Ich muss jetzt nochmals eine Lanze für XP brechen (Stand Heute, bezogen auf das IT-Umfeld, was ich betreue) - bin mir allerdings dessen bewusst, dass Windows 7 unter Windows 2008 Server sicher einige tolle und erweiterte Automatisierungswerkzeuge mit sich bringen.
Zum einen ist Windows XP echt schön schlank und schnell - da kommt Win7 (bei uns) nicht ran. Schon alleine bezogen auf die RAM-/CPU-Last müssten wir eine ganze PC-Generation (beschafft in 2006) vollständig erneuern.
Unsere WinXP-AP's mit Office, SAP und Rechenzentrums-Gedöhnts laufen mit 1 GB RAM und einer 2,2 Ghz-CPU extrem flüssig.
Thema "Deployment": Disk-Jokey für Treiberinstallation (wenn erforderlich) ist tatsächlich shice.
Dafür läuft das Deployment von XP über RIS (Win2k3) wirklich Klasse, schön schnell, und Treiber sind da auch mal kurz mit emplementiert.
Als ich mich (zugegeben oberflächlich) mit dem Deployment von Win7 über WDS @Win2k3 auseinandergesetzt habe, musste ich feststellen, dass das Händling mit den verschiedenen Abbildern doch irgendwie komplexer erscheint.
Meine Anwender kennen die Oberfläche von XP. Einführung von Win7 wären mit zahlreichen Schulungen verbunden (Ist eher ein organisatorisches Problem, wollte es aber vollständigkeitshalber erwähnen).
Aber genau das ist auch einer der wichtigsten Punkte: Bei XP kennt man die Tücken, die Oberfläche ist beliebt.
Im Moment gibt es im Netz keine Software, die zwingend Win7 voraussetzt.
Die spannende Frage wäre, was denn momentan der Industriestandard bei Windows-Desktops ist. Leider gibt es im Bericht hierzu keine Aussage.
Aber:
Windows 7 zweifelsohne der nächste logische Schritt bei der Migration von Windows-Desktops im Unternehmen. Win7 hat einige tolle Features und erfüllt - Hardwarebasis vorausgesetzt - in Punkto Sicherheit, Unterstützung und Nachhaltigkeit alle Voraussetzungen.
Dumm nur, dass die Entwicklungszyklen bei Microsoft zwischenzeitlich so kurz sind, wodurch zusätzlich Verunsicherung bei Migrationsentscheidungen entsteht.
Just my 2 Cents :-)
p.s.:
"Mein geliebtes XP geb' ich bis 2014 freiwillig nicht her"
