deswegen ist das Pro und Contra auch relativ überflüssig in einem Forum, denn das sieht man dann spätestens, wenn man sich einfach mal an einen Tisch setzt und die Zahlen und Fakten für die eigene Firma vor einem liegen.
Ich sehe das aber aus Arbeitnehmer-, sprich Admin-Sicht. Und meine persönliche Meinung ist, dass es ab einer gewissen Größe der Firma nur in bestimmten Bereichen Sinn macht.
Hab ich was anderes behauptet?
Wenn ich eine kleine Klitsche mit ein paar Beschäftigten betreibe, würde ich die IT vielleicht auch eher von einem Systemhaus betreiben lassen,
Sowas zählt aber auch nicht unbedingt zu "Outsourcing", denn dann müßte man ja zumindest mal ne IT-Abteilung gehabt haben, die man ausgliedern könnte.
aber einer gewissen Firmengröße ist eine eigene IT Pflicht in meinen Augen.
Ja, aber muß die von A-Z alles erledigen?
Nur das wir vom gleichen sprechen, ich verstehe unter Outsourcing die Ausgliederung von Teilen oder der ganzen IT. Nur die Drucker in einen Vertrag bringen fällt bei mir nicht unter "Outsourcing".
Ich klinke mich hier auch mal ein.
Bei uns in der Firma, 8 Server u. 150 Clients, erledigen mein Kollege und ich den Haupteil des täglichen Geschäftes.
Wir Administrieren größtenteils die Server selber und lassen uns von einem Externen Dienstleiter bei Problemen die wir selbst nur schwer oder mit großem Zeitaufwand lösen könnten helfen.
Ausserdem sind mein Kollege und ich auch noch der User Helpdesk. Alleine das nimmt Täglich ca 4-5 Stunden ein. Unsere User sind zu verwöhnt
Unsere Drucker, ca 15, haben wir wie auch andere hier, nach draussen vergeben.
Toner,größere Störungen sowie Defekte werden von dieser Truppe erledigt.
Was wir betreiben ist also ein teilweises Outsourcing, wobei alles nach draussen zu geben eigentlich nicht möglich wäre. Wie gesagt, unsere User sind zu Verwöhnt. Wir haben vor Ort halt die Möglichkeit innerhalb weniger Minuten praktisch alles zu beheben. Sein es nun Hardware oder Software Probleme. Wenn wir nicht grade Telefonieren sind wir auch immer und überall erreichbar. Unser Herzblut steckt in dieser Firma und ich denke das kann ein externer Dienstleister nicht anbieten. Ich kann mir in unserem Falle nicht vorstellen, das ein komplettes Outsourcing günstiger wäre als zwei bezahlte Interne Stellen.