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Microsoft Lizenzen


Lizenzierungs-Forum: Alles zur Lizenzierung von Microsoft Software — Q & A zum Thema Lizenzierung aller Microsoft Produkte


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Alt 24.08.2010, 11:16   #1
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Registriert seit: 01-2010
Beiträge: 27
Folgen bei unberechtigter AE Lizenzierung

Hallo MCSEler,

ich habe eine Frage zu folgendem Sachverhalt:

Ein neuer Kunde von uns wünscht ein Angebot über den Bezug von Open Academic Lizenzen in einem neuen Vertrag. Nach eingehender Prüfung sind wir (und Mitarbeiter von 2 verschiedenen großen Distributoren) zu der Meinung gekommen, dass dieser Kunde nicht bezugsberechtigt ist. Von einem anderen AER autorisierten Reseller hat dieser Kunde allerdings bisher immer Open AE Lizenzen bezogen und betreibt daher ein Vielzahl von vermeintlich "unterlizenzierten" Arbeitsplätzen.
Nun stellt sich die Frage welche Konsequenzen drohen dem Kunden sollte MS bei ihm ein Audit durchführen? Hat der Kunde mit Strafzahlungen zu rechnen oder müsste er die entsprechenden Lizenzen "nur" nachkaufen. Er ist ja nicht in dem Sinne unterlizenziert, dass er zu wenig Lizenzen hat sondern eben nur die Falschen. Und welche Konsequenzen drohen dem bisherigen AER Reseller, da er den Kunden anscheinend falsch beraten hat bzw. Lizenzen an einen Kunden verkauft hat, der keine Bezugsberechtigung hat?

Danke und VG
Orwell
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Alt 24.08.2010, 11:22   #2
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Benutzerbild von Dr.Melzer
 
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Registriert seit: 05-2001
Ort: München
Beiträge: 22.938
Mit falschen Lizenzen ist es wie mit falschen Fahrscheinen.

Falscher Fahrschein ist wie kein Fahrschein und falsche Lizenzen ist wie keine Lizenzen.

Welche Konsequenzen das hat wird sich herausstellen wenn es ein Audit bei dem Kunden gibt.

Mehr können wir hier dazu nicht sagen.

Signatur
Never argue with an idíot, they drag you down to their level and beat you with experience!

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Alt 24.08.2010, 15:23   #3
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Ort: München
Beiträge: 549
Hi all,
bei den EDU-Lizenzen wurde und wird viel Murks gebaut....
alleinig der Kunde muss sich später rechtfertigen.
In meinen 10 Jahren bei 2 LARs habe ich unglaubliche Geschichten erlebt, bis hin zu Mails an Kunden "Ja, Sie sind EDU-berechtigt", obwohl der Kunde es difinitiv nie war...
scheinbar lügen, damit man den Deal nicht verliert...

Ich habe mir früh angewöhnt, lieber etwas zeit zu opfern, dafür habe ich schriftlich eine sauber JA/Nein-Antwort seitens MS-EDU erhalten und bin so immer sauber gefahren!

Am Ende steht der Kunde "weinend" da, die Lizenzen werden aberkannt, er darf in einer gesetzten Frist die richtigen nochmals kaufen....auf den alten bleibt er sitzen...

MS ist meist sehr kulant, außer der Kunde bleibt dickschädelig, dann geht das via KPMG und Audit weiter.

Gleichzeitig hat der Kunde ja zu wenig Umsatzsteuer gezahlt!
Somit begeht er auch noch ein Steuervergehen!
Wenn das FinanzAmt dann auditiert, schauen die sich alle Hersteller richtig an, das kann dann bös werden!

Der Händler bekommt nichts ab .... eigentlich schade!

VG, Franz

Signatur
LizenzDoc, "LAR-unabhängige" Beratung
Expert-Member of MS-BSC, MCP, SalesProfessional . 11 Jahre MS-Beratung in OPEN,SELECT u.EA (LAR)

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Alt 24.08.2010, 15:47   #4
Board Veteran
 
Benutzerbild von cschra
 
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Registriert seit: 11-2003
Ort: Hamburg
Beiträge: 806
Hi,

Zitat von lizenzdoc Beitrag anzeigen
Der Händler bekommt nichts ab .... eigentlich schade!
das ist aber eigentlich derjenige, der dafür belangt werden muss. Es darf eigentlich nicht sein, dass man sich einen vermeintlichen Lizenzspezialisten ins Haus holt, welcher falsch Berät und dann auch noch straffrei davon kommt...

Grüße
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Alt 24.08.2010, 15:52   #5
Moderator
 
Benutzerbild von Dr.Melzer
 
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Registriert seit: 05-2001
Ort: München
Beiträge: 22.938
Ich denke dass der Kunde den Händler schon zur Rechenschaft ziehen kann da er ihn ja für die Beratung bezahlt hat und erwarten kann dass sie korrekt erfolgt.

letztendlich entscheiden das aber Gerichte und teuer wird es für den Kunden alle mal...

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Alt 25.08.2010, 10:00   #6
Board Veteran
 
Benutzerbild von Userle
 
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Registriert seit: 05-2003
Ort: Oberhausen/NRW
Beiträge: 594
Da leidige Lizenzthema. Ich habe da bisher gott sei Dank nur gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist, sich immer mehrfach abzusichern. Vertrauenswürdigen Händler finden, diszipliniert inventarisieren, ggfs. an den Hersteller wenden.

Es ist einfach zu teuer für ein Untenehmen hier zu schludern.

Greetings Ralf

PS: IMHO solltet Ihr den Kunden enstprechend nachweisen/belegen und im Sinne des Kunden eine Kulanzregelung mit MS herbeiführen. Wenn er nachweislich im guten Glauben gehandelt hat, wird MS sich da nicht sperren.

Signatur
„Wir die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen.
Wir haben soviel mit sowenig solange versucht, daß wir jetzt qualifiziert sind, fast alles mit nichts zu bewerkstelligen !“

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