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Gesetzliche Krankenkasse wechseln?
Hallo.
Wer hat schon mal die gesetzliche Krankenkasse gewechselt?
Der Leistungsumfang soll ja zu 90-95% gesetzlich festgeschrieben sein, sodass einzelne Krankenkasse evtl. etwas mehr bei Vorbeugung oder Früherkennung oder so tun.
In welche (preisliche) Richtung seid ihr gewechselt?
[_] Prozentsatz verringert ("billigere" Kasse)
[_] Prozentsatz gleichgeblieben
[_] Prozentsatz erhöht ("teurere" Kasse)
Warum seid ihr gewechselt?
[_] wollte Extra-Leistungen
[_] wollte Extra-Leistungen nicht
[_] Probleme beim Service (z.B. unfreundlicher Mitarbeiter)
[_] sonstiges
Zielkrankenkasse ist
[_] klassische Krankenkasse mit Filialen, wenig Onlineservice
[_] BKK mit wenigen Filialen, überwiegend Onlineservice
[_] sonstiges
Ablauf des Wechsels
[_] ein paar Papiere hin und her geschickt, fertig, alles glattgegangen
[_] gab Probleme
[_] sonstiges
persönliche Erfolgsbilanz
[_] Wechsel hat sich gelohnt (finanziell, Service, ...)
[_] Wechsel hat sich nicht gelohnt (finanziell, Service, ...)
Kommentare zur Privaten Krankenversicherung sind hier nicht Teil der Frage und daher unerwünscht.
Das soll sich nicht mehr lohnen, hatte auch schon daran gedacht. Nach Aussage einer Bekannten (arbeitet bei einer GKV) wird das "System" in nächster Zeit so reformiert, dass man über alle GKVs den gleichen Prozentsatz abdrücken muss. Daher bin ich bei der TK geblieben.
Wer nicht oft beim Arzt ist und sparen möchte, dem seien die neuen Wahltarife zu empfehlen. Hier kann man sich eine Prämienerstattung von fast 700 Flocken im Jahr sichern.
Geändert von mcse_killer76 (06.09.2007 um 14:04 Uhr).
Eines sei hier noch anzufügen.
Ab dem 01.01.2008 werden ALLE gesetzlichen Kassen auf ein "Prozentniveau" angehoben bzw. abgesenkt und zwar auf das durchschnittliche Beitragsniveau von 14,2%. D.h. die bisher billigeren Kassen (z.B. die BKKs) werden ein ganzes Stück teuerer, die bisherigen "Luxuskassen" billiger. Da dies jedoch nicht ausreichen wird, hat unsere Bundeskanzlerin bereits einen Aufschlag von 0,5 Prozentpunkten angekündigt, sprich ab 01.01.2008 zahlt jeder dann 14,7%.
Der Risikostrukturausgleich entfällt, dafür kommt der Gesundheitsfonds. Ende eines jeden Jahres wird dann die "große Abrechnung" gemacht, fehlt Geld blechen das die Versicherten nach, ist Geld zu viel, bekommen diese wieder etwas heraus.
Von daher lohnt sich jetzt der Wechsel gar nicht mehr vor allem in Hinblick darauf, dass man immer nur zum Quartalsende kündigen kann (unter der Voraussetzung, dass man zuvor 18 Monate Mitglied der alten Kasse war).
Die großen Gewinner sind mal wieder die privat Versicherten. Neben wesentlich geringeren Beiträgen bei deutlich besseren Leistungen dürfen diese nun ihre Altersrückstellung zu einer neuen PKV mitnehmen, es kommt also zu einem echten Wettbewerb! Die PKVs zahlen übrigens NICHT in den Gesundheitsfonds mit ein... Und: jeder in der PKV hat nun ein Anrecht darauf in den Basistarif zu springen. Basistarif = Tarif wie GKV allerdings an der Beitragsobergrenze.
Richtig, war mein Fehler. Aber auf das Jahr kommt es dann auch nicht mehr an...
Bleibt noch ein letzter Tipp meinerseits:
wer im "normalen" Tarif der GKV bleibt kann ausserordentlich kündigen und wechseln, wenn der Versicherer schlecht gewirtschaftet hat und von den Mitgliedern Geld fordert (zusätzlich). Dieses Recht hat man jedoch nicht, wenn man in einen Wahltarif geht! Dann kann erst NACH der vereinbarten Zeit gewechselt werden...