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Alt 02.02.2012, 11:35   #1
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Standort in Domäne integrieren

Hallo zusammen,

hoffe, ich bin hier in der Rubrik richtig:
Dieses Jahr soll in den USA ein Standort in unsere Domäne integriert werden. Vorgegeben ist von der IT-Leitung, dass es keine vertraute Domäne sein soll, sondern alles an IT aus dem Standort in unsere Domäne integriert wird.

Wie würdet ihr das grobe Vorgehen umreißen?

Im Moment ist der Standort dabei, seine Bandbreite zu erhöhen. Dann wird eine Site-to-Site Verbindung eingerichtet.

Der Plan bezüglich der Domäne ist der, unsere Domäne (2003) auf 2008 R2 anzuheben (mit 2008 R2 Servern natürlich), dann in dem Standort ebenfalls einen 2008 R2 aufsetzen und ab dann alles in unsere bestehende Domäne übernehmen.

Der Standort umfasst knapp 20 Server, 150 Clients, Cisco, Netgear und Dell Switche, Sonicwall VPN.

2 vor Ort Termine sind geplant (1x Aufnahme und 1x Umsetzung).
Als Team sind 3 Mitarbeiter vorgesehen.

Wie seht ihr die Vorgehensweise? Hat jemand ähnliches bereits mal umgesetzt? Mir geht es um die theoretische Vorgehnsweise vor Ort. Jeden Server aus der alten (Standort)Domäne nehmen und in die neue einfügen? Die Clients werden per Softwareverteilung betankt.

Vielleicht hat mir hierzu jemand grobe Tipps oder Ideen.
Danke vorab.

Grüße
Alex

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Alt 07.02.2012, 09:58   #2
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Beiträge: 595
Bei der Softwareverteilung drauf achten, das du am Standort selbst einen Verteilungspunkt definierst. Das alles ständig über die WAN-Strecke zu schieben, macht nämlich keinen Spass (es sei denn, ihr habt 100Mbit über den großen Teich )
Die Server würde ich (bis auf den DC) übernehmen.. Temporär allerdings erstmal die Services wie DHCP/DNS deaktivieren, damit sie nicht mit eurem anderen Standort ins Gehege kommen... Danach Ordnung machen, RODC aufsetzen, alles Tutti...

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Alt 07.02.2012, 20:44   #3
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1 Tag Umsetzung halte ich für zu wenig bei so vielen Clients. Vor allem da man nicht mal eben so wieder in die USA "fährt".
Wie stellt ihr euch die Migration der Clients vor ? Turnschuh Admin von Client zu Client laufen? Oder wollt ihr ADMT von MS nutzen um die User und PC's in eure Domäne zu heben?

Wollt ihr die Benutzerprofile der User eigentlich übernehmen? Die Einstellungen, die Dateien? Werden Roaming Profile genutzt?
Wie siehts mit Abhängigkeiten aus? Exchange, SQL, andere Datenbanken wo Ressourcen genutzt werden und Berechtigungen angepasst werden müssen? Oder nutzt der Standort nur Word und Excel?

Ich würde den DNS am Standort erstmal lassen und eine entsprechende "Bedingte Weiterleitung" für eure DNS Domäne dort einrichten, damit ihr nicht an jedem Client die DNS Adressen ändern müsst.

Zu der Softwareverteilung, was wollt ihr denn da betanken? Aber definitiv würde ich vor Ort den Verteilungspunkt installieren.

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Alt 08.02.2012, 14:54   #4
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Beiträge: 189
Hi zusammen,

zunächst mal danke für die Denkanstöße und angesprochenen Punkte.
Der Projektplan sieht vor, zuerst unsere Domäne hier am Standort auf 2008 R2 zu bringen, dann den Exchange von 2003 auf 2010 zu bringen und auch die Rechner auf Win 7 upzudaten.
Was in Amerika alles läuft, ist noch etwas nebulös. Ich habe zwar ein Visio-File, allerdings gibt es keine Softwareangaben her. Ich gehe daher von Server 2003 und Exchange 2003 aus. Was die maximale Bandbreite hergibt, ist fraglich. Momentan sind es 3x 1,5 T, allerdings sind Gespräche mit dem Provider im Gange, um da eine vernünftige Anbindung zu bekommen. Geplant ist, dort ein Rechenzentrum stehen zu lassen und vorerst nur die Rechner und Server in unsere Domäne zu hieven. Daher treffen die Tipps mit dem ADMT und der bedingten DNS-Weiterleitung absolut zu. Weitere Abhängigkeiten werden noch erarbeitet. Die Clients werden per NetInstall betankt und dort vor Ort soll auch eine Filetank stehen.
Für mich heißt das im Prinzip, vor Ort eventuell den Exchange auf 2010 installieren und alle Server samt Clients in unsere Domäne bringen. Die Bandbreite wird dann einiges klären, zum Beispiel, wo die Mailboxen später liegen. Ansonsten wird natürlich das komplette LAn/WAN getauscht, WAN Beschleunigung etc. ADMT muss ich mir ansehen, da ich es noch nie genutzt habe. DHCP und DNS deaktivieren? Berechtigungen sollten erstmal nicht angetastet werden?

Grüße
Alex

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Alt 16.02.2012, 08:30   #5
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Beiträge: 189
Die Daten für die Softwareverteilung sollen definitiv vor Ort in USA liegen. Einzig über die geplante Vorgehensweise bin ich mir noch nicht sicher. Einfach die ganzen Server aus der jetzigen Domäne in unsere Domäne einfügen? Bedingte Weiterleitung würde dann wie funktionieren? Denn ich kenne es so, dass man ne vertraute Domäne hat und anhand der Domänenpräfixe und anfragen an einen anderen DC weiterleitet. In unserem Fall soll der DC ja in USA vor Ort stehen und die DNS-Auflösung machen können. Das heißt, wir müssen den DC oder die DNS-Zonen übernehmen, oder? Da es ja zum Zeitpunkt der Zentralisierung keine zwei Domänen mehr gibt und alles in unserer Domäne sein soll.
Abhängigkeiten (SQL, DB) werden dieser Tage geklärt weiter geklärt. Auch die Benutzerprofile sind auch eine gute Frage. Was kennt ihr da für Lösungsansätze? Vor allem, da die XP Maschinen per NetInstall auf Win7 installiert werden.

Danke und Gruß
Alex

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Alt 24.02.2012, 08:19   #6
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So, jetzt stehe ich noch vor einer anderen Entscheidung, bei der ihr mir vielleicht helfen könnt. Die Domäne vom Standort, der übernommen werden soll, ist noch unter 2000 nativ. Ich habe geplant, dies so zu lassen und parallel alle neuen Rechner für den Standort in unserer Domäne einzurichten und nach und nach die dortige Domäne zu entfernen. Eine Anhebung macht eigentlich keinen Sinn mehr, da die komplette IT des Standortes sowieso in unsere Domäne integriert wird. Gibt es da irgendwas aus der jetzigen Situation zu beachten? Spezielle GPO´s (die ich sowieso noch auslese) oder ähnliches?
Danke und Gruß
Alex

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