Ich persönlich schätze die Gefahr doch eher gering ein... Wir haben schließlich in Deutschland ein ziemlich strenges Datenschutzgesetz, und meines Wissens kann ein Provider nicht dazu gezwungen werden, Daten über eine User rauszugeben. Dies ist aber der einzige Legale Weg, um herauszufinden, welcher User jetzt am anderen Ende des P2P-Netzes hängt und in großem Stile anbietet.
Die einzigen Fälle, die mir bekannt sind, wo es jemanden erwischt hat, sind z.B. die illegale Nutzung eines FTP-Servers an der Universität von - ich glaube Göttingen, wo sich ein paar Leute in den Rechner gehackt haben, den Papierkorb des Servers für ihre Zwecke mißbraucht haben und über eine kostenpflichtige Anmeldung auf einer Website Zugang zu diesem verkauft haben u.ä.
@edv-olaf:
Mich würde mal interessieren, bei welchem Provider dieser Kunde gewesen ist?
Original geschrieben von Dschonny , und meines Wissens kann ein Provider nicht dazu gezwungen werden, Daten über eine User rauszugeben.
SCHWERER IRRTUM!!! Bei hinreichendem Tatverdacht und richterlichem Beschluss muss sogar ein Anonymisierer die Daten rausrücken! So geschehen beim Dresdner(?) An-On.
Mich würde mal interessieren, bei welchem Provider dieser Kunde gewesen ist?
Original geschrieben von edv-olaf
[B]SCHWERER IRRTUM!!! Bei hinreichendem Tatverdacht und richterlichem Beschluss muss sogar ein Anonymisierer die Daten rausrücken! So geschehen beim Dresdner(?) An-On.
Nana..nun mach hier mal keine Panik
JAP hatte Aerger mit dem BKA weil sie ihre Zugriffe nicht protokollieren. Im Speziellen ging es dort um die Aufzeichnung der Zugriffe auf eine bestimmte Webseite.
Rausgerueckt hat die TU Dresden einen einzigen Datensatz mit dem das BKA ohnehin nichts anfangen konnte und mittlerweile ist JAP auch wieder soweit das sie garnichts mehr protokollieren.
Nichts wird so heiss gegessen wies gekocht wird und die Datenschutzgesetze hier sind tatsaechlich sehr gut und haben auch ne Riesenlobby, weswegen das hier tatsaechlich nich so einfach is, an personenbezogene Daten ranzukommen.