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Alles zum Thema Microsoft SQL Server — Q & A zu Microsoft SQL Server 2000 / 2005 / 2008 Architektur, Konfiguration, Troubleshooting


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Alt 12.08.2005, 10:15   #1
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SQL Server recovery

Also, wir haben einen SQL Server 2k SP4 mit Win2k3 Adv Server. Auf diesem laufen diverse Datenbanken mit der Gesamtgröße von ca. 250Gb (natürlich im Raid5). Im Grunde sind ein paar von diesen DB's auch im 7/24 Betrieb (es laufen Jobs in der Nacht).

Die Sicherungsstrategie sieht derzeit folgendermaßen aus das eigentlich alle DB's im Recovery Mode 'Full' laufen. Es wird 1-2x pro Woche fullbackups und teilweise mehrmals täglich transaktionlog Backups durchgeführt. Das Betriebssystem wird mit der Imagesicherungssoftware 'Powerquest v2i Protector' gesichert

Nun denke ich mal an den Katastrophenfall wenn der Server komplett abraucht oder einfach ein disaster-recovery notwendig ist brauche ich sehr lang bis alles wieder so läuft wie vorher. Da ich ja jede DB einzeln nehmen muss um diese wiederherzustellen.

Habt Ihr da Strategien wie man solche Fälle in einer vernünftigen Zeit, bis max. 8 Stunden, abhandeln kann.

fg

Chris
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Alt 12.08.2005, 11:00   #2
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Benutzerbild von gotama
 
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wir haben nicht ganz so grosse DB aber wir lösen das mit einer externen HD
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Alt 12.08.2005, 11:07   #3
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Benutzerbild von BuzzeR
 
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Hallo Chris, ...

... sorry, dass ich den Korinthen-K****r habe raushängen lassen, aber wie Du siehst, ist das
wirklich der PRO-Bereich.

Nun, Deine Beschreibung gibt jetzt eine Menge mehr an Infos her und ich lasse das mal
auf mich wirken und antworte Dir auf jeden Fall.

Hängt bei Euch noch die Produktion am SQL-Server, um die BDE/MDE - Daten
zu erfassen? Ich frage wegen dem 24/7 Betrieb.

LG
Marco
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Alt 12.08.2005, 11:08   #4
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Benutzerbild von phoenixcp
 
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Wie wäre es einfach mit Risikominderung?

Auch der SQL-Server beherrscht sowas wie Replikation. Heißt, du bräuchtest einen zweiten SQL-Server, der als Subscriber konfiguriert ist und sich von dem ersten Server (Publisher) sein DB-Replikat holt.

Wenn dir einer der beiden Server abraucht, hast du nen zweiten, der weiterhin läuft und kannst in aller Ruhe den abgerauchten Server frisch machen und drehst dann einfach die Rollen um.

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Carsten Paul
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Alt 12.08.2005, 11:13   #5
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Benutzerbild von BuzzeR
 
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@phoenixcp
Diesen Einwand habe ich auch schon vorgebracht, bzw. sogar das Clustering angesprochen,
da Chris 30DB mit 250GB fährt.

LG
Marco
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Alt 12.08.2005, 11:20   #6
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Benutzerbild von phoenixcp
 
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Hm, dann hast diese Infos aber nicht über Thread bekommen oder gegeben, sonst hätt ich das ja gelesen und hätte gewusst: Ok, noch einer, der nen guten Tipp auf Lager hat.

Auf der andren Seite muss ich sagen: Wenn man 30 DB mit 250 GB auf einem SQL-Server fährt, dann sollte man sich schon eher Gedanken über Cluster oder Auslagerung machen, als über Replikation. Für 30 DB's dürfte der Traffic bei der Replikation recht barbarisch werden.

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Carsten Paul
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Alt 12.08.2005, 11:50   #7
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Hi, das Problem mit Clustering ist schon auch der Preis weil die Clusterversion des Sql-Server liegt bei 2x4500€, ungeachtet von dem ganzen Aufwand der Hardware (SAN).

Mir persönlich gefällt eigentlich die Sache mit Replikation am besten, aber was ich dabei noch nicht ganz verstanden habe ist folgendes:
  • Server1 hält Datenbank1; Server2 halt Datenbank1 im Recovermodus (Repliktion)
  • Server1 fällt aus
  • Recovery und Onlineschalten der Datenbank1 auf Server2
  • Das Problem: Woher wissen die Clients das sich Ihre Datenbank1 nun nicht mehr auf Server1 befindet sondern auf Server2? Da sich die Appl im Normalfall über ODBC connecten und im Verbindungsdescriptor ja explizit der Server1 drinsteht?

Wie löst man dieses Problem?
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Alt 12.08.2005, 11:58   #8
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wenn sich die Applicationen über DNS mit dem SQLserver verbinden ist das kein Problem, dazu bräuchtet ihr nur den dnsrecord anpassen. Habt ihr aber direkt die IP-Adressen eingetragen wird das natürlich etwas schwieriger. Das ist auch der Grund warum ich zum Connecten meiner Apps nur hostnamen nehme.

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"Wenn dieses Universum in all seiner millionenfachen Ordnung und Präzision das Ergebnis eines blinden Zufalls sein sollte, so ist das so glaubwürdig wie wenn eine Druckerei in die Luft geht, worauf alle Druckbuchstaben wieder herunterfallen in der fertigen fehlerlosen Form des Duden-Lexikons."

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Alt 12.08.2005, 13:04   #9
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Was dann wiederrum für die Clusterlösung sprechen würde.

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Carsten Paul
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Alt 12.08.2005, 13:23   #10
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Beiträge: 465
Ich würde sagen das das ne Kostenfrage ist. wenn ich den 2. sqlserver via dns zum Primary machen kann, spar ich ne menge kohle im vergleich zum Enterprise server. sicherlich wäre das technisch gesehen die ideal lösung, leider lässt das oft der Geldbeutel bzw das Budget nicht zu, oder der Chef ist dafür nicht empfänglich dafür.

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"Wenn dieses Universum in all seiner millionenfachen Ordnung und Präzision das Ergebnis eines blinden Zufalls sein sollte, so ist das so glaubwürdig wie wenn eine Druckerei in die Luft geht, worauf alle Druckbuchstaben wieder herunterfallen in der fertigen fehlerlosen Form des Duden-Lexikons."

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