Ich krieg im Januar nen Praktikanten. 10. Klasse Gymnasium.
Was könnte man dem so geben, ohne dass es langweilig wird? Irgendwelche Ideen? Ich mein, Kaffee könnt er spätestens am 2. Tag kochen bei meinem Verbrauch <g>
Hardwareausstattungen inventarisieren. Das haben wir unserem Praktikanten gegeben, das fand der voll spannend. Etwas in Rechner rumschrauben und mit der Ultimate Boot CD Festplatten und technische Daten auslesen. :-)
Oder wenn er alle Hardware durch hat, durfte er Technet-CDs nach Datum sortieren und ne Excel-Liste mit den Inhalten anlegen, die er später in ne Access-DB jauchen durfte.
es hängt sehr davon ab was er sich vom praktikum erhofft und welche "vorbelastungen" er schon mitbringt
wenn er von nix ne ahnung hat solltest du ihm vllt einen kleinen einblick in einfache it-systeme und danach (wenn die zeit reicht) einen einblick in die welt der vernetzten it-systeme geben
wenn du einen kleinen crack bekommst würd ich ihm bissl was von sicherheit in unternehmensnetzen o.ä. versuchen mit auf den weg zu geben.
einfach so viel wie möglich an überblick trifft's wohl am besten was bei mir am anfang meiner ausbildung eindruck hinterlassen hat war der serverraum und die verkabelung sowas sieht man ja als "anfänger" nicht unbedingt alle tage
Hi, das beste für einen Praktikanten: Eine Bescheinigung ausstellen das er im Zeitraum X bei dir nen Praktikum absolviert hat und ihn nach hause schicken. Das wollte der letzte Praktikant der bei uns wahr. Da kennt er mich aber schlecht *HarHar*.
Er durfte folgendes machen:
1. Kleine Rundführung durch den Serverraum mit Fachwörtern wie Proxy, DMZ, DNS und DHCP. Was dahinter steckt habe ich ihm erklärt. Nach meiner kleinen Führung sollte er MIR erklären was das für Begriffe sind (Ich wollte seine Aufnahmefähigkeit testen) Wo Erklärungen fehlten sollte er im Internet nach googlen und dann einen weiteren Anlauf starten (Dadurch das er ein Halbwissen hatte und per Internet ein Vollwissen erhielt hat er hoffentlich was gelernt) Er bekam das Patchfeld, die Telefonanlage usw. mit Erklärungen gezeigt.
2. Wie man unser Standart Images installiert habe ich ihm gezeigt (Zumindest bis zur Stelle wo es an Passwörter geht) Danach durfte er produktiv arbeiten (Wahren zwei Rechner die er aufsetzen durfte)
3. Da er von Linux keine Ahnung hatte, bekam er von mir nen kleinen Crash Kurs. (Nichts wildes, aber genug um sich im Verzeichnisbaum zurecht zu finden)
4. Immer wenn Probleme kamen durfte er mir "helfen". Ich nahm ihn mit zu Mitarbeitern, bzw. zu Servern und stellte ihm die Standartfragen: Woher könnte dieser Fehler stammen, wie kann man ihn beheben usw. Bei einfachen Fehlern (z.B. kein Proxy eingetragen) hab ich ihn immer in die richtige Richtung geschuppst. Das fand er klasse, da er somit Fehler beheben konnte.
5. Er durfte ein bisschen Backoffice Arbeiten erledigen (Raumskizzen- und ne Doku von einem Rechner mit Standartimage erstellen, mir den Aufbau unserer Patchliste erklären usw.)
6. Er bekam von mir Aufgaben die er lösen sollte, für die ich keine Zeit hatte (z.B. freeware verschlüsselungstools suchen, freeware Software für Netzwerkmanagement Systeme suchen etc)
Abschließend bekam er noch eine Bescheinugung, dass er an dem Parktikum mit Erfolg teilgenommen hatte. Dort wurde auch festgehalten was er bei uns gelernt-, bzw. welche Tätigkeiten er ausgeübt hat.
tsacha, ich habe da das Klassenraum neuzumachen für einen Praktikanten. Er kann dann einen Musterrechner aufsetzen mit OS und die benötigte Software. Was so drauf muss, kann er sich in einem anderen Raum abgucken. Das Ganze muss natürlich auf den neusten Patchlevel. Dann kommt das Klonen(lokal) auf die anderen Recher(aufschrauben, Musterplatte rein, von der Bootdisk starten), Rechnername, IP, SID ändern.
Eventuell aus dem AD die alten Konten entfernen(reset), dann die neuen Rechner joinen.
Er ist bei diesen Arbeiten der Administrator, so meldet er sich an.
Dabei den Prakticus möglichst selbststsändig arbeiten lassen. Als Vorbereitung besprechen wir den Sinn der Sache und die einzelnen Schritte des Weges zum Ziel.
Die Arbeit, die einzelnen Schritte für die WS werden prokolliert, damit der Überblick da ist, welche Arbeit ist bereits erledigt.
In der Werkstatt habe ich damals meist den Weg des Kundenwunschens zum fertigen Rechner gezeigt, ihn begleiten und mitarbeiten lassen. Bei jedem neuen Auftrag wurde dann der Anteil des Praktikanten grösser, seine Arbeit selbstständiger. Auch hier gab es ein Bau- und Konfigurationprotokoll zum Nachweis, wer hat wann welche Arbeit erledigt.
Also es geht auch anders:
Hatten z.B. einen Zivi hier, der innerhalb seiner 10 Monate unser komplettes Büro umorganisiert hat, unsere Datenbanken auf Vordermann gebracht (+ neue erstellt), alle Abläufe neu organisiert, und uns das Leben einfach einfacher gemacht
Und, *schäm* er hat mir nebenbei auch noch einiges was Win2k3-Server angeht beigebracht
Findet man selten, sind es hier eher gewohnt dass Abiturienten Ihr Diplom an einer in die Wand geschlagenen Mutter aufhängen wollen