Reicht es, wenn ich ein Ausdruck meines Transkripts beilege oder soll ich lieber auch die Zertifikate (Welche ich ja noch nicht alle zugeschickt bekommen habe) beilegen?
ich füge immer das Transcript bei und habe aber auch im Lebenslauf die Certs und aktuellen Schulungen drinstehen.
Direkt hinter dem tabellarischen Lebenslauf kommen bei mir erst die Projekte, dann die Kenntnisse (Betriebssysteme, Anwendungen, Protokolle, Programmiersprachen), jeweils mit einer Einstufung von Grundkenntnisse bis Experte. Dahinter sind dann die Schulungen und die Certs.
Das hab ich so ähnlich mal bei nem Freelancer gesehen und mir hat das ganz gut gefallen. Und funktioniert hat es auch schon dieses Jahr.
Aber Kopien von den Zertifikatsurkunden beizulegen und womöglich noch die von den Kursen finde ich eher ein No Go. Da hat der Personalmensch nachher hundert Zettel in der Hand, das findet keiner lustig.
Bewerbungsmappe auf einheitlichem Papier gedruckt - Ausnahme: beglaubigte Kopien
Lebenslauf lückenlos, also Arbeitslosigkeit auch als solche gekennzeichnet und nicht einfach verschweigen
Anschreiben und Lebenslauf von der Rechtschreibung und Interpunktion korrekt
Keine Romane schreiben
Auf die Stellenausschreibung eingehen
Alles, was man an Kenntnissen behauptet, muss belegt sein (Zertifikate und Zeugnisse)
Unterschrift nicht vergessen
Kleiner abschließender Tipp:
Ich habe in der Vergangenheit immer diese netten A4 Klemmstreifen verwendet, davor eine Overheadfolie zum Schutz.
Das hat die Vorteile, dass die Mappe nicht fest gebunden und trotzdem optisch ansprechend und zusammenhängend ist. Nachteil ist, wenn die Mappe dicker wird, reicht der Klemmstreifen nicht (max. ca. 30 DIN A 4 Blätter...)
bin in letzter ganz gut mit folgendem gefahren:
In den tabellarischen Lebenslauf kommen die Zertifizierung mit Datum und Traningsanbieter, also z.B.:
14.-25.4.08 MCITP Trainingsanbieter (oder halt Selbststudium reinschreiben)
Und dann noch das Transcript mit geschwärzter ID dazu, um alles zu belegen, denn MCSE in den Lebenslauf schreiben kann jeder.
Auf Anfrage bekommt die Firma den Link zum shared transcript, aber auch nur wenn die Verhandlungen weiter fortgeschritten sind.
Erfolg damit:
Bei 6 Bewerbungen 3 Gespräche in der letzten Runde (schon eine Zusage davon und 2 noch offen) und 2 Telefoninterviews.
Habe gerade vor kurzem ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch hinter mir.
Meinen künftigen Arbeitgeber haben Zertifikate und dgl. z.B. überhaupt nicht interessiert.
[...]Meinen künftigen Arbeitgeber haben Zertifikate und dgl. z.B. überhaupt nicht interessiert.
Das ist durchaus nicht selten. Es gibt Arbeitgeber, die z.B. nicht am Microsoft Partnerprogramm teilnehmen. Dann ist die MCP-ID unwichtig.
Der Vollständigkeit halber würde ich trotzdem das Transcript beilegen, denn da stehen erstens die erlangten Zertifizierungen drin und zweitens sieht der potentielle Arbeitgeber dort auch, welche Examen erfolgreich absolviert wurden.
Das kann durchaus dazu beitragen, in die engere Wahl zu kommen, wenn z.B. eine oder mehrere Examen genau in dem Aufgabengebiet für sie zur Besetzung ausgeschriebenen Stelle liegen.