Ihr seht das alle sehr verbissen, das sehe ich schon.
@Essener: Immer noch das Spiegelbild anschauen können. Mit sich selbst im Reinen.
Dann kann man sich fast alles leisten.
Ich hatte im Studium Ferienjobs, die brachten mehr Geld (damals ca. 3000,- DM brutto bei 40h) als mein momentanes Arbeitsverhältnis. U.a. war ich Staplerfahrer bei einem deutschen Autobauer. Insgesamt ein eher lockerer Job, abgesehen von 3-Schicht-Betrieb und den Gefährdungen wie kippende Palletten oder Stapler (wurde dort vom Stapler angefahren, mit Glück ist nicht viel passiert). Die Kollegen waren vom Niveau (das klingt jetzt herablassend, ist aber nicht so gemeint) auch so wie man sich's vorstellt. Man stellt sich langsam, teilweise unmerklich darauf ein.
Dann hab ich studiert und Zusatzqualifikationen versucht aufzubauen.
Arbeit nach dem Studium ist nicht halb so gut bezahlt, macht aber Spass bis auf die Momente, wo Kunden, Cheffes oder Kollegen versuchen, Dich zu Ihrem Vorteil über den Tisch zu ziehen oder vor anderen bloss zu stellen.
Der Lerneffekt ist enorm, man kann im Job fachverwandte Kontakte knüpfen, Berufserfahrung sammeln.
Ich würde (auch wenn ich eher an der unteren Skala des Verdienstes stehe) gerne ein bisschen weniger verdienen, wenn dafür mein Job sicher und das Klima besser wäre.
Es gibt also noch mehr an einem Job, was einen reizen sollte ausser dem Verdienst.
Sehr richtig! Geld kann jemanden vielleicht eine kurze Zeit über gewisse Dinge hinwegsehen lassen, auf die Dauer aber sicher nicht!
"Arbeit nach dem Studium ist nicht halb so gut bezahlt...".
Diese Aussage halte ich für total falsch, sorry. Ich hatte nach dem Studium nicht das Top Gehalt (heute auch noch nicht), vergleiche ich das jedoch mit anderen Einkommen (ohne Studium) so bin ich absolut zufrieden! Es hängt auch viel davon ab WO man den Job antritt. Natürlich zahlen Großfirmen wesentlich besser als kleinere Dienstleister. In dem Fall muss man sich halt bei den richtigen Firmen bewerben!
also hier in austria ists mittelmäsig habe ca 2wochen gebraucht bis ich einen job hatte !
habe aber dann gewechselt und bin jetzt in einer kleienen firma !
clients 20 server 12 !!
gehalt bei 38,5h ca 1650€ netto ist ok wenn ich meine auslastung anschaue
tatsäcjliche arbeitsaufwand pro tag ca 3h den rest machen die scripts
Was? 12 Server für gerade mal 20 Clients? Was ist denn das für ein Netzwerk :-)
Wie bereits erwähnt, ganz so schlimm wie vieles geredet wird ist es wirklich nicht. Ich kann z.B. aus dem Bekanntenkreis von Anfangsgehältern um die 45.000€ berichten! Und das finde ich gar nicht so schlecht!
Unterbietet jemand 18.000? Nein nicht pro Monat.
Gut ich habs weder gelernt noch studiert.
Aber die 6 Server laufen und die 50 Clients über 5 Standorte auch.
Schade, daß ich so gerne an Rechnern rumfriemel und auch das Klima so gut ist
Sonst wär ich schon längst als Bilanzbuchhalter in ner anderen Firma.
Möchte Dir nicht zu nahe treten aber 18.000 sind echt heftig. Kann man davon wirklich leben?
Ok, ist jetzt keine riesige Umgebung aber trotzdem sollten ein paar € mehr drin sein!
Sehr richtig! Geld kann jemanden vielleicht eine kurze Zeit über gewisse Dinge hinwegsehen lassen, auf die Dauer aber sicher nicht!
"Arbeit nach dem Studium ist nicht halb so gut bezahlt...".
Diese Aussage halte ich für total falsch, sorry. Ich hatte nach dem Studium nicht das Top Gehalt (heute auch noch nicht), vergleiche ich das jedoch mit anderen Einkommen (ohne Studium) so bin ich absolut zufrieden! Es hängt auch viel davon ab WO man den Job antritt. Natürlich zahlen Großfirmen wesentlich besser als kleinere Dienstleister. In dem Fall muss man sich halt bei den richtigen Firmen bewerben!
Die Aussage hier bezieht sich ganz und gar auf meine Situation, hätte das wohl etwas besser formulieren sollen
Zudem stimmt es bei mir leider - nicht falsch verstehen, beklage mich nicht - da mein Job im Studium überdurchschnittlich bezahlt wurde. Hatte das schon ausgeführt: Bandarbeit, 3-Schichten, viele Zulagen, und dann halt noch zu DM-Zeiten.
Nochmal, ich sage nicht, dass das so sein muss, im Gegenteil, es wird bei 90% der Leute genau anders herum laufen.
PS: Bei mir wird sich das Verhältnis von vor dem Studium auch noch ändern.
kenne auch jemand, der als Chemikant im Schichtbetrieb arbeitet. Er dürfte ungefähr (fast) dasselbe Netto haben wie ich (noch :-) habe derzeit 2 Berufsjahre auf dem Buckel).
Allerdings ist das ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Erstens bekommt man einen ganzen Haufen an Schichtzulagen, zweitens werden diese Zulagen NICHT versteuert (zumindest bis jetzt...). Fazit: bei solchen Jobs bekommt man einen Haufen Kohle, keine Frage. Aber wer möchte das schon machen? Klar, für richtig Geld würde ich als Admin im Schichtbetrieb für 3-4 Jahre arbeiten, aber ein Leben lang? Nein Danke!
Man MUSS solche Vergleiche immer sinnvollerweise bei selber Arbeitszeit (Dauer, Uhrzeiten) ziehen.
Aber ich gebe Dir in einem Punkt völlig recht: die Gehälter in der IT-Branche sind denke ich schlechter als in dem einen oder anderen Gehaltsspiegel zu sehen. Wir sind halt in einem Tal, aber ich denke, dass die besseren Zeiten bald kommen werden!
Die "Latte" für den niedrigsten Admin-Lohn liegt bei 3,64 EUR, siehe
Zitat von SZ
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir kontinuierlich motivierte und engagierte Studierende, Diplomanden, Studienabgänger und -abbrecher. Teilprojekte der genannten Aufgaben können auch im Rahmen einer Diplomarbeit durchgeführt werden.
Rahmenbedingungen:
(Berufseinstiegs-)Praktikum, Diplomarbeit oder Praxissemester
Vollzeittätigkeit (38 Stunden pro Woche)
Mindestdauer: 5-6 Monate
Vergütung: 600 Euro brutto pro Monat
600 EUR / (52/12*38) = 3,64 EUR
Und befristet sind Praktika ja immer.