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Cisco Forum: Alles zum Thema CISCO Zertifizierungen CCNA, CCNP, CCSP, CCIE etc. — Q & A zum Thema CISCO Router, Switches und Firewalls


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Alt 19.04.2006, 02:45   #1
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Wozu braucht ein Switch MAC Adressen?

Hallo zusammen,

meine Frage heute lauted:

wozu braucht ein Switch MAC Adressen für jeden Port???

und brauch ein nur ein Layer 3 Switch MAC Adressen???

vielen Dank im Voraus

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viel erfolg

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Alt 19.04.2006, 07:13   #2
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Beiträge: 767
Hi,

ein Switch arbeitet auf Layer 2 und ein Layer 3 Switch arbeitet wie der Name schon sagt auf Layer 3 im OSI Modell, d.h. er routet und das mit iP, IPX oder Apple Talk.
Wie meinst Du für jeden Port? Jede Netzwerkkarte (NIC) hat auch eine MAC Adresse und die wird am Switch angeschlossen, daher hat jeder "Port" eine MAC Adresse.

Gruß
Dirk

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MCSE=NT4, W2K, W2K3, Messaging, Security,
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Alt 19.04.2006, 07:22   #3
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Beiträge: 90
Ich habe zum testen einen Cisco Catalyst Switch, dieser hat für jeden Port eine eigene Mac Adresse, für das Switching ist das meines wissens uninteressant und ich wüsste gern wozu eben jeder Port eine eigene Mac Adresse braucht. Wenn ich ein VLAN Konfiguriere bekommt das VLAN eine IP Adresse, aber nicht einer der Ports die in diesem VLAN stecken... also wozu braucht ein Swicht auf jedem Port eine Mac Adresse??? und ist das nur bei Layer 3 Switches so....

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viel erfolg

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Alt 19.04.2006, 07:28   #4
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Benutzerbild von fu123
 
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Beiträge: 618
Hi,

MAC Addressen sind auf Layer 2 wichtig. Das sind Hardwareadressen die der Switch benötigt um den entsprechenden Port herauszufinden an den er etwas
senden all. Der Switch hat an sich keine MAC Adressen, mal abgesehen von den
VLAN's. Die kommen durch angeschlossene Geräte. Er verwaltet intern eine Tabelle um anhand dieser Verbindungen schalten zu können. Verbindungen werden geswitcht! Wie in einem Schaltwerk kannst du dir das vorstellen.


Fu
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Alt 19.04.2006, 11:47   #5
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Beiträge: 156
Das heisst die phys. mac Adressen die jeder Swstich auf den Ports hat dienen nur der Zuordnung der Ports ??

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Ohne Technik geht nix............

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Alt 19.04.2006, 13:21   #6
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Doch, ein gemanagter Switch hat definitiv auf jedem einzelnen Port eine eigene MAC-Adresse

Die Frage von sgabriel ist also durchaus berechtigt und gut mitgedacht!
Ein Switch braucht zum switchen keine MAC-Adressen, auch nicht um irgendetwas zu filtern oder sich zu merken. Auch VLANs usw. könnten gebildet werden ohne, dass der Switch selbst auf jedem Port eine MAC-Adresse besitzt

ABER

MAC-Adressen am Switch-Port werden benötigt:
1) Wenn es ein L3 Switch ist und ein Port mit "no switchport" zu einem L3-Interface konfiguriert wird (also im Grunde ein Routerinterface wird)

2) Der Switch an einem STP teilnimmt. Bei gleichen Pfadkosten zum Root-Switch entscheidet die MAC-Adresse der Ports in letzter Instanz.

Gruß
Sailer

P.S.: Noch eine kleine Unrichtigkeit: Switches suchen nicht per Broadcast oder Trial & Error nach MAC-Adressen (wär ja ein unglaublicher Aufwand und Overhead). Die Adressen lernen sie rein passiv indem sie die Source-MAC eines ankommenden Frames auslesen. Somit weiß man an welchem Port welche MAC-Adresse hängt. Diese Info wird dann in die sog. CAM-Table geschrieben und für ein paar Minuten gespeichert
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Alt 19.04.2006, 13:54   #7
Expert Member
 
Benutzerbild von lefg
 
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Beiträge: 14.135
Wieder etwas dazu gelernt. danke.

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Das Messbare messen, das Nichtmessbare messbar machen. Galilei.

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Alt 19.04.2006, 15:30   #8
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Registriert seit: 12-2005
Beiträge: 30
@ Sailer

Sag mal Sailer, kannst Du deinen Punkt 2 nochmal recherchieren? STP entscheidet in letzter instanz aufgrund der Port ID nicht MAC. Diese besteht aus der Port Priority und einer Nr. (0-255) die dem physischen Portnummerierung entspricht ...

Ich hatte etwas gestutzt als ich die letzte Erklärung gelesen habe - ich hatte es anders in Erinnerung, eine Port MAC ist da nicht aufgetaucht ...

Gruss
Robert
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Alt 19.04.2006, 15:52   #9
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Benutzerbild von Sailer
 
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Registriert seit: 04-2004
Beiträge: 221
@rblasey
Werde das bei Gelegenheit gerne noch mal nach recherchieren.
Auf die Schnelle frage ich mich dann aber wie das bei einem vollbestückten 65xx oder 45xx funktionieren soll, die haben je nach Modul weit über 255 Ports!
Ich hab mir mal sagen lassen, dass STP immer eine eindeutige Entscheidung treffen kann, ganz egal was der User auch konfiguriert. Die Erklärung mit der MAC-Adresse wäre wohl naheliegend -> die letzte Entscheidungsinstanz

Aber wie gesagt, werds noch mal genau recherchieren
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Alt 19.04.2006, 17:19   #10
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Benutzerbild von Sailer
 
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Registriert seit: 04-2004
Beiträge: 221
@rblasey
Hab's mir zu Herzen genommen und noch mal recherchiert

Auf der Cisco Seite habe ich folgendes gefunden:

Understanding Spanning-Tree Protocol

Bridge Protocol Data Units (BPDU)
The stable active topology of a switched network is determined by the following:
*The unique switch identifier (MAC address) associated with each switch.
*The path cost to the root associated with each switch port.
*The port identifier (MAC address) associated with each switch port.

(Quelle: http://www.cisco.com/univercd/cc/td/...an2/stpapp.htm)


Die Port MAC-Adresse spielt also auch bei STP eine Rolle.




@sgabriel
Hab beim Suchen auch noch was bezüglich deiner ursprünglichen Frage gefunden:
Die Port-MACs werden auch für sämtliche andere Kontroll-Pakete (CDP, LACP, ...) verwendet.

Gruß
Sailer
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