bitte beachten, das die SQL-STD-1-Proc-Lizenz keine Erlaubnis zur Lizenzmobilität hat!
Falls V-motion angedacht/geplant ist. Das darf man erst ab der SQL-Enterprise ...
Fragen:
Das sind auch 4 physikalische Server dann, oder?
Wie viele phys. CPUs (belegte CPU-Sockets),
Wie viele phys. Kerne,
hätte dann jedes Blech?
Welche WIN-Server-Lizenzen gedenkst Du zu lizenzieren?
Danach hätte man eine ganzheitliche Information,
um fehlerfrei das richtig zu beurteilen/zu berechnen ...
10 "Bleche" und jedes hat seine eigene WIN-2008-STD-Lizenz, okay ...
Dann darf man auf jedem "Blech" auch nur 1 virt.WIN-OSE zusätzlich installieren,
wobei die phys. WIN-OSE nur noch die Virtualisierung betreiben darf.
Server-Nr. 1-4 (was ist mit SVR-Nr. 5-10?, ich frage, da Du vom "Verbund" schreibst)
WIN-Thema:
Die jeweilige v-OSE hat seine virt. WIN-STD-Lic, okay .. jeweils 1x = 4x WIN-STD-Lic
SQL-Thema:
Gemäß den aktuellen PURs lizenziert Microsoft erst mal nur nach „Logischen Prozessoren“ und verlangt je „Log.-Proz.“ eine SQL-STD-Lic-1-Proc
Hier die Kopie aus den PURs 10-2011: Seite 59+60, (Option-2)
Für jede virtuelle OSE auf einem Server, auf dem jeder physische Prozessor X logische Prozessoren bereitstellt, entspricht die Anzahl der erforderlichen Lizenzen also der Summe der nachfolgenden Ziffern A und B:
A.eine Lizenz für alle X logischen Prozessoren, die die virtuelle OSE verwendet
B.eine Lizenz, wenn es sich bei der Anzahl der logischen Prozessoren, die sie verwendet, nicht um ein ganzzahliges Vielfaches von X handelt
Das oben verwendete „X“ entspricht der Anzahl der Cores oder gegebenenfalls der Anzahl der Threads in jedem physischen Prozessor
Wenn Du mit „Kernen“ „Logische Prozessoren“ meinst, stimmt in Deinem Szenario die angedachte SQL-Lizenzanzahl.
Zu beachten ist:
„Clustern“ ist für WIN-STD nicht verfügbar,
„Clustern“ der SQL-STD-Lic-1-Proc bei unterschiedlicher Anzahl der „Logische Prozessoren“ auf den „Blechen“ geht nicht, ev. zu wenige Lizenzen vorhanden.
VMware´s v-Motion geht nicht, da horrend unterlizenziert, Grund > Verbot der Lizenzmobilität für WIN-Server generell und für SQL-STD explizit.
Falls v-Motion gewünscht > richtige Lizenzierung = alle WIN-SVR mit ausreichend WIN-DC-Lic ausstatten, dann SQL-EE-Lic-1-Proc gem. den phys. Prozessoren ausreichend lizenzieren, dann betreibt man v-Motion auch legal.
Wenn man das Thema „etwas locker“ betrachtet/betreibt > Blankoscheck für MS bereit halten ...
Also unser VMWARE Cluster besteht zurzeit aus 10 physikalische Server.
Darauf laufen ~40 Virtuelle Server (Windows und Linux).
Davon sind 4 Win2008 STD als MS SQL Server angedacht.
Also unser VMWARE Cluster besteht zurzeit aus 10 physikalische Server.
Darauf laufen ~40 Virtuelle Server (Windows und Linux).
Davon sind 4 Win2008 STD als MS SQL Server angedacht.
Und die 4 VM's laufen immer auf dem gleichen ESX Server oder wandern diese ab und an (HA, V-Motion, DRS)?
Da man die WIN-SVR-STD und auch die SQL-SVR-STD-1-Proc nicht verschieben darf … muss man ja im Falle „Failover“ die Ziel-Server vorher richtig und ausreichend lizenzieren, oder?
Also lassen wir mal im Szenario-1
Server1 nur noch alleinig „am überleben“.
Da wird schon mal mind. 1x die WIN-EE benötigt
(da auf Server1 ja 4x v-OSEs benötigt werden, oder?)
Da Server1 4x Quad-Cores beherbergt und SQL-STD nicht verschoben werden darf, muss Server1 vorher mit 4x4 SQL-STD-Lic-1-Proc lizenziert sein!
Also haben wir schon für Server1 den Bedarf: 1x WIN-EE + 16x SQL-STD-Lic-1-Proc …
Szenario-2
Server2 bleibt nur noch alleinig „am überleben“. Gleiches Ergebnis ! Bedarf: 1x WIN-EE + 16x SQL-STD-Lic-1-Proc …
Szenario-3+4
Server2 oder 3 bleibt nur noch alleinig „am überleben“.
Hier muss ich passen, da ich keine Kenntnis habe, ob so was funktionieren kann, bzw., wenn ja, sinnvoll wäre, da ja die Ziel-Server mit 2 virt. Kernen geringer bestückt sind.
Wenn´s doch geht,
dann wäre für Server3+4 der Bedarf: Jeweils 8x SQL-STD-Lic-1-Proc = 16 Lizenzen.