wie alle Arbeitsuchenden hier vom Board wahrscheinlich selber aus eigener Erfahrung wissen, ist es zur Zeit immer noch sehr schwer einen It Job in Deutschland zu bekommen.
Es ist egal um welche Position man sich bewirbt, die Zahl der Mitbewerber liegt immer zwischen 200 bis 400 Bewerbern, teilweise sogar noch mehr!
Offensichtlich ist die Situaltion in unseren EU Nachbarländern ein bisschen anders, denn ich habe jetzt schon das 2. Jobangebot fürs Ausland bekommen und muss zugeben, das diese sehr interessant sind!
Wie seht Ihr das? Ist der Auslandsjob nun wirklich die letzte Altanative vor der Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland?
Original geschrieben von snake99
Wie seht Ihr das? Ist der Auslandsjob nun wirklich die letzte Altanative vor der Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland?
Tjaaaaaaaa! Gute Frage eigentlich!!!
Ich suche ja nun erst seit ca. 1,5 Monaten und kann in Sachen Langzeitarbeitslosigkeit noch nicht so recht mitreden, aber der erste Eindruck ist echt düster!!!
Ich denke es ist nicht die einzige Alternative, aber mit Sicherheit eine gute Alternative!! Ich hätte bisweilen unter Umständen schon was in Irland haben können. Nur verlasse ich irgendwie ungern dieses Land. Es spricht ansich nichts dagegen, aber ich kann mich nur schwer bis garnicht von diesem Streß-Land trennen.
Wenn es so weiter gehen sollte werde ich es ins Auge fassen müssen und wer weiß, vielleicht ist es ja auch eine gute Entscheidung. Und es muß ja auch nicht für die Ewigkeit sein.
Auf jeden Fall genießen die deutschen einen guten Ruf im Ausland (zumindest was ihre Arbeit angeht). Und diesen Vorteil kann man durchaus hier und da mal ausspielen.
meine Meinung dazu:
Im Ausland ist auch nicht alles Gold was glänzt!
Man muss genau wissen, was da noch auf einen Zukommt, Sozialversicherung u.s.w.
Vorher würde ich mich da ganz genau informieren!
Hi,
Die Deutschen haben oft 2 Nachteile, gegenüber Bewerbern aus anderen Ländern
a) mangelnde Sprachkenntnisse
b) mit den deutschen Schul/ FH/ Uni-Abschlüssen (Abitur, Diplom, etc.) können ausländischen Arbeitgeber (ausser Österreich, Schweiz) oft nur wenig anfangen.
Original geschrieben von McAbflug meine Meinung dazu:
Im Ausland ist auch nicht alles Gold was glänzt!
Man muss genau wissen, was da noch auf einen Zukommt, Sozialversicherung u.s.w.
Vorher würde ich mich da ganz genau informieren!
Da hast Du wohl recht!
Aber, Du kannst in jede Industrienation dieser Welt gehen, außer Belgien und Du verbesserst Deine Rentensituation!
Traurig aber wahr, Deutschland, eine der reichsten Industrienationen stellt leider den zweit ärmsten Rentner, eben dieser Nationen!
Original geschrieben von snake99 bisschen anders, denn ich habe jetzt schon das 2. Jobangebot fürs Ausland bekommen und muss zugeben, das diese sehr interessant sind!
Fast jeder Absolvent eines Studiums hat Zeiten eines Auslandsaufenthaltes vorzuweisen und es wird immer mehr danach gefragt.
Persönlich kann dich das nur weiterbringen, auch wenn es erstmal hart ist.
Bei z.B. Monster.de wird viel aus Irland angeboten, das sind aber eher schlecht bezahlte Jobs, auch Italien zahlt nicht sonderlich gut.
Ideal wäre wohl Luxemburg (14 Monatsgehälter usw.).
ein Job wäre in Ireland und der andere in Belgien. Da beide Firmen jedoch in Deutschland sitzen würde ich weiterhin mein Gehalt nach deutschen Richtlinien beziehen, sprich weierhin in Deutschland Steuern zahlen, Sozialversicherungsabgaben etc.
Ich würde auch einen Job im Ausland annehmen. Ich meine ne Sprachbarriere kann es eigentlich nicht geben, da in unserer Branche englisch ein MUSS ist. Aber vorerst werde ich versuchen auf dem heimischen Markt Fuss zu fassen. Wobei ich da für den 1. Oktober erstmal ein wenig schwarz sehe.
Aber was will man machen? Auch bei den Arbeitgebern sitzt die Kohle nicht mehr so locker. Leider.
Original geschrieben von phoenixcp Ich würde auch einen Job im Ausland annehmen. Ich meine ne Sprachbarriere kann es eigentlich nicht geben, da in unserer Branche englisch ein MUSS ist.
Für die meisten IT-Jobs in Luxembourg musst du neben Englisch auch gute bis sehr gute Kenntnisse in Deutsch, Luxemburgisch und Französisch mitbringen.
Das mit den Sprachbarrieren würde ich nicht so leicht abtun.
Ich sehe schon, es sieht nicht rosig aus bei euch da drueben.
Ich bin seit 1987 in California, und arbeite seit 1995 im IT- Bereich.
In 2001 wurde ich entlassen, suchte haenderingend um eine neue Stelle, nichts...
Nach sechs wochen hatte ich die schnauze voll und hab meine eigene Firma aufgemacht.
Ich bin jetzt seit 3 jahren selbststaendig, und wuerde nie wieder fuer eine Firma arbeiten. Die Arbeit macht spass, wenn auch manchmal ueberstunden drin sind, aber im grossen und ganzen sieht die sache sehr gut aus.