Hi,
wir stehen vor der Herausforderung, eine Niederlassung mit denkbar ungünstigen Rahmenbedingungen zuverlässig an eine Zentrale (ASA 5505) anzubinden.
Der Standort der Niederlassung erlaubt leider keinen brauchbaren ADSL-Anschluss, so dass bisher nur eine 1-2MBit ADSL-Leitung (mit fester IP über PPPoE) vorhanden war, mit einem Upload von 96-128 KBit...

Dass darüber weder RDP-Sessions von VoIP annehmbar möglich sind, brauche ich nicht zu erwähnen.
Folglich gibt es jetzt eine zweite Anbindung über Kabel, die auch ziemlich performant ist (32MBit, in der Praxis ca. 20-25 downstream), allerdings keine feste IP beinhaltet.
Um eine grundsätzliche Erreichbarkeit des Standortes sicherzustellen, würde jetzt im Idealfall die Kabelstrecke hauptsächlich genutzt werden, und nur bei Ausfall ein Backup über die langsame Anbindung erfolgen.
Lässt sich das mit dem 871 der Niederlassung und der ASA 5505 in der Zentrale realisieren? VPN-Verbindung müsste von der Niederlassung initialisiert werden oder über dyndns laufen.
Gibt es noch andere Wege, beide Leitungen sinnvoll zu nutzen? Hatte auch schon an eine einfache Lastverteilung anhand des Zielnetzes (VPN über eine Strecke, Internet über andere) nachgedacht, aber performant sollte am besten beides sein, somit bleibt eigentlich nur der Aufbau mit Backup...
Hat jemand so ein Konstrukt am laufen?