Die genaueren Umstände sind in dem verlinkten Arteikel leider nicht erläutert.
Es kann die Ursache haben, dass viele Quereinsteiger verstärkt den Weg in die IT über Herstellerzertifikate versuchen.
Leute die von vornherein ein IT-Studium (FH, TH, BA oder MA) absolvieren, haben meist aufgrund des intern. anerkannten Abschlusses mehr Chancen auf höheres Gehalt.
Zudem glaube ich, dass sich dieses Verhältnis mit zunehmender Berufserfahrung und kontinuierlicher Rezertifizierung der Quereinsteiger relativiert.
Weiterhin wird hier nicht erwähnt, wieviel Berufserfahrung vorliegt. Die regelmäßig stattfindende c't-Gehaltsumfrage von Heise ist da aussagekräftiger.
Das sehe ich ganz genauso. Die "Rahmenbedigungen" sind hier absolut nicht ersichtlich. Was bedeutet z.B. zertifiziert? Sind das Mitarbeiter, die eine aktuelle Zertifizierung haben oder Mitarbeiter, die schon jemals zertifiziert waren?
Könnte doch z.B. sein, dass sich vor allem Berufseinsteiger/-umsteiger sich zertifizieren, um einen Job zu ergattern, längere Mitarbeiter mit Berufserfahrung machen keine (aktuelle) Zertifizierung (mehr), da es für diese Gruppe einfach nicht mehr relevant ist. Das würde dann auch das Ergebnis erklären.
... man sollte auch beachten, die Studie betrifft den IT-Bereich in USA !
Die Bedingungen dort kann man nicht einfach auf D übertragen und am Ende des Absatzes fragen:
Was meinen Sie? Verdienen zertifizierte Kollegen weniger als unzertifizierte Business-Könner? Ist das gerechtfertigt? Schreiben Sie Ihre Meinung der silicon.de-Chefredaktion.