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Hi Morte
nur kurz zu eq domain in Access-Lists
.. steht für DNS-Anfrage über die Quell- und Zielports 53. Man könnte genausogut schreiben "eq 53" - allerdings UDP, nicht TCP. Nur wenn Du also intern einen DNS-Server benutzt und die Clients mit diesem konfiguriert sind, kannst Du Port 53 weiter einschränken.
So könnten die ACLs aussehen:
DNS fur alle:
access-list 101 permit udp any eq domain any eq domain
DNS nur für einen DNS-Server:
access-list 102 permit udp host 10.0.0.1 eq 53 any eq 53
natürlich kannst Du den DNS weiter absichern, oder dessen Anfragen weiter einschränken, authetifizieren etc.
(10.0.0.1 soll für die Ip des DNS-Servers stehen, eq domain und eq 53 sind identisch, die Clients hätten 10.0.0.1 als DNS-Server)
und hier dein Problem unbeabsichtigte Einwahl:
in Deiner config steht
dialer-list 1 protocol ip permit
diese Zeile ruft bei jeder Art von Ip-Verkehr (TCP/UDP/ICMP+Routingprotokolle) den Dialer auf - pauschal wird alles erlaubt. Du kannst statt dessen etwas eingeschränkter eine weitere accesslist angeben, in der Du nur die 'Anläße' definierst die die EInwahl auslösen sollen. Das geht z.B. so:
dialer-list 1 protocol ip list 120
jetzt musst du also noch eine ACL Nr. 120 einrichten die etwas spezifischer nur bei bestimmten Ereignissen rauswählt. Als Beispiel:
access-list 120 permit tcp any any eq 80
access-list 120 permit tcp any any eq 25
access-list 120 permit udp any any eq 53
access-list 120 permit tcp any any eq 110etc.
Nur wenn jetzt die gelisteten Ports aus dem Standardgateway geroutet werden sollen, springt der Dialer an. Diese Liste ist natürlich anzupasen. Außerdem veranlasst diese List nur die Einwahl. Es scheint mir der beliebteste Fehler überhaupt zu sein, diese ACLs für eine Mini-Firewall zu halten: dem ist nicht so ...
Gruss
Robert
Geändert von Wurstbläser (05.04.2005 um 15:04 Uhr).
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